Auf den aktuellen Pressefotos schauen Pacific Ocean Fire ein wenig so aus wie Mods: Anzüge, Schlipse, Vintage-Equipment und eine Trompete.…
Auf den aktuellen Pressefotos schauen Pacific Ocean Fire ein wenig so aus wie Mods: Anzüge, Schlipse, Vintage-Equipment und eine Trompete. Das könnte schon in die swinging 60s passen, doch die Band, deren Name ein wenig so klingt, als sei ihnen Ocean Color Scene noch nicht holprig genug gewesen, bietet ein wenig mehr als bloßes Retro-Feeling.…
Die besten Platten sind ja bekanntlich die, die man nicht sofort in eine Schublade stecken kann. Die einen anfangs verwirren und über einen längeren Zeitraum beschäftigen und irgendwann packen und im besten Fall auch noch begeistern. Der „Blood Mountain“ von Mastodon ist so eine Scheibe.Auf der gibt es Metal. Doch wie schon auf dem Vorgänger…
Es gab Zeiten, da hätte sich Maria McKee niemals als typische, akustische Solo-Künstlerin gesehen. Zu sehr liebt die energische Frau mit der raumgreifenden Stimme die Opulenz und Grandezza, mittels derer sie für gewöhnlich ihre Alben anreichert. Der Appetit auf weniger kam mit dem letzten Studioalbum, „Peddlin‘ Dreams“, auf dem sie sich überlegte, wie sie ihren…
Auf ihrem insgesamt vierten Album machen die Schweizer da weiter, wo sie mit „Weather“, dem auch bei uns veröffentlichten Vorgängerwerk, aufgehört haben. Und das bedeutet: Lunik haben sich im Laufe ihrer Karriere von der ruhigen Trip-Hop Band zur munteren Pop-Kapelle gemausert. Das heißt „munter“ ist vielleicht nicht ganz das richtige Wort, weil Lunik doch einen…
Was für eine verrückte Scheibe, die uns die drei Italiener hier servieren! Sie nennen sich Hot Gossip und kennen keine Grenzen. Eigentlich spielen sie rotzigen Punkrock und poppigen Rock N Roll wie es auch Bands wie Bloc Party oder die Thermals spielen und die Libertines und The Clash spielten.Doch Luca, Giulio und Nicola machen mehr.…
Keine halben Sachen macht die Chemnitzer Band Volt, die mit „Rörhät“ ihr Debütalbum in die Läden stellt. Guter, alter verschrobener Rock, dem sämtliche Gitarrenfrickeleien multipliziert mit sich selbst ins Gesicht geschrieben stehen, findet hier seine Wiedergeburt und vereint Einflüsse von Helmet, Melvins und Unsane. Da fühlt man sich doch in seine Jugend zurückversetzt und wer…
DER Helmut Zacharias? Dieser Zaubergeigenmensch, bei dessen Sichtung in diversen Fernsehshows es einem als kindlichem Zuschauer kalt den Rücken runterlief, weil man das Geschehen als undefinierbar gruselig empfand? Der sich tatsächlich schon damals anmaßte, auf Night of the Proms zu machen und Pop- und Rocksongs auf der Geige und mit Orchester und weichgezeichneten Softporno-Frauenchören nachzuspielen?…
Auch auf seinem neuen Werk übt sich Altmeister Tony Joe White wieder in dem, was er schlicht am besten kann: Dem Swamp-Blues Extraordinaire. Nachdem er sich als Gitarrero auf seiner letzten Scheibe, dem Duett-Album „Heroines“ ein wenig zurückgenommen hatte, und sich auch stilistisch öffnete, geht es hier wieder zurück an die Wurzeln, die erkennbar in…
Der Engländer nennt so etwas „Lovechild“: Ein aus einer eigentlich anrüchigen Liaison hervorgegangenes Kind. „Hellwood“, das sind Jim White, Johnny Dowd und dessen Drummer Willie B. Kennengelernt hatte man sich schon vor Jahren und sofort erkannt, dass man sich – trotz gegensätzlicher musikalischer Ansätze – auf der gleichen Wellenlänge befand. Vertieft wurde die Beziehung noch…