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  • Marry Waterson & Adrian Crowley – Cuckoo Storm

    Marry Waterson (eigentlich Maria Gilhooley) ist die Tochter von Lal Waterson und George Knight und machte schon durch die Wahl ihres Künstlernamens deutlich, dass sie sich als Teil der legendären Folk-Dynastie der Waterson-Familie sieht, in deren Dunstkreis Marry seit Ende der 70er Jahre regelmäßig als Künstlerin tätig ist. Der irische Musikus Adrian Crowley hat mit…

  • Anja Huwe – Codes

    Als Anja Huwe und ihre vier Kolleginnen Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers und Fiona Sangster vor 45 Jahren das Projekt XMAL DEUTSCHLAND aus der Taufe hoben – und damit unwissentlich den Grundstein für das, was heute Postpunk heißt, legten, war die Welt in jedweder Hinsicht eine ganz andere. Außer vielleicht in dem Sinne, dass…

  • Joy Bogat – Fabric Of Dreams

    Da ist es endlich, das erste Album von Joy Bogat. „Endlich“, weil die junge, in Hannover lebende Musikerin, Songwriterin und Produzentin mit ihren Veröffentlichungen schon immer ein so weites Netz ausgeworfen hat, dass sie mit ihren zwei vorangegangenen EPs die ganze Bandbreite ihrer klanglichen Interessen nur anreißen konnte. Mit „Fabric Of Dreams“ hat sie nun…

  • Bleachers – Bleachers

    Die Bleachers sind die Band des ambitionierten Songwriters und Grammy-prämierten Erfolgsproduzenten Jack Antonoff und das nun vorliegende, selbst betitelte Werk ist das bereits vierte Album des zunächst als Geheimprojekt gegründeten Ensembles. Geheimprojekt wohl deswegen, weil die Jungs im Stile einer modernen Wrecking Crew auch die Musik der letzten sechs Taylor Swift-Alben, der letzten drei Lana…

  • Oisin Leech – Cold Sea

    Das Solo-Debüt-Album des irischen Neo-Folkies Oisin Leech (der zuvor an sieben Alben des Folk-Duos The Lost Brothers beteiligt war) wurde produziert von seinem Songwriter-Kollegen Steve Gunn und enthält Gastbeiträge von M. Ward und Tony Garnier – und das lässt sich auch alles raushören. Kurzum: Da konnte dann fast schon nichts mehr schief gehen. Tat es…

  • Lime Garden – One More Thing

    Platte der Woche KW 09/2024 Zeitgleich mit der Veröffentlichung des Debütalbums „Prelude To Extasy“ des Londoner Quintetts The Last Dinner Party erschien dieser Tage auch das Debüt „One More Thing“ des Brightoner Quartetts Lime Garden. Das ist insofern von Interesse, als dass beide Bands gewisse Parallelen aufweisen. Wie auch The Last Dinner Party bestehen Lime…

  • Yard Act – Where’s My Utopia

    Mit ihrem auch an dieser Stelle zur Platte der Woche gekürten Erstling „The Overload“ rannten Yard Act vor zwei Jahren allenthalben offene Türen ein – ein zweiter Platz in den offiziellen englischen Charts, eine Nominierung für den Mercury Prize und Auftritte bei den größten und wichtigsten Open-Air-Festivals der Welt inklusive. Vier smarte Rabauken aus dem…

  • Liam Gallagher John Squire – Liam Gallagher John Squire

    Manchester united: Bei ihrer gemeinsamen Kollaboration versuchen Liam Gallagher und John Squire erst gar nicht, am Zeitgeist anzudocken, sondern tauchen ungeniert ab in die eigene glorreiche Vergangenheit. Ob das nun Auswüchse einer Midlife Crisis sind oder ganz einfach cleveres Marketing ist, mag jeder für sich selbst entscheiden, sicher dagegen ist, dass sich die beiden alten…

  • Mannequin Pussy – I Got Heaven

    2019 war es, als wir „Patience“ hier abfeierten. Platte der Woche und Worte wie: „Nicht so ganz greifbar. Und auch deshalb: stark. Sehr. Sehr, sehr, sehr gut. Denn mit Ecken und Schubladen haben sie es nicht so, lieber hüpfen sie von butterweichem Pop hinüber in den angepissten Post-Hardcore, feiern den Indie-Punk und zocken sich vom…

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