Tess Wiley kommt zwar aus Houston in Texas – hat aber ihre musikalischen Wurzeln hier im Umfeld von Darmstaedter /…
Tess Wiley kommt zwar aus Houston in Texas – hat aber ihre musikalischen Wurzeln hier im Umfeld von Darmstaedter / Me & Cassity geschlagen. Beides hört man indes nicht wirklich heraus. Eher schon ihre Vergangenheit mit Sixpence Non The Richer: Auf ihrer neuen CD zeigt sich Tess nämlich als Pop-Künstlerin, die ein sicheres Gespür für…
Da diese Finnen mit der „Death Metal Symphony in Deep C“ 1996 eines der erstaunlichsten und beindruckendsten Alben über die Welt gebracht haben, das Rezensent überhaupt bekannt ist, fällt die faire Auseinandersetzung mit allem, was (davor und) danach kam, nicht immer ganz einfach. Doch auch wenn „Rare Species“ ganz sicher keine Genregrenzen verschiebt oder verschieben…
Nach Soulfly kann man sich die Uhr stellen. Im regelmäßigen Zwei-Jahres-Takt erscheint ein neues Album und jedes ist irgendwie verdammt gut. Auch Album Nummer vier ist ein wütendes, lautes Stück Hartmetall, das nicht nur Cavalera-Jüngern gefallen wird. Sepultura waren eine Band, ein Tribe, eine Familie. Soulfly sind einzig und allein das Projekt von Max Cavelara.…
The Jessica Fletschers rekapitulieren die Musikgeschichte der 60er Jahre und bedienen sich an dem Sound dieses Jahrzehnts wie aus einem Gewürzregal. Das männliche Quintett aus Oslo wurde 1997 gegründet, sein Stilmix erinnert an den Geist von The Kinks, Buzzcocks, The Beatles und The Zombies. Klanglich lassen uns die Jessica Fletschers vom „Swinging London“ träumen. In…
Karelia ist nicht etwa ein finnisches Sibelius-Ensemble, auch nicht die Mac-Software, sondern eine Powermetal-Combo, die sich in Frankreich gründete, um „der übersättigten Metal-Szene mit frischen Impulsen neues Leben einzuhauchen“. Da müssen sie aber doch etwas Mundgeruch gehabt haben, denn a) ist die Szene immer noch übersättigt, jedenfalls soweit das von hier aus beurteilbar ist. Und…
So etwas nennt man wohl vorbildlich. Denn auch wenn Pigs Might Fly noch keine Sau außerhalb Berlins kennen mag, kommt die CD im fetten Digipack mit Poster-Booklet und allem was dazu gehört. Und das hat seinen Grund. Denn jeden Song der Platte kann man sich auf der Band-Homepage kostenlos downloaden. Zitat: „An dieser Stelle für…
Wenn es so etwas wie einen musikalischen Bastard gibt (was ja nicht unbedingt etwas negatives sein muss, obwohl es so klingt), dann ist das diese Scheibe. Das Projekt der beiden Stubenhocker Rich Machin und Ian Glover versteht sich als Kuratorium für das Soulwesen (in genereller Hinsicht). Wie die beiden darauf kommen, bleibt rätselhaft. Denn es…
Zum Glück ist nicht das passiert, was man hätte erwarten können, wenn Terry Lee Hale zu Blue Rose wechselt: Dass er sich nämlich eine Rockband umschnallt und auf die Pauke haut. Zum Glück hat aber auch Terry wohl bemerkt, dass das abrocken nicht so sein Ding ist und diese neue Scheibe präsentiert sich dann eher…
Eine von Deutschlands feinsten progressiven Rockbands meldet sich zurück – und bittet gleich in den Röntgenraum. Und richtig geben die zehn Tracks und 69 Minuten traumschöner, oft sehr melancholischer Musik tiefe Einblicke ins Seelenleben: Mit Abstrichen in das der Musiker / Komponisten, aber die Begegnung mit leidenschaftsvollen Epen wie „Given – Used – Forgotten“ (13…