Eine Mischung von Bo Diddleys Groove, Keziah Jones‘ Funkiness und der Coolness von Albert Kings Gitarrenton – mit all dem…
Eine Mischung von Bo Diddleys Groove, Keziah Jones‘ Funkiness und der Coolness von Albert Kings Gitarrenton – mit all dem kann Bobby Rushs leicht irreführend betiteltes jüngstes Werk aufwarten. Es wurde in Quartettbesetzung mit Alvin Youngblood Hart (guit, mit eigenen Blues-Alben sehr erfolgreich), Steve Johnson (bss) und Charlie Jenkins (drms) aufgenommen und war laut Labelinfo…
Das beliebte Namedropping und seine Tücken. Da pappt auf dem Cover der CD ein dicker Sticker mit der Aufschrift „Produced By And Featuring Chad Istvan (Boysetsfire)“ und die komplette Hardcore- und Emo-Gemeinde springt vor Freude durch das Fenster des nächsten Plattendealers. Ja und dann? Dann sind sie erst enttäuscht, dann überrascht und schließlich wieder enttäuscht.…
Lorka aus dem Raum Dortmund, benannt nach einem Album von Tim Buckley, sind zwar noch eine recht junge Band, doch auf der „Prehistory And Suddenness“-EP klingen sie, als ob nie etwas anderes im Leben gemacht hätten, als Platten aufzunehmen. Die vielzitierte und geforderte Reife ist größtenteils vorhanden, allem voran der schöne und interessante Gesang von…
Diese etwas rätselhafte, aber sehr empfehlenswerte Split-CD vereinigt zwei Bands, deren Mitglieder zuletzt teilweise bei den von uns gegangenen Empyrium spielten. Zum Herstellungsdatum der neun Tracks schweigt sich die Bandpage von Nachtmahr ebenso aus wie der blumig bedichtete Waschzettel: Denn „Reise zurück in die wilden Anfangstage eines damals noch ungezähmten Wütens und Tobens in der…
Die vorliegende 5-Track-EP mit zusätzlicher DVD soll Appetit (oder sollte es hier nicht besser „Durst“ heißen?) auf das 130 Minuten-DVD Magnum Opus „Lieder die das Leben schreibte“ wecken. Das musikalische Niveau in Onkel Toms Hütte liegt immer noch ungefähr eine Altbierfilzdeckelhöhe oberhalb von A.O.K. (immer wieder erstaunlich, dass derselbe Mann bei Sodom…, doch lassen wir…
Platte der Woche KW 29/2004 Gäbe es At The Drive-In nicht, wären Sparta schon mit ihrem Debüt auf den Frickel-Emo-Core-Thron gestiegen und hätten ihre Position mit ihrer neuen Scheibe „Porcelain“ eindrucksvoll bestätigt. Aber da es eben ein Album namens „Relationship Of Command“ gibt, muss sich die Band an genau diesem Meilenstein messen. Und schafft es…
Endlich wieder mal eine Scheibe, bei der man das Gefühl hat, ordentlich etwas für sein Geld an Gegenwert zu bekommen. Das, was David und Sergio Bielanko und ihr Orchester hier veranstalten, ist nämlich eine reichhaltige musikalische Rundum-Bedienung. Wie auch einem Füllhorn stülpen sie ihre einzigartige Melange an Sounds, Songs und Ideen über dem verdutzten Zuhörer…
Es gibt Bands, die verwenden erst Monate darauf, ihrem Projekt den richtigen Namen zu geben, und dann eine weitere Ewigkeit, um das richtige Equipment zusammenzusuchen und unter Hunderten von vorprogrammierten Sounds ihrer Keyboards und Synthesizer die richtigen zu finden. Eine Arbeitsweise, für die Raymond Watts überhaupt nichts übrig hat. Kein Wunder, schließlich hat er als…