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  • Sparta – Porcelain

    Platte der Woche KW 29/2004 Gäbe es At The Drive-In nicht, wären Sparta schon mit ihrem Debüt auf den Frickel-Emo-Core-Thron gestiegen und hätten ihre Position mit ihrer neuen Scheibe „Porcelain“ eindrucksvoll bestätigt. Aber da es eben ein Album namens „Relationship Of Command“ gibt, muss sich die Band an genau diesem Meilenstein messen. Und schafft es…

  • Marah – 20,000 Streets Under The Sky

    Endlich wieder mal eine Scheibe, bei der man das Gefühl hat, ordentlich etwas für sein Geld an Gegenwert zu bekommen. Das, was David und Sergio Bielanko und ihr Orchester hier veranstalten, ist nämlich eine reichhaltige musikalische Rundum-Bedienung. Wie auch einem Füllhorn stülpen sie ihre einzigartige Melange an Sounds, Songs und Ideen über dem verdutzten Zuhörer…

  • Watts – Pigmartyr

    Es gibt Bands, die verwenden erst Monate darauf, ihrem Projekt den richtigen Namen zu geben, und dann eine weitere Ewigkeit, um das richtige Equipment zusammenzusuchen und unter Hunderten von vorprogrammierten Sounds ihrer Keyboards und Synthesizer die richtigen zu finden. Eine Arbeitsweise, für die Raymond Watts überhaupt nichts übrig hat. Kein Wunder, schließlich hat er als…

  • Heather Nova – Live At The Union Chapel

    Ihre Konzerte gehören schon lange zum Schönsten, was die Popmusik zu bieten hat. Jetzt kann man sich Heather Nova endlich auch im Heimkino anschauen. „Live At The Union Chapel“ heißt die erste Live-DVD der hübschen Sängerin und die ist ein zwiespältiges Unternehmen. Was sie zu bieten hat ist super. Doch leider gibt es davon nicht…

  • They Might be Giants – The Spine

    Die Band gibt es inzwischen so lange, dass vermutlich selbst die beiden Protagonisten John Linnel und John Flansburgh aufgehört haben dürften, Jahre und Platten zu zählen. Okay, die (gar nicht einmal wenigen) Hits des Duos, die auch heute noch jeder halbwegs gut orientierte Indiepop-Fan rückwärts mitsingen könnte, haben inzwischen fast allesamt 15 Jahre auf dem…

  • The Good Sons – Cosmic Fireworks – The Best Of The Good Sons 1994 – 2001

    Michael Weston King hat ein Problem: Er ist kein Amerikaner. Und so kämpft der wackere Engländer seit jeher stets mit Erwartungshaltungen und deren Erfüllungen – in dem Sinne, dass die Musik, die sich der wackere Barde verschrieben hat – gediegene Americana -, eben nicht die ist, die man von jemand wie ihm erwartet. Dabei zeigt…

  • A Certain Ratio – Sextet

    „Nur“ ein Reissue, aber eines, das es in sich hat. In Zeiten, in denen sperrig-tanzbare New-Wave-Klänge hip sind wie nur sonst was, dürften wohl dennoch lediglich die wenigsten diesem Werk – ursprünglich 1981 auf dem Factory-Label veröffentlicht – seinen Status als Genre-Klassiker absprechen wollen. In England hat man die Band unlängst als „The original punks…

  • Eric Bibb – Friends

    Vielleicht liegt es am ausgesuchten Material, vielleicht an den besagten Friends, vielleicht an der relaxten Stimmung bei den Aufnahmen – jedenfalls ist diese Scheibe mit Cover-Versionen Eric Bibbs bislang interessanteste und kurzweiligste geworden. Dass der Mann eine voluminöse, beeindruckende Stimme hat und ein begnadeter Fingerpicker vor dem Herrn ist, war ja auch auf seinen bisherigen…

  • Mist – We Should Have Been Stars

    In der Ruhe liegt die Kraft und wer den gegenwärtig hektischen Alltag entfliehen will, muss sich entweder auf eine physische oder psychische Reise begeben. Eine Oase der Entspannung bietet die Gruppe Mist, die mit ihrem Album „We Should Have Been Stars“ einen Nährboden für schöne und besinnliche Musik geschaffen haben. Weg von ehemaligen Rockschoten beweisen…

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