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  • Sun Kil Moon – Ghosts Of The Great Highway

    Nach langen Jahren hat Mark Kozelek seine Red House Painters aufgelöst und ist jetzt mit Sun Kil Moon am Start. Die Gründe hierfür bleiben unklar, denn wie schon die Painters trägt auch die aktuelle Formation deutliche Züge eines Soloprojekts und auch musikalisch kann man nicht von einem Neubeginn reden. Die Veröffentlichung knüpft direkt an das…

  • Mice Parade – Obrigado Saudade

    Adam Pierce gehört zur Riege der intellektuellen Bastler. In regelmäßigen Abständen schließt er sich in sein New Yorker Studio ein, um an erstaunlichen musikalischen Amalgamen zu brauen. Das Ergebnis seiner nunmehr fünften Studioklausur ist – wie der Titel signalisiert – von musikalischen Anleihen brasilianischer Provenienz geprägt. Insbesondere die etwas holpernde, sambaverwandte Percussion, die mal gezupfte,…

  • HNO – Everything Is Good

    Mit Hals-Nasen-Ohren-Ärzten verbinden viele nicht unbedingt zwangsläufig angenehme Erinnerungen. Aber egal, das Kürzel HNO steht eh nicht für Medizin oder Gesundheitsreform, sondern für das türkische Wort „Hös’n Öhr“ (was immer das auch bedeuten mag…). HNO ist eine Schweizer Band, die auf charmante Weise versucht, elektronische Konsolen-Sounds mit Britpop-Klängen zu unterwandern. Das wahrhaft Schwere an diesem…

  • Bayside – Sirens And Condolences

    Bayside ist eine junge Band aus Long Island in New York, die sich dem punk-orientierten Power-Pop-Gitarren-Metier verschrieben hat. Stilistisch können sich Anthony Rainieri und seine Jungs nicht ganz entscheiden, in welche Richtung sie wollen – vom doch recht harten, desolaten Opener bis hin zur eher poppig-zornigen Nummer ist alles denkbar – was aber letztlich zu…

  • Adaro – Schlaraffenland

    Ein neues Türchen zum Mittelalter haben Adaro mit ihrem neuesten Album aufgestoßen, und dahinter findet der Hörer die leiblichen Genüsse dieser Zeit: Fressen satt, bloß keine Arbeit und jede Menge (halbseidene) Liebschaften, sozusagen das Sex, Drugs & Rock’n’Roll-Feeling des 13. Jahrhunderts. Beschreibt das Titelstück noch die einzig interessante weil vorerst letzte Stufe der Nahrungskette (wobei…

  • Acid Mother Temple / Escapade – A Thousand Shades Of Grey

    Wenn eine Band (oder in diesem Falle zwei) für gerade einmal drei Nummern eine geschlagene Stunde braucht, ist die Richtung vorgezeichnet: Als „kosmischer Wahnsinn“ ist dieses im doppelt aufklappbaren Digipak daherkommende Werk bereits treffend beschrieben worden, auf dem die außerweltlichen Elektronik-Soundscapes der japanischen Acid Mother Temple auf den etwas bodenständigeren Sound der New Yorker Space-Rocker…

  • Neil Zaza – Staring At The Sun

    Befragt, ob Rezensent an die Existenz eines bislang wenig bekannten, stark nach dem eigentlich einzigartigen Joe Satriani klingenden, nahezu vergleichbar virtuosen Gitarristen glauben könne, der mit diesem gelegentlich auftritt und sich mit „Satch“ sogar dessen Bassist Stu Hamm teilt, hätte die Antwort gelautet: Eher glaub ich an kleine grüne Gitarristen auf dem Mars. Doch hier…

  • Monty Alexander / Ernest Ranglin – Rocksteady

    Reggae und Jazz – Brüder im Geiste? Liegt ja nicht so direkt auf der Hand, oder? Es sei denn, man stammt aus Jamaika und ist mit beiden Genres groß (und in dem Fall auch alt) geworden. Pianist Monty Alexander und Gitarrist Ernest Ranglin sind zwei Veteranen, die bereits seit den frühen 60er Musik machen (Alexander…

  • Marble Sheep – For Demolition Of A Spiritual Framework

    Als Grateful Dead des Spacerock sind die Japaner bereits beschrieben und mit Hawkwind, Black Sabbath und St. Vitus gleichermaßen verglichen worden, doch auf ihrem aktuellen Release lassen es der frühere White-Heaven-Gitarrist Ken Matsutani und die Seinen lieber MC5-mäßig krachen. Folglich hat diese Platte relativ wenig mit dem kakophonischen Vorgänger „Marble Sheep meets Circle Triangle Square“…

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