Was die Band aus Birmingham auf dem Warp Label verloren hat, wird auch nach dem Hören ihres neuen Albums nicht…
Was die Band aus Birmingham auf dem Warp Label verloren hat, wird auch nach dem Hören ihres neuen Albums nicht klarer. Wohl aber, warum die Briten seit Jahr und Tag als Stereolab-Kopie bezeichnet werden. Passenderweise taucht dann auch fast die komplette Stereolab-Besetzung in den „Thank You’s“ auf. Sängerin Trish Keenan croont sich durch 14 Einheiten…
Das Erstaunliche an Blues Traveler ist weniger der Umstand, dass hier eine Band ernsthaft darum bemüht ist, neue – oder doch zumindest ungewöhnliche – Wege zu finden, dem Blues irgendwelche innovativen Aspekte abzugewinnen, sondern dass sie damit bis zur MTV-Video-Generation durchdringen konnten. Denn was Harmonica-Wiz John Popper und seine Mannen hier machen, ist doch eher…
Die drei Zutaten von More Machine Than Human: Cybergoth, Electrofetish, Modern Industrial. Das geben Tasha und Tech zumindest auf ihrer Website an, und das passt auch direkt. Hier geht es höchstgradig elektronisch und tanzbar zu (keiner der Tracks liegt unterhalb von 125 BPM), Industrial-Sound a la KMFDM oder auch die brutale Energie von Ministry kommt…
Für A&R (Artist & Repertoire) bei Plattenlabels zuständige Menschen sind von morgens bis abends wichtig, denn sie kümmern sich nicht nur – Lektoren in Buchverlagen gleich – um die beim Label schon unter Vertrag befindlichen Künstler. Sondern A&Rs sind auch die, welche nach dem märchenhaften Motto „Die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen“ bei…
Ist „Parka“ das, was „ANORAKphobia“ für Marillion war? Gottseidank nicht, die Reutlinger scheinen sich zwar fürs Cover stilecht beim Mititary-Shop eingedeckt zu haben, aber ansonsten hat sich am Alternative-Kurs mit hochgradig mitsingbaren Melodien, nie anbiedernder, aber durchgängiger Radiotauglichkeit und gutem Geschmack offensichtlich auch mit dem 2003er Opus nichts geändert. Ähnlich wie schon mit „Eldorado Sunrise“…
Freddy Krueger und Jason Voorhees – die alten Horror-Köpfe sind einfach nicht totzukriegen, und jetzt mischen sie sich auch noch gegenseitig auf der Leinwand auf. Na, das dürfte doch ein Spaß werden, wenn man sich für derlei Horror-Komödien begeistern kann. Begeistern kann sich der geneigte Rock-Anhänger schonmal am Soundtrack. „Evil has two names – but…
Album Nummer zwei von Guido Dossche, der abseits seines Musik-Lebens Psychologe ist – vielleicht rührt daher die Wortgewalt, denn auf seine Texte scheint der Mann besonders zu achten. Hier geht es in vielen Zeilen um die Gefühlswelt der Menschen, das ständige Auf und Ab, Verlust, Enttäuschung und Fragen über Fragen. Alles vorgetragen mit eindringlicher Stimme,…
Diese Scheibe stammt eigentlich von ’86 (was sie auch zu keiner Sekunde verleugnen kann) und ihre Wiederveröffentlichung stellt eine Art gezogenen Hut vor dem allzu früh verstorbenen Villain-Sänger Carl Albert (u.a. Vicious Rumors, Ruffians) dar. Das ist ja grundsätzlich auch eine durchaus schöne, pietätvolle Geste.Ebenfalls Hut und Geldbörse ziehen sollten hier allerdings nur ausgesprochene Freunde…
Jon Langfords Allstar-Band ist zurück, dieses Mal gleich mit einer Doppel-CD, und trotzdem verdient das Musikerkollektiv hinter diesem ausgezeichneten Doppeldecker keinen Cent. Alle Künstlertantiemen fließen nämlich an die „National Coalition Against The Death Penalty“. Aber auch, wer seinen täglichen Kontakt mit dem großen, weiten Feld der Politik auf maximal 15 Minuten Tagesschau pro Tag beschränkt,…