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  • Sondre Lerche – Two Way Monologue

    Was ist denn ein bilateraler Monolog? Bedeutet das vielleicht, dass der Norweger Sondre Lerche auf seiner neuen CD schizophren geworden ist? Nicht wirklich. Zwar bieten seine Songs auf der neuen Scheibe wesentlich mehr Variation und Abwechslung als noch die auf dem Vorgängeralbum „Faces Down“, aber letztlich bleibt sich der Mann treu. Lerche hat ein Händchen…

  • Nicolai Dunger – Here’s My Song, You Can Have It… I Don’t Want It Anymore / Yours 4-Ever

    Was als erstes in’s Auge fällt, ist natürlich, dass der Titel dieser Scheibe länger und gehaltvoller ist, als so mancher Text eines Dieter Bohlen-Songs. Natürlich ist das ironisch gemeint: Nicolai Dunger ist einer von Schwedens kreativsten Songwritern und hat deswegen natürlich genügend Output, um solcherlei Scherze treiben zu können. Richtig weggeben tut er die Stücke…

  • beigeGT – Cue

    Normalerweise ist es ja mit Bands, die Rockwettbewerbe gewinnen, so eine Sache. Zu oft wünscht man sich im Nachhinein, dass sie nie einen Ton von sich gegeben hätten. Aber im Falle von beigeGT ist man tatsächlich dankbar. Ihr viel beachtetes Debütalbum „Jukebox Heroes“ sorgte in Indiepopkreisen für einige Fuore, auch wenn bei dieser Veröffentlichung noch…

  • Zero 7 – When It Falls

    Chill Out heißt das Zauberwort. Entspannte Elektroklänge sind cool, Trip Hop, Lounge und Café Del Mar mag irgendwie jeder. Air sind inzwischen Superstars, Goldfrapp so etwas wie Kult und Zero 7 noch immer Underground. Und denn werden sie mit „When It Falls“ wohl auch nicht verlassen. Denn die Scheibe ist für den Mainstream eigentlich viel…

  • Werle & Stankowski – Your Show

    Zunächst einmal gebührt ja jedem Künstler, der sich die Mühe macht, sich etwas eigenes auszudenken und sich eben nicht einfach in der Rock-Geschichte zu bedienen, eine gewisse Hochachtung. Meist ist das Ergebnis dann eher verquer oder verkopft. Nicht so in diesem Fall: Indem Werle & Stankowski hier zwei Genres zusammenschütten – akustisches Songwriting und verspielte,…

  • Iain Archer – Flood In The Tanks

    Das Jahr 2004 scheint ein wirklich gutes zu werden! Zumindest für die Fans schottischer Popmusik! Erst kommt mit „Final Straw“ von Snow Patrol ein Album in die Regale, das über jeden Zweifel erhaben ist (zunächst leider nur als UK-Import, ab Mai dann über Polydor), nun liefert Iain Archer, seines Zeichens Ex-Gitarrist ebenjener Snow Patrol und…

  • Tess Wiley – Not Quite Me

    Tess Wiley kommt zwar aus Houston in Texas – hat aber ihre musikalischen Wurzeln hier im Umfeld von Darmstaedter / Me & Cassity geschlagen. Beides hört man indes nicht wirklich heraus. Eher schon ihre Vergangenheit mit Sixpence Non The Richer: Auf ihrer neuen CD zeigt sich Tess nämlich als Pop-Künstlerin, die ein sicheres Gespür für…

  • Waltari – Rare Species

    Da diese Finnen mit der „Death Metal Symphony in Deep C“ 1996 eines der erstaunlichsten und beindruckendsten Alben über die Welt gebracht haben, das Rezensent überhaupt bekannt ist, fällt die faire Auseinandersetzung mit allem, was (davor und) danach kam, nicht immer ganz einfach. Doch auch wenn „Rare Species“ ganz sicher keine Genregrenzen verschiebt oder verschieben…

  • Soulfly – Prophecy

    Nach Soulfly kann man sich die Uhr stellen. Im regelmäßigen Zwei-Jahres-Takt erscheint ein neues Album und jedes ist irgendwie verdammt gut. Auch Album Nummer vier ist ein wütendes, lautes Stück Hartmetall, das nicht nur Cavalera-Jüngern gefallen wird. Sepultura waren eine Band, ein Tribe, eine Familie. Soulfly sind einzig und allein das Projekt von Max Cavelara.…

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