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  • Brown Horse – Reservoir

    Es gab in den Nullerjahren eine Zeit, da erschienen jede Woche Scheiben in der Art, wie sie das Sextett Brown Horse aus Norwich nun als Debüt-Album vorlegt: Relaxter Americana-Slow-Core mit einer erkennbaren Neil Young-Affinität ausgelebt und mit Spuren von Genre-Vorreitern wie den Cowboy Junkies, Songs Ohia, The Band oder Uncle Tupelo/Wilco angereichert. Diese Zeiten sind…

  • Enno Bunger – Der beste Verlierer

    So richtig lustig geht es ja nun wirklich nicht zu auf dem fünften Album von Enno Bunger. Kein Wunder – geht es doch um „Fehlbarkeit, Zerrissenheit und die Suche nach Antworten“ etwa auf die Frage, wie Enno seinen Männer- und Weltschmerz kanalisieren kann, „um nicht durchzudrehen“. Während sein letztes Album „Was berührt, das bleibt“ von…

  • YĪN YĪN – Mount Matsu

    Es war ja nun wirklich das texanische Trio Khruangbin, das mit seinem Mix aus Lounge-Mucke, Psychedelia und federnden Grooves die Grundlage für jenen instrumentalen Festival-Sound legte, dem sich heutzutage auch Acts wie das Maastrichter Ensemble verpflichtet fühlen. Auf dem nun vorliegenden, dritten Album „Mount Matsu“ verfolgt das Quartett den eingeschlagenen Weg nach einer Umbesetzung nun…

  • Poppy Fusée – Better Place

    Hört euch diese Platte nicht an, wenn ihr was getrunken habt. Aber vielleicht trinkt ihr etwas, wenn ihr diese Platte hört. Rotwein, Schnaps, Bier. Vermutlich tut ihr das. Tut gut. Denn Poppy Fusée, diese wunderbare Sängerin aus Frankreich, zieht uns hier konträr zum Titel ganz schön runter. Bedrückt uns. Aber drückt uns auch. Und wir…

  • Tenside – Come Alive Dying

    Gutes Ding, starkes Album! Und wenn man sieht, mit wem Tenside hier gearbeitet hat, kann man schnell erahnen, in welche Richtung es geht. Emil Bulls-Sänger Christoph von Freydorf hat co-produziert, Kristian Kohlmannslehner (Eskimo Callboy, Powerwolf) aufgenommen, Joseph McQueen (As I Lay Dying, Bad Wolves, Bury Tomorrow) gemischt, Ted Jensen (Gojira, Korn, Bring Me The Horizon)…

  • Bill Ryder-Jones – lechyd Da

    Platte der Woche KW 02/2024 Egal ob als Performer auf der Bühne, als Soundtüftler im heimischen Kabuff oder aber als Arrangeur im Studio – der britische Musikus Bill Ryder-Jones erweckt immer so den Eindruck, als agiere er auf sympathische Weise verpeilt und arbeite lieber nach dem Versuch & Irrtum-Prinzip, als nach ausgetüftelten und genau festgelegten…

  • Sprints – Letter To Self

    Mit der Veröffentlichung des Debüt-Albums des irischen Post-Punk-Quartetts Sprints zeigt das lange Zeit auf Elektronik-Themen fokussierte City Slang-Label erneut die inzwischen beachtliche stilistische Bandbreite, die in der aktuellen Veröffentlichungs-Phase angeboten wird. Die um die als Gitarristin und Sängerin waltende Frontfrau Karla Chubb agierende Band aus Dublin zeigt mit ihrem attraktiven Mix aus eklektischer Post-Punk-Ästhetik, Punk-Attitüde…

  • The Vaccines – Pick-Up Full of Pink Carnations

    Lasst uns tanzen. Denn wir sind traurig. Wir vermissen. Und wir feiern! Das neue Album seiner Band handelt laut The Vaccines-Sänger Justin Young nämlich vom „Verlust. Und darum, mit diesem Verlust fertig zu werden – nicht unbedingt, um ihn zu trauern, aber zu versuchen, ein neues Verständnis dafür zu entwickeln.“ Das alles packen er und…

  • Charlotte Brandi – Las Vegas (Original Motion Picture Soundtrack)

    Kurzfristig hat sich Charlotte Brandi entschlossen, den Soundtrack zu dem Spielfilm „Las Vegas“ von Kolja Malik zu veröffentlichen, den sie im letzten Jahr zwischen den Aktivitäten zu ihrem deutschsprachigen Album „An den Alptraum“ einspielte – wobei der Film dann auch einige Tage in die Kinos kommen soll. Davon erzählt hatte Charlotte bereits bei den Gesprächen…

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