Die Doom Metal-Legende Morgion war nach zwei vielbeachteten Veröffentlichungen ’96 und ’99 (beim Label Relapse) in der Versenkung verschwunden, um…
Die Doom Metal-Legende Morgion war nach zwei vielbeachteten Veröffentlichungen ’96 und ’99 (beim Label Relapse) in der Versenkung verschwunden, um nun auf Dark Symphonies wieder aufzutauchen. Enorm passender Name, und hoffentlich ein gutes Omen für die Kalifornier. In jedem Falle enthält „Cloaked By Ages“ enorm starkes Material, dessen reduzierte, aber immer noch in Growls und…
Richtig: Da war ja noch diese Band namens Lunascape aus Belgien, deren Sängerin, Kyoko Baertson, mal bei Hooverphonic war und deren Track „Tears Of The Sun“ einmal von Sinead O’Connor gecovert wurde. Die gibt es immer noch. Nachdem man etwas Zeit mit dem Komponieren von 3D Imax Soundtracks verbracht hatte (eine eigenartige Spezialität der Band),…
„Höher kann der Mut nicht streben / Wunderbar bin ich besiegt / Und ich fühle wie das Leben / Seinem Widerstand erliegt / […] Und im Stolze sollst Du büßen / Alles, alles muss verblühn“. Dass man dem – neben E.T.A. (Gespenster-)Hoffmann – Großmeister der deutschen Romantik Ludwig Tieck außerhalb von Germanistikseminaren, und zwar auf…
Ein weiterer Beweis dafür, dass früher alles viel besser war: Die Detroiterin Denise James versucht auch auf ihrem zweiten Album (das erste erschien vor drei Jahren auf dem inzwischen schon wieder eingegangenen Poptones-Label von Alan McGee) gar nicht erst, ihre Vorliebe für den 60s-Girl-Pop zu verbergen und spart sich folglich auch die Mühe, den simpel-naturbelassenenen…
Keine Franzosen gibt’s hier: Charlemagne ist das Projekt des Alt-Country-Veteranen Carl Johns. Der Frontman von Noahjohn legt hier sein Solo-Debüt bzw. ein Side Project vor, bei dem die Country-Wurzeln indes bloß noch grobe Orientierungsmarken sind. Witzigerweise erinnern die munter hin und hertorkelnden, leicht schrägen Schrammelsongs, die Carl da – gewiss nicht ohne Sinn für Melodie…
Eddy ist der Spitzname von Erin Moran , die hier ihr Debüt vorlegt. Ihre Musik haut in die Kerbe, die man besser nicht als „Contemporary Female Songwriter“ bezeichnen sollte, weil das dann doch alles und nichts sagt und sicher für Missverständnisse sorgt. Was meint: Dieser Scheibe ist mit einfachem Schubladendenken und oberflächlichen Betrachtungen nicht beizukommen.…
Platte der Woche KW 27/2004 Das ist jetzt endlich das Meisterwerk geworden, für das viele „Yankee Hotel Foxtrot“ bereits hielten! Im Gegensatz zu dem doch eher erratischen Vorgänger enthält „Ghost“ aber – egal, was sonstwo zu lesen steht – ausschließlich richtige, vollständige Songs, die von Meister Tweedy eben NICHT bewusst zerstückelt, verstümmelt und zerstört werden.…
2000, als „Bloodflowers“ erschien, hatte Robert Smith (mal wieder) verkündet, dass es wohl das letzte Studio-Album von The Cure sein würde. Man kann ja schließlich nicht ewig weitermachen. Es war von einem geplanten Solo-Album die Rede, das aber bis heute nicht fertig geworden ist. Dann wurde erstmal gründlich getourt, und Robert schien das aktuelle Line-Up…
Schon lange geistert der Name Coheed And Cambria durch die Emo-Szene und jeder wartete sehnsüchtig auf die neue Scheibe. Jetzt erscheint endlich die Fortsetzung des umjubelten „The Second Stage Turbine Blade“-Albums und die erfüllt alle Erwartungen und könnte die New Yorker auch bei uns zum nächsten großen Ding des Genre machen. In den USA sind…