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  • Lilly Wood & The Prick – Christina

    In ihrer französischen Heimat sind Nili Hadida und Benjamin Cotto a.k.a. Lilly Wood & The Prick schon seit sie 2010 ihr Debüt-Album „Invincible Friends“ veröffentlichten, ein großes Ding. In unseren Breiten wurde das für Live-Projekte zum Sextett aufgebohrte Duo aber erst 2014 bekannt, als Robin Schulz einen Teil ihres Songs „Prayer In C“ nutzte, um…

  • Sleaford Mods – The Demise Of Planet X

    Platte der Woche KW 03/2026 Sie nun wieder. Wieder am Nerven. Wieder motzen sie trotzig, meckern, nölen und wiederholen. Und wieder? Lauschen wir den beiden Herren dabei gespannt, feiern sie und genießen es regelrecht. Gut, dass es diese Band gibt. Die Sleaford Mods. Einzigartig, anstrengend, wunderbar. Natürlich ist auch diese Platte hoch politisch, ultra-gepisst und…

  • Marianas Rest – The Bereaved

    Zeitreise oder klingt so der Sommer? Also der Winter eigentlich. Wahrscheinlich beides. Wer früher schon dabei war, wird sich hier ziemlich sicher an die einstigen Doom- und Gothic-Highlights erinnern, wenn er dieses Album hört. An die ersten Paradise Lost-Platten, an die Zeiten, als Amorphis noch gegrowlt haben, an Tiamat, vielleicht auch an Type O Negative.…

  • Jana Horn – Jana Horn

    Dass das dritte Album der ursprünglich aus Virginia stammenden Songwriterin Jana Horn keinen eigenen Titel braucht, hängt damit zusammen, dass es sich hier um ein Selbstporträt in Form einer Bestandsaufnahme ihres ersten Jahres in New York handelt, wohin sie aus dem beschaulichen Charlottesville gezogen war und wo sie seither ihre Basis hat. Dass das Werk…

  • Amanda Bergman – Embraced For A Second As We Die

    Die schwedische Songwriterin Amanda Bergman beschreitet ihre Laufbahn in Kapiteln: Diese startete sie 2010 unter den Pseudonymen Hajen und Idiot Wind, gründete 2013 die Band Amason (die bis heute aktiv ist), arbeitete dann eine Zeitlang mit ihrem damaligen Ehemann Kristian Matsson a.k.a. The Tallest Man On Earth, veröffentlichte 2015 ihr Debütalbum „Docks“ unter eigenem Namen,…

  • Sassy 009 – Dreamer+

    Das offizielle Debüt-Album „Dreamer+“ der norwegischen Musikerin Sunniva Lindgård a.k.a. Sassy 009 steht am vorläufigen Ende eines längeren Entwicklungsprozesses, in dem sich die Produzentin, Songwriterin und Sängerin aus Oslo in verschiedenen Disziplinen und Konstellationen ausprobierte und sich entschloss, das Debüt-Album zusammen mit Live-MusikerInnen einzuspielen anstatt sich “im Chaos von 200 Ebenen” zu verlieren – wie…

  • Daniel Blumberg – O.S.T. The Testament Of Ann Lee

    Mit Soundtracks ist das ja immer so eine Sache – insbesondere dann, wenn der korrespondierende Film noch gar nicht zu begutachten ist. Die Frage ist dann oft die, ob der Soundtrack auch ohne den Film eine musikalische Berechtigung hat und demzufolge auch ohne Bilder funktioniert. Im Falle des nun vorliegenden Projektes ist das aber durchaus…

  • Pullman – III

    Eines ist schon nach wenigen Takten von „III“, dem ersten Pullmann-Album seit 25 Jahren, klar: Ken „Bundy K.“ Brown (Bastro, Gastr Del Sol, Tortoise, Directions in Music), Curtis Harvey (Rex), Chris Brokaw (Codeine, Come), Doug McCombs (Tortoise, Eleventh Dream Day, Brokeback) und Tim Barnes (Silver Jews, Jim O’Rourke) haben nicht vor, sich auf ihren Lorbeeren…

  • Gluecifer – Same Drug New High

    Der Titel. Die Band. Der Sound. Eine Einheit, eine Freude. Nach unendlich vielen Jahren bringen Gluecifer einen neuen Longplayer raus. Weil ihre Leute noch auf das Format Album stehen. Auf das große Ganze, nicht auf einen Song oder zwei. Lieber: elf. „Same Drug New High“ ist die erste Platte seit „Automatic Thrill“ von 2004. Und…

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