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  • Cate Le Bon – Michelangelo Dying

    Sie würden sich wohl gut verstehen, hätte sie Cate Le Bon zu einem künstlerischen Austausch eingeladen: Laurie Andersen und Kate Bush, aus der jüngeren Generation vielleicht noch St. Vincent und Julia Holter. Von Wolke 7 könnte David Bowie milde herabblicken und seinen Geist hinabschweben lassen. John Cale, Waliser wie Le Bon, schaute für die Aufnahme…

  • Lorde – Virgin

    Die Neuseeländerin Ella Marija Lani Yelich-O’Connor, von kroatisch-irischer Abstammung, wird bereits als Kind auf einem Talentwettbewerb entdeckt. Mit 12 nimmt sie Universal Music vorsorglich unter Vertrag, mit 17 hat sich das für die Plattenfirma amortisiert. „Royals“ wird ein Welthit und das Debütalbum verkauft inzwischen bald acht Millionen Einheiten. Lorde nennt sich die Künstlerin, arbeitet mit…

  • Juliana Hatfield – Lightning Might Strike

    In den 90er-Jahren war Juliana Hatfield eines der Postergirls des Indierock, doch wirklich glücklich im Rampenlicht war die inzwischen 58-jährige amerikanische Singer/Songwriterin nie. Mit dem zumindest in kommerzieller Hinsicht enttäuschenden Album „Only Everything“ endeten 1995 ihre Majorlabel-Ambitionen, vom Musikmachen konnte die aus Massachusetts stammende Musikerin allerdings nie die Finger lassen. Ihr neues Album, „Lightning Might…

  • This Is Lorelei – Holo Boy

    Wer nach dem Shooting-Star des Jahres in der Indie-Welt sucht, kommt 2025 an Nate Amos nicht vorbei. Als eine Hälfte des herrlich eigenwilligen Projekts Water From Your Eyes hat der Amerikaner an der Seite von Rachel Brown mit „It’s A Beautiful Place“ im Sommer ein Album veröffentlicht, das auf keiner der ominösen Endjahres-Bestenlisten fehlen darf,…

  • The Saints – Long March Through The Jazz Age

    Platte der Woche KW 48/2025 „Niemals geht man so ganz“ – dieser Songtitel des Trude Herr-Klassikers ließe sich im Prinzip auch auf das letzte Album der australischen Band The Saints anwenden. Im April 2022 verstarb Chris Bailey – seines Zeichens einziges ständiges Mitglied auf dem Besetzungskarussell der von ihm, Ed Kuepper und Ivor Hay 1973…

  • Rufus Wainwright with the Pacific Jazz Orchestra – I’m a Stranger Here Myself – Wainwright Does Weill

    Dass Rufus Wainwright ein Fan des deutschen Komponisten Kurt Weill ist, ist ja nun wirklich nicht besonders überraschend – denn wie dieser ist Wainwright selbst als Musiker ja ein Grenzgänger zwischen Klassik, Pop, Songwriting, Jazz und – nun ja – Pop. Das ist nicht bloß so daher gesagt: In einem zeitgenössischen Programmheft zur Dreigroschenoper konstatierte…

  • Jesse Sykes & The Sweet Hereafter – Forever, I’ve Been Being Born

    Vier Alben hat Jesse Sykes zwischen 2003 und 2011 aufgenommen, die irgendwo zwischen spookigem Country, psychedelischem Folk und Indie-Rock eingeordnet werden können. Dann war Funkstille – bis jetzt. Zusammen mit Phil Wandscher, der einst mit Ryan Adams der großartigen Alternative Country-Band Whiskeytown vorstand, hat sie zehn Lieder entstehen lassen, die oft leicht wie eine Feder…

  • Ella Eyre – Everything, In Time

    Platte der Woche KW 47/2025 Mit 17 stieg die englische Sängerin und Songwriterin Ella Eyre ins Pop-Geschäft ein und landete über ihre gesangliche Beteiligung des Songs „Waiting All Night“ vom Projekt Rudimental auch gleich einen soliden Hit, der ihr einen Plattenvertrag bei einem Major Label bescherte und 2015 stand ihre gefeierte Debüt-LP „Feline“ in den…

  • Danko Jones – Leo Rising

    Danko Jones selbst sagt im eigenen Promo-Info zur Platte: „Die Wahrheit ist, dass dies einfach eine weitere Portion unvergleichlichen Hardrocks ist – serviert mit Bass, Schlagzeug, Gitarre und Gesang. Ohne Schnickschnack, einfach Musik wie Fleisch und Kartoffeln, die dir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern soll.“ Wer sind wir, dass wir ihm widersprechen. Wir bestätigen.…

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