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  • Nuclear Assault – Alive Again

    Mit diesem Thrash-Leckerbissen kann man m. E. nur zwei bis drei Problemchen haben: A) man braucht mehr als 38 Minuten zum Warmwerden (hier kann die Repeat-Taste empfohlen werden)%3B B) man besitzt bereits das Bühnen-Statement der Band „Live At The Hammersmith Odeon“ von ’89 (Congratulations! End of story)%3B C) man mag eigentlich Trash Metal nicht so…

  • Amorphis – Far From The Sun

    Amorphis (amorph: chaotisch, formlos) konnten Schubladenpedanten immer schon ins Chaos des Wahnsinns stürzen. Anfang der Neunziger noch – wie so viele – als kompromisslose Death Metal-Totengräber gestartet, verblüfften die Finnen zur Zeit von „My Kantele“ dann bereits mit einer der zartesten und melancholischsten Ethno-Anverwandlungen, der man damals außerhalb des traditionellen Celtic Folk begegnen konnte. Insofern…

  • Whirlwind Heat – Do Rabbits Wonder?

    Puah! Also alles was recht ist: Whirlwind Heat aus Detroit, das erste Signing auf White Stripes Mastermind Jack Whites neuem eigenen Label, tun wirklich alles, um den Zuhörer zu verstören. Mit Bass, Schlagzeug, White Noise und Schreigesang machen David Swanson und seine beiden Kumpane Front gegen alle Hörgewohnheiten und jegliches akzeptable Konsumverhalten. Hart, schnell, betont…

  • The Dackel 5 – Arthur Lee, Belmondo, Du und Ich

    The Dackel 5 sind natürlich niemand anderes als Unser Kleiner Dackel. Dass die Jungs (und Mädel Stefanie Schrank) dennoch nicht so richtig erwachsen geworden sind, zeigt sich z.B. darin, dass immer noch ein Dackel im Bandnamen rummacht. Musikalisch sieht das schon ganz anders aus: Eine so dermaßen nonchalante und erwachsene Mixtur aus allem, was der…

  • Rick Renstrom – Until The Bitter End

    Rick Renstrom ist körperlich behindert – wie auf dem Backcover und Booklet nicht zu übersehen und auch überhaupt nicht kaschiert – hat aber auch nicht den allerkleinsten Contergan-Bonus nötig. Wir haben es hier mit einem Gitarristen der neoklassischen Schule zu tun, der sich nicht nur (neben den üblichen Tatverdächtigen wie Richie Blackmore, Al Di Meola,…

  • Ravi Coltrane – Mad 6

    Ravi Coltrane ist der Sohn von John und Alice Coltrane. Aber auch wenn er zwei Kompositionen des werten Vaters auf dieser CD präsentiert: Coltrane geht durchaus seinen eigenen Weg. „Mad 6“ bezieht sich auf die ungewöhnliche Konstellation von Musikern auf dieser Scheibe: Coltrane und Drummer Steve Hass sowie je zwei mal Piano / Bass sorgen…

  • Paul Dimmer Band – Im kleinen Kreis

    Paul Dimmer gibt es nicht. Hinter der fiktiven Person verstecken sich drei junge Musiker aus Frankfurt, die nach eigener Angabe hier eine Platte mit dem Konzept „Weltschmerz können wir auch“ vorlegen. Musikalisch ist die Veröffentlichung unauffällig. Klingt alles ein bisschen nach amerikanischen Sad- und Slowcore Bands und immer wieder auch ein bisschen nach Tilman Rossmy…

  • Joe Callicott – Ain’t Gonna Lie To You

    Die Veröffentlichungspolitik des Fat Possum Label erweist sich immer mehr als würdige Fortsetzung der Traditionen, die mit Harry Smith und den Lomaxes begannen: Der Erhaltung audiophiler Schätzchen, die ansonsten im Wirrwarr der Geschichte verloren gingen. Joe Callicott war einer der alten Blueser, die sich nie einen Kopf um Stile, Moden oder sonst irgendwas machen mussten…

  • Helloween – Rabbit Don’t Come Easy

    Wenn der nach den Scorpions auch international erfolgreichste deutsche Metal Act nach drei Jahren sowie „Umbesetzungen“ (sprich Rauswürfen und Schlammschlachten) den ersten richtig neuen Longplayer an den Start bringt, so begegnet dieser schon durchaus gesteigertem Interesse im Land (umso mehr, als man besagten Scorpions seit über zehn Jahren wünschen möchte, um ihrer eigenen Vergangenheit willen…

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