Neulich meinte Frank Spilker von den Sternen ja noch, dass „Stimmen, die etwas deutlich machen“ zur Zeit in der deutschsprachigen…
Neulich meinte Frank Spilker von den Sternen ja noch, dass „Stimmen, die etwas deutlich machen“ zur Zeit in der deutschsprachigen Popmusik fehlen. Wenn man mal richtig nachdenkt, fehlen aber nicht nur Systemkritiker oder Visionäre, sondern auch Stimmen, die ganz banale, sentimentale Liebeslieder glaubhaft rüberbringen (also solche ohne Rap, Bohlen’schen Fußnagelrolleffekt oder Naidoo’sche Knüppelverserei). Songs also,…
Hat sich da jemand von seinem Bruder inspirieren lassen? Letztes Jahr zeigte uns Chris Wicky, ansonsten Kopf der Schweizer Emocorer Favez, wie seine Sicht eines europäisch gefärbten Americana-Sounds klingen kann. Aushilfsweise mit dabei war auch sein Bruder Greg, früher Sänger und Gitarrist der leider nie wirklich erfolgreichen Indiepop-Hoffnung Chewy. Als Pendleton legt Greg nun ein…
Dass The Kingsbury Manx aus den USA kommen, ist immer noch verwunderlich. Jedenfalls dann, wenn man sich die aktuelle Scheibe anhört. Immer noch liebäugelt das Trio eigentlich trotz der gemeinsamen Vorlieben (Beach Boys, Byrds – wie es in der Info heißt) eher mit dem englischen Gitarrensound. Das inzwischen zum Quintett (mit Keyboarder) gewachsene Kollegium legte…
Diese Scheibe ist per Definition eigentlich nicht das nächste reguläre Album des alten Schweden, sondern so eine Art Zwischenlösung%3B ein zum Spaß eingespieltes Akustik-Album für’s Ego und nebenher. Das soll nicht unbedingt eine Aussage in Bezug auf die Qualität der Songs sein, sondern bloß eine Warnung, nicht mit den falschen Erwartungen nach der CD zu…
Das dritte Full-Length-Album unter eigenem Namen des ehemaligen Stiltskin- und Genesis-Sängers – aller guten Dinge sind… oder eher das verflixte dritte Mal? Something inbetween, really…: Der Titelsong „The Next Best Thing“ hebt – zunächst irritierenderweise – mit einem Potpourri aus Redenschnipseln von Bush, Kennedy und Nixon an, zu dem Wilsons weiterhin enorm sexy und rauchig…
Irgendwie braucht es ja schräge Kapellen wie Oranger. Die Band, die hierzulande vielleicht noch am bekanntesten für ihre Tour mit dem seligen Elliott Smith sein dürfte, legt mit „Shutdown The Sun“ eher so etwas wie eine Sammlung von Oddities als eine planmäßig runtergerissene CD vor. Über einen längeren Zeitraum entstanden die Tracks in einer Phase,…
Diese CD ist ein bisschen widersprüchlich. Denn was haben der Elektrosound der 80er und Italien gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts. Vielleicht ist aber gerade das, was dieses Werk interessant macht. Diva kommen aus Neapel und machen mit den Mitteln der Moderne aktualisierte New Wave Musik. Sängerin Daniela Del Core (eine geübte Anwältin) singt sich…
Dicke Empfehlung an alle, die für Stoner Rock, paar doomige Anklänge und endlose Feedback-Orgien à la Kyuss empfänglich sind: „Night Letters“ ist aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes. Zum einen ist die EP als Vorgeschmack / Einstimmung auf den für September geplanten Langspieler „Mother Teacher Destroyer“ von Scott „Wino“ Weinrichs (u.a. ex-St. Vitus) aktuellem Steinbruch The…