Am Anfang war die Hitze, nicht das Feuer: Das belegt auch die zweite Ausgabe dieser „Wühlkiste“ schlagend: Bereits im Jahr…
Am Anfang war die Hitze, nicht das Feuer: Das belegt auch die zweite Ausgabe dieser „Wühlkiste“ schlagend: Bereits im Jahr 2000 waren ja als „The Boogie House Tapes – 1967-1976 – feat. Henry Vestine“ zwei prallvoll mit Raritäten und Wunderlichkeiten gefüllte CDs über die beglückten Sammler und Dosenfutterfreunde gekommen. Das begeisterte Feedback von Fans und…
Ordentlich was los im Hause Victory. Nach Atreyu und kurz vor Taking Back Sunday wirft das Kult-Label einen weiteren Harcore-Brocken auf den Markt. A Perfect Murder kommen aus Kanada und prügeln sich auf „Unbroken“ durch 13 Tracks zwischen Hardcore und Metal, zwischen Hatebreed, Pantera, den Cro-Mags und Sepultura.Jeder Song für sich ist eigentlich gut, jeder…
Platte der Woche KW 28/2004 Welch grandioser Name für eine Scheibe wie diese: Ein Phonograph – die ursprüngliche Bezeichnung für Plattenspieler (das sind die Dinger, auf denen man die damals üblichen Tonträger aus Schellack und später Vinyl anspielte) – weckt ja sogleich Assoziationen an die gute alte Zeit, in der Musik noch Musik und kein…
Neulich meinte Frank Spilker von den Sternen ja noch, dass „Stimmen, die etwas deutlich machen“ zur Zeit in der deutschsprachigen Popmusik fehlen. Wenn man mal richtig nachdenkt, fehlen aber nicht nur Systemkritiker oder Visionäre, sondern auch Stimmen, die ganz banale, sentimentale Liebeslieder glaubhaft rüberbringen (also solche ohne Rap, Bohlen’schen Fußnagelrolleffekt oder Naidoo’sche Knüppelverserei). Songs also,…
Hat sich da jemand von seinem Bruder inspirieren lassen? Letztes Jahr zeigte uns Chris Wicky, ansonsten Kopf der Schweizer Emocorer Favez, wie seine Sicht eines europäisch gefärbten Americana-Sounds klingen kann. Aushilfsweise mit dabei war auch sein Bruder Greg, früher Sänger und Gitarrist der leider nie wirklich erfolgreichen Indiepop-Hoffnung Chewy. Als Pendleton legt Greg nun ein…
Dass The Kingsbury Manx aus den USA kommen, ist immer noch verwunderlich. Jedenfalls dann, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört. Immer noch liebäugelt das Trio eigentlich trotz der gemeinsamen Vorlieben (Beach Boys, Byrds – wie es in der Info heißt) eher mit dem englischen Gitarrensound. Das inzwischen zum Quintett (mit Keyboarder) gewachsene Kollegium legte…
Diese Scheibe ist per Definition eigentlich nicht das nächste reguläre Album des alten Schweden, sondern so eine Art Zwischenlösung%3B ein zum Spaß eingespieltes Akustik-Album für’s Ego und nebenher. Das soll nicht unbedingt eine Aussage in Bezug auf die Qualität der Songs sein, sondern bloß eine Warnung, nicht mit den falschen Erwartungen nach der CD zu…
Das dritte Full-Length-Album unter eigenem Namen des ehemaligen Stiltskin- und Genesis-Sängers – aller guten Dinge sind… oder eher das verflixte dritte Mal? Something inbetween, really…: Der Titelsong „The Next Best Thing“ hebt – zunächst irritierenderweise – mit einem Potpourri aus Redenschnipseln von Bush, Kennedy und Nixon an, zu dem Wilsons weiterhin enorm sexy und rauchig…