Das bezeichnende an dieser Scheibe ist zweifelsohne, dass sich hier – trotz des Titels – kein einziges Stück finden lässt,…
Das bezeichnende an dieser Scheibe ist zweifelsohne, dass sich hier – trotz des Titels – kein einziges Stück finden lässt, das ein Normalsterblicher mit dem Terminus „Country“ in Verbindung brächte. Das zeigt einerseits, wie eigenwillig das Verständnis dieses Begriffes von den Beteiligten (Giant Sand, Azure Ray, Ryan Adams, Okkervil River etc.) ausgelegt wird – und…
Primitivstmetal, der auf Deifikommraus lustig sein will: Das kann leidlich unterhaltsam sein, wenn wie auf „Scream Bloody Tor“ der verdutzten Welt das Fußballpotenzial von Deaths altem Klopfer entdeckt wird. Auch „Bützemannslayer“ zaubert anfangs ein Grinsen ins Gesicht, vor allem wenn man an den todlangweiligen Auftritt dieser Langweiler beim letztjährigen W:O:A denkt. Insofern eigentlich eine nur…
Das süddeutsche Trio setzt auch auf seiner neuen EP den Drahtseilakt über dem Abgrund der Beliebigkeit erfolgreich fort und verbindet auch dieses Mal indierockende Schräglage mit ohrwurmigen (Elektro-)Pop-Melodien. Schrammelnde Gitarren treffen auf luftige Synthesizerklänge und clevere, aber nicht verkopfte Texte, die oft mehr als zusätzliches Instrument denn Träger einer bestimmten Botschaft dienen. Das hat zur…
Hatte er sich mit seinem letzten Album „Bumbling Home From The Stars“ noch bewusst von genau dem Gitarrensound abgewendet, der ihn in den rund 15 Jahren zuvor bei Green On Red und seiner eigenen Band Junkyard Love stets begleitet hatte, und die ein oder andere Gitarrenspur durch Synthesizer und Keyboards ersetzt, kehrt der inzwischen in…
Es ist schon immer wieder ein Nervenkitzel, wenn man als etablierte Band in einem anderen Land Fuß fassen möchte, denn erfolgsverwöhnt muss man noch einmal auf schmalem Fuß wandern. So geschehen bei der schwedischen Band Moneybrother, die in ihrem Heimatland Schweden so was von erfolgreich sind, dass die Balken krachen. Kein Wunder, bringt Frontmann Anders…
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das hat sich wohl auch die Frankfurter Band Coach gedacht, als sie von ihrer Major Plattenfirma im Eilverfahren gedropt wurden und somit vom Zenit ihres Banddaseins in eine tiefe Grube befördert wurden. Aber Musiker sind Stehaufmännchen und was kann schon den eisernen Willen, Musik zu machen,…
Das Musik zeitlos ist, ist allgemein bekannt und das nicht nur der neueste Trend unsere Charts auszeichnet, beweisen z.B. Norah Jones und Dick Brave, die mit ihre Musik eine Zeitreise durch die Vergangenheit tätigen. Ganz in diesem Sinne veröffentlicht nun die schwedische Band The Maharajas ihr Debütalbum „Unrelated Statements“, das sich eher als re-masterte Variante…
Platte der Woche KW 13/2004 „Bewaffnet nur mit Gitarre, Schlagzeug und jeweils zwei alten Moog-Synthies, lieferten Georg und Philipp eine breite Soundwand ab, die teilweise an die großartigen Sonic Youth erinnerte. Mal sanft zu Werke gehend, mal ruppig, und immer mit einem gehörigen Groove sorgten sie für genau die richtige Mischung für den späten Nachmittag“…
Derzeit sind Nada Surf in Seattle mit Death Cab For Cutie-Alleskönner Chris Walla bereits damit beschäftigt, ihr viertes Album einzuspielen, doch davor gibt es – passend zur kurzen Tournee der drei Amerikaner durch Österreich und die Schweiz Ende Mai – noch diese großartige Erinnerung daran, was für eine tolle Liveband Matthew Caws, Ira Elliott und…