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  • Yard Act – Where’s My Utopia

    Mit ihrem auch an dieser Stelle zur Platte der Woche gekürten Erstling „The Overload“ rannten Yard Act vor zwei Jahren allenthalben offene Türen ein – ein zweiter Platz in den offiziellen englischen Charts, eine Nominierung für den Mercury Prize und Auftritte bei den größten und wichtigsten Open-Air-Festivals der Welt inklusive. Vier smarte Rabauken aus dem…

  • Liam Gallagher John Squire – Liam Gallagher John Squire

    Manchester united: Bei ihrer gemeinsamen Kollaboration versuchen Liam Gallagher und John Squire erst gar nicht, am Zeitgeist anzudocken, sondern tauchen ungeniert ab in die eigene glorreiche Vergangenheit. Ob das nun Auswüchse einer Midlife Crisis sind oder ganz einfach cleveres Marketing ist, mag jeder für sich selbst entscheiden, sicher dagegen ist, dass sich die beiden alten…

  • Kaiser Chiefs – Kaiser Chiefs‘ Easy Eighth Album

    Die Kaiser Chiefs. Die Band mit den Hits. „Everyday I Love You Less And Less“, „I Predict A Riot“ und „Ruby“ und so. Okay, die sind schon alle ziemlich alt. Aber wenn sie irgendwo laufen, dann sind sie weiter ziemlich gut. Ähnliche Songs gibt es auf „Kaiser Chiefs‘ Easy Eighth Album“ nicht. Genau deswegen aber…

  • Shoreline – To Figure Out

    Neulich bei uns im Interview. Shoreline-Sänger und Gitarrist Hansol Seung sagt: „Es ist auf jeden Fall ein sehr abwechslungsreiches, hartes und aber auch poppiges Album geworden und wir freuen uns sehr, sie endlich zeigen zu können.“ Er sprach über „To Figure Out“. Und er hatte recht. Wir ergänzen noch: Es ist ein wundervolles Album geworden.…

  • Jesper Lindell – Before The Sun

    Bevor die Sonne scheint, muss man erst mal den Regen überstehen. Das ist zwar nicht genau das, was der schwedische Americana-Aficinado Jesper Lindell auf seinem dritten Album unter eigenem Namen zum Ausdruck bringen will, aber es trifft den Tenor seiner Geschichten, in denen er aus seinem – nicht immer einfachen – Leben erzählt. Eigentlich hatte…

  • Nala Tessloff – Daydream

    Es ist ja nun wirklich schön, dass es immer wieder auch jüngere Leute wie Nala Tessloff gibt, denen es nicht genügt sich an angesagten Zeitgenoss(inn)en zu orientieren, sondern den Wert klassischer musikalischer Tugenden (in dem Fall Jazz und Blues) zu schätzen wissen und diesen Geist dann in die musikalische Gegenwart zu transportieren verstehen. Im Wesentlichen…

  • Sarasara – Elixir

    Als „esoterisch und experimentell“ bezeichnet der Guardian das dritte Album der französischen Avantgarde- und Artpopperin Sarasara – und das ist dann erst der Anfang. Denn was die Französin in ihrem Elixir soundmäßig verquickt, ist eigentlich nur ein musikalisches Alibi für ihre durch philosophische Diskussionen, feministische Vorkämpferinnen wie Édith Thomas und dem Schriftsteller Pierre-Joseph Proudhon (ein…

  • Ferris & Sylvester – Otherness

    „Otherness“ ist erst das zweite Studio-Album des britischen Singer/Songwriter Ehe- und inzwischen Eltern-Paares Ferris & Sylvester – und dennoch klingt es, als übten sich Issy Ferris und Archie Sylvester schon jahrzehntelang im Geschäft. Es gibt einen grandiosen Mix aus Blues-, Folk-, Soul-, und R’n’B-Pop, angereichert mit psychedelischen Elementen und opulenten Arrangements, dessen sehr unterschiedliche Elemente…

  • Shane Smith & The Saints – Norther

    Shane Smith & The Saints sind eine Band aus Texas, die sich dem sogenannten Red Dirt-Sound verschrieben hat. Das ist eine besonders erdige Auslebung des texanischen Roots-Rock mit mehr als einer Prise Wüstenrock. In dem Fall kommt noch eine folkige Note hinzu, weil die Band mit Gründungsmitglied Bennett Brown einen hauptamtlichen „Fiddler“ mit an Bord…

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