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  • Nala Tessloff – Daydream

    Es ist ja nun wirklich schön, dass es immer wieder auch jüngere Leute wie Nala Tessloff gibt, denen es nicht genügt sich an angesagten Zeitgenoss(inn)en zu orientieren, sondern den Wert klassischer musikalischer Tugenden (in dem Fall Jazz und Blues) zu schätzen wissen und diesen Geist dann in die musikalische Gegenwart zu transportieren verstehen. Im Wesentlichen…

  • Sarasara – Elixir

    Als „esoterisch und experimentell“ bezeichnet der Guardian das dritte Album der französischen Avantgarde- und Artpopperin Sarasara – und das ist dann erst der Anfang. Denn was die Französin in ihrem Elixir soundmäßig verquickt, ist eigentlich nur ein musikalisches Alibi für ihre durch philosophische Diskussionen, feministische Vorkämpferinnen wie Édith Thomas und dem Schriftsteller Pierre-Joseph Proudhon (ein…

  • Ferris & Sylvester – Otherness

    „Otherness“ ist erst das zweite Studio-Album des britischen Singer/Songwriter Ehe- und inzwischen Eltern-Paares Ferris & Sylvester – und dennoch klingt es, als übten sich Issy Ferris und Archie Sylvester schon jahrzehntelang im Geschäft. Es gibt einen grandiosen Mix aus Blues-, Folk-, Soul-, und R’n’B-Pop, angereichert mit psychedelischen Elementen und opulenten Arrangements, dessen sehr unterschiedliche Elemente…

  • Shane Smith & The Saints – Norther

    Shane Smith & The Saints sind eine Band aus Texas, die sich dem sogenannten Red Dirt-Sound verschrieben hat. Das ist eine besonders erdige Auslebung des texanischen Roots-Rock mit mehr als einer Prise Wüstenrock. In dem Fall kommt noch eine folkige Note hinzu, weil die Band mit Gründungsmitglied Bennett Brown einen hauptamtlichen „Fiddler“ mit an Bord…

  • Hollow Coves – Nothing To Lose

    Kurz gesagt können wir Scheiben wie das neue Album des australischen Folkpop-Duos Hollow Coves in Zeiten wie den unsrigen ganz gut gebrauchen. Denn anstatt sich an den aktuellen Krisenszenarien zu delektieren und mit Wut im Bauch am Abgrund herumzulavieren, erschufen Ryan Henderson und Matt Carins mit Hilfe von ein paar Freunden und Familienangehörigen mit „Nothing…

  • Faye Webster – Underdressed At The Symphony

    Der Titeltrack von Fay Websters fünftem Album „Underdressed At The Symphonie“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Songwriterin aus Atlanta durch die Beschreibung spezifischer Szenarien ihre Geschichten erzählt. Es geht in dem Song nämlich darum, dass sich die Gute sich hin und wieder einen Spaß daraus macht, sich etwa durch spontane Besuche in der…

  • Mannequin Pussy – I Got Heaven

    2019 war es, als wir „Patience“ hier abfeierten. Platte der Woche und Worte wie: „Nicht so ganz greifbar. Und auch deshalb: stark. Sehr. Sehr, sehr, sehr gut. Denn mit Ecken und Schubladen haben sie es nicht so, lieber hüpfen sie von butterweichem Pop hinüber in den angepissten Post-Hardcore, feiern den Indie-Punk und zocken sich vom…

  • Marie Curry – Cameo

    Musste sie auch mal machen, hat sie endlich getan, Marie Curry von Neonschwarz hat ein erstes Solo-Album an den Start gebracht. Ein wirklich tolles, ein sehr kluges, ein sehr, sehr schönes Deutschrap-Album. Ein Album mit Stil und Klasse, auf dem leider nur neun Songs enthalten sind, gerne hätten wie ihr länger zugehört. Viel, viel länger…

  • Kaiser Chiefs – Kaiser Chiefs‘ Easy Eighth Album

    Die Kaiser Chiefs. Die Band mit den Hits. „Everyday I Love You Less And Less“, „I Predict A Riot“ und „Ruby“ und so. Okay, die sind schon alle ziemlich alt. Aber wenn sie irgendwo laufen, dann sind sie weiter ziemlich gut. Ähnliche Songs gibt es auf „Kaiser Chiefs‘ Easy Eighth Album“ nicht. Genau deswegen aber…

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