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  • The Smile – Wall Of Eyes

    The Smile sind die beiden Radioheads Thom Yorke und Jonny Greenwood sowie Jazz-Drummer Tom Skinner. Jetzt haben sie ein zweites Album gemacht. Und das klingt manchmal vielleicht ein bisschen wie Radiohead. Aber das ist egal, weil „Wall Of Eyes“ einfach ein spannendes und schönes Album ist. Punkt. Vor allem ist es ein ungemein souveränes, selbstbewusstes…

  • Tom Odell – Black Friday

    Ein bisschen seltsam ist er ja schon drauf, der gute Tom Odell. Da setzt er sich also ins stille Kämmerlein mit der Gitarre in der Hand und spielt die neue Songsammlung mit unterschwellig implementierter Studiotechnik eher schnürsenkelig ein. Dann aber engagiert er ein ganzes Streicherorchester, das er dann aber eher unterschwellig einsetzt – und auf…

  • Any Other – Stillness, Stop: You Have A Right To Remember

    Als sich Adele Altro auf dem Reeperbahn Festival 2018 erstmals mit ihrem Projekt Any Other dem Konzertpublikum stellte, irritierte die Sache zunächst mal durch die spröde Hakeligkeit, mit der sich Adele da in einer klassischen Low-Fi-Gitarren-Besetzung an ihrem Material delektierte. Inzwischen ist aber viel passiert – und viel hinzugekommen. Auf dem dritten Any Other-Album gibt…

  • Ty Segall – Three Bells

    Mit seinem letzten Album „Hello, Hi“ – das der kalifornische Sound-Wizard Ty Segall vor einigen Monaten heraushaute, hatte es der Meister wohl etwas übertrieben mit dem Hippie-Tum. Das könnte man jedenfalls in den nun vorliegenden Nachfolger hineininterpretieren, denn wenngleich Segall auch auf diesem Werk erneut überraschend oft zur akustischen Gitarre greift, sind es dann doch…

  • Oum Shatt – Opt Out

    Mit ihrem ungewöhnlichen Mix aus Indie-Pop, Post- und Krautrock-Elementen und orientalischen Vibes überraschte das Allstar-Ensemble Oum Shatt vor sechs Jahren mit einem Debüt-Album, wie man es in solcher Form gewiss noch nicht gehört hatte. Wie das so ist mit Bands, die aus den Mitgliedern anderer Acts (hier etwa Fenster, Die Türen, oder Peaches) bestehen, ließ…

  • Sivert Høyem – On An Island

    „On An Island“ ist sozusagen das Pandemie-Projekt des norwegischen Melancholikers Sivert Høyem geworden. Es entstand in einer alten Kirche in der Fischer-Exklave Nyksund – 45 Auto-Minuten entfernt von Høyems Geburtsort, auf demselben Breitengrad wie Sibirien gelegen und heutzutage nur von neun Einwohnern ganzjährig besiedelt. In dieser besonderen Art von Lockdown erschuf Sivert zusammen mit dem…

  • Mayuko – Songs To Whistle When Strolling Down The Abyss

    Hm. Art-Rock geht also auch ohne Rock. E-Pop ohne Pop. Folk-Songs ohne Folk und Ambient ohne Ambience. Tatsächlich zeichnet sich das Trio Mayuko am ehesten dadurch aus, was es nicht ist. Vergleichbar zum Beispiel. Michelle Cheung, Kasia Kadlubowska und Rebecca Rauch haben mit ihrem bemerkenswerten Debüt-Album so etwas wie eine ganz eigene musikalische Genussmittelklasse geschaffen,…

  • Alkaline Trio – Blood, Hair, And Eyeballs

    Unvergessen. 2001. Alkaline Trio spielen im winzigen Logo in Hamburg. Es ist ganz schön leer. Die Vorband guckt sich Matt Skiba an der Bar an, trinkt sein Bier, niemand beachtet ihn. Heute ist Skiba der ehemalige Sänger von Blink 182, hat Stadien gespielt und ist längst eine Punkrock-Ikone. Nicht wegen Blink. Wegen Alkaline Trio. Lieblingsband.…

  • Coogans Bluff – Balada

    Wenn es eine Band schafft, in einem Song sich erst vor Faith No More zu verneigen, ohne nach ihnen zu klingen, dann mit Black Sabbath Riffs um die Ecke kommt und dabei trotzdem immer so unglaublich eigen zu klingen… Coogans Bluff schaffen das, der Song heißt „And Here I Stand“ und ist einer vielen außergewöhnlichen…

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