Etwas gezwungen, aber trotzdem nicht ganz schlecht. So lautet das Fazit der fünf In June-Stücke. Also kein Muss, aber eine…
Etwas gezwungen, aber trotzdem nicht ganz schlecht. So lautet das Fazit der fünf In June-Stücke. Also kein Muss, aber eine nette Alternative für Freunde von, ja was wohl, der Name verrät es: Dem Stil mit den drei Buchstaben. Denn ist ein Monat im Name, ist natürlich Emo drin. Warum das so ist, weiß keiner, macht…
Platte der Woche KW 33/2003 Endlich gibt es jetzt also auch einmal ein musikalisches Äquivalent zu dem Film Memento! Nicht, dass wir das wirklich gebraucht hätten, aber „My Missing Days“, das neue Album der britischen Kapelle Spearmint, beginnt mit dem Track „A Happy Ending“ und erzählt dann quasi rückwärts eine Geschichte, die mit dem Stück…
Es ist ja immer so eine Sache mit den Hypes aus UK. Entweder springt man darauf an, da man denkt, dass man im Zuge des musikalischen Fortschritts mithalten muss oder man lehnt jegliche Art von Medienhysterie ab. Im Falle Serafin ist das ganz einfach, denn endlich mal wird eine Band hochgelobt, die es auch wirklich…
„Kaputt und Glücklich“ heißt das zweite Album der Lüneburger Band Besser. Der Titel meint, wenn ich das richtig deute, den Zustand nach der ersten heißen Phase der Jugend. Kaputt vom Genießen und Feiern und glücklich, weil es so geil war. „Boah, fühl ich mich schlapp, aber irgendwie so easy 30up.“ aus „30up“. Bands wie Besser,…
Vorsicht! Superstars aus Dänemark. Vielleicht hätte man das lieber geheim gehalten. Wer noch keinen Urlaub mit Kindern in den dortigen Dünen gemacht hat, hätte das nicht gewusst. So hört man die Platte immer mit einem Ohr auf der Suche nach der Genialität. Nun ist ein wirklicher Single-Hit nicht auszumachen, am ehesten noch „The Aftermath“, das…
Um griffige Titel ist das Musikantenkollektiv aus Athens, Georgia nicht eben verlegen. Beschrieb der Titel der letztjährigen CD „Lost In Revelry“ noch ungefähr den musikalischen und psychischen Gemütszustand der damaligen Zeit, so besagt der Titel dieser Kompilation der ersten Aufnahmen ungefähr das, was 1996 so passierte: Die Band hatte sich zusammengefunden, um die Musik, mit…
Dobro-, Tattoo- und Langhaar-Fetischist Sardinas war hierzulande spätestens im Vorprogramm seines heutigen Label-Bosses Steve Vai durch abartig-virtuoses Slidespiel im Bereich zwischen traditionellem und behutsam modernisierten Blues gerichtsnotorisch geworden. Sein nunmehr dritter Output, wie gesagt in Vais Favored Nations-Musikverlag erscheinend, verfeinert die bisherige Rezeptur fast unmerklich: „Flames Of Love“ ist eine Hendrix-Verbeugung, nicht unähnlich derer von…
„New Generation“ erschreckt zunächst mit einer Art Kreisch-Core, wie er derzeit die meisten Radio- und TV-Wellen verkleistert (soweit letztere überhaupt noch Musik transportieren, seufz). Und DAS ist die Band, die seit den ausgehenden Achtzigern „18 And Life“, „In A Darkened Room“ oder „Slave To The Grunge“, öhm: richtig muss es „Grind“ heißen, hervorgebracht hat? Jein,…
Diese Stimme kennt man doch… Und zwar von Messiah’s Kiss, wo Mike Tirelli bereits zur Genüge vorgeführt hatte, dass er es liebt, sich von Judas Priest oder Dio gleich zu sowohl seinen Kompositionen wie seinem Gesangsstil inspirieren zu lassen. Als Vorgruppe der Maggie Thatcher des True Metal, Doro, konnten Mike & Co. auch schon ausführlich…