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  • Anti-Depressive Delivery – Feel Melt Release Escape

    Über einen an Billy Cobham erinnernden, feingliedrigen und doch mächtigen Schlagwerkrhythmus wabern Mellotronschwaden, ein (offensichtlich angejahrter, analoger) Synthie soliert, mit orientalischen Wendungen à la Vengeance setzt die Rhythmusgitarre ein, bis nach diversen Breaks Gary Barden zu singen beginnt. Halt, das ist nicht wírklich der Bardenveteran aus den Achtzigern (u. a. Praying Mantis, Michael Schenker Group),…

  • Tribute To Nothing – A Brand New Cause To Fuel The Fire

    Tribute To Nothing sollte allen Leuten, die etwas mit Fugazi, Hot Water Music, Dischord anfangen können, bestimmt schonmal über den Weg gelaufen sein – schließlich gibt es die englische Band schon seit 12 Jahren, sie haben unzählige Touren absolviert und der Ruf einer fantastischen Live-Band eilt TNN allerorts voraus. Und da sie sich auch mal…

  • Razorlight – Up All Night

    Ein Großmaul kommt selten alleine – schon gar nicht in der englischen Musik-Landschaft. Dort trifft man regelmäßig auf derlei Exemplare. Neu in dieser Riege ist Johnny Borrell, Vorsitzender der Band Razorlight. Er bezeichnet sich gerne mal schlicht als Songwriter-Genie. Nunja, sowas hat man ja schon so oft gehört – „Up All Night“, das Debüt-Album, soll…

  • Amanda Rogers – Daily News

    Platte der Woche KW 41/2004 Je schnuckeliger die Promofotos zu einer Platte sind, desto belangloser ist häufig ihr Inhalt. Insofern macht sich die gerade einmal 22-jährige Amerikanerin Amanda Rogers erst einmal durch die Art verdächtig, wie sie da für den Promo-Fotografen im grünen Gras sitzt. „Cute as a button“ würde der Amerikaner vermutlich sagen. Doch…

  • Social Distortion – Sex, Love And Rock’n’Roll

    Es mag sehr subjektiv klingen, doch es ist tatsächlich die Wahrheit: Dieses ist die Platte des Jahres! Besser war es nie, besser wird es nicht mehr werden. Social Distortion haben nach acht Jahren eine neue Platte auf dem Markt und die ist genau so großartig wie das Jahrhundert-Album „White Light, White Heat, White Trash“. Vielleicht…

  • Tom Waits – Real Gone

    Wir amüsierten uns ja bereits über den Namen der neuen Tom Waits-Scheibe, den man auch mit „total abgefahren“ übersetzen könnte. Das ist dieses Werk nämlich in der Tat! Inspiriert von den musikalischen Vorlieben seines Nachwuchses – Hip Hop und Scratching vornehmlich – kreierte Waits den „Cubist Funk“ – seine ganz spezielle, hausgemachte Variante des Sprechgesangs,…

  • Grant-Lee Phillips – Ladies‘ Love Oracle

    Es lässt sich vielleicht darüber streiten, ob es wirklich Sinn macht, dieses Album, das bereits seit vier Jahren über Grant-Lee Phillips‘ Website und seit rund zwei Jahren als US-Import über das Rounder-Label zu bekommen ist, nun verspätet auch noch regulär in Deutschland zu veröffentlichen, aber der musikalischen Qualität des Phillips’schen Soloerstlings tut das natürlich keinen…

  • Nancy Sinatra – Nancy Sinatra

    Nancy Sinatra ist ja so etwas wie die Mutter aller „Swingin‘-60s-Chicks“. Dank ihr wissen wir, wozu Stiefel gut sind und wie Sommerwein schmeckt. So etwas verpflichtet natürlich. Und da wundert es dann nicht, dass sich die Grande Dame auf ihrer neuen Scheibe – ähnlich wie neulich Marianne Faithfull – die Songs von einer ausgesuchten Garde…

  • Kafkas – Superrocker

    Die Kafkas wollen es wissen! Glänzten sie schon auf ihrem letzten Album „Privilegienthron“ mit wundervollem, höchst intelligenten deutschsprachigen Punkrock, packen sie jetzt noch eine große Portion Abwechslung oben drauf und erfreuen mit uns mit fünf feinen neuen Nummern, die zwar immer noch Punk sind, aber mehr denn je auch Freunden von Muff Potter und sogar…

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