Wer immer schon mal die Verbindung von Westcoast-artig gekonntem Satzgesang mit einer wie von Chris Squires Händen eingedonnerten Basslinie und…
Wer immer schon mal die Verbindung von Westcoast-artig gekonntem Satzgesang mit einer wie von Chris Squires Händen eingedonnerten Basslinie und obendruff einer geilen Hardrock-Gitarre hören wollte, könnte bei „Lost In Vain“ von Laudamus fündig werden. Doch auch die Liebhaber weniger gesuchter Stilzusammenverfügungen werden hier bedient, allein schon durch die Gästeliste der Scheibe: Jeff Scott Soto…
Also hier kann man schon nicht mehr von Kopierschutz sprechen, sondern nur noch von Abspielsicherung. Im Auto läuft die Scheibe gar nicht – egal in welchem. Auf dem PC schnarrt, schnaubt und rumpelt das Ding, dass man meint, das Gerät fliegt einem gleich um die Ohren. Wenn dann schließlich der Player einmal startet, jault das…
Platte der Woche KW 24/2003 Eine Radiohead-Scheibe zu rezensieren liegt schon beinahe im Bereich des Unmöglichen. Interpretieren kann man viel, treffen wird man nichts, dafür gibt Thom Yorke alleine einfach zu viele Rätsel auf. Ihn darauf ansprechen und alles erklären zu lassen, das möchte man aber auch nicht wirklich. Schließlich möchte man seine eigenen Deutungs-Versuche…
Dave Gahan ist seit jeher der Frontmann von Depeche Mode, der Einheizer, die Bühnensau, der Popowackler, das Energiebündel. Als die Kunde die Runde machte, dass der Mann an einem Solo-Album arbeitet, konnte man eigentlich davon ausgehen, dass er noch weiter in Richtung Rock N Roll gehen und es amtlich krachen lassen würde. Doch weit gefehlt!…
„No you can’t dance to it“ kommentiert Lloyd Cole sein neuestes Werk im Internet. Herr Cole musiziert auf seinem fünften Soloalbum fast allein. Viel Gitarre, ein wenig Piano, Hintergrundteppiche vom Mac, keine Commotions, keine Negatives. Hier zählt nur Songwriting. Und das hat der ewig Missgelaunte wahrlich drauf. Leonard Cohen wird sicher stolz auf seinen berühmten…
Was gab es nicht an Vorschusslorbeeren für diese Band! Nun ist das Album da. Es heißt „Zoo Psychology“ und haut uns in knapp über zwanzig Minuten 13 Songs um die Ohren. Die Ex Models haben dabei wenig mit dem gerade so erfolgreichen No-Wave-Sound der Liars oder von The Rapture gemein. Vielmehr verfolgen hier vier Musiker…
Man darf sich da nix vormachen: Nur, weil Stephan Eicher aus der Schweiz kommt und Stücke mit Herbert Grönemeyer zusammen fabriziert (z.B. den Titeltrack der vorliegenden CD), heißt das ja nicht automatisch, dass dabei Murks herauskommen muss. Immerhin gelingt es Stephan seit Jahren, in mehreren Sprachen (französisch, deutsch, englisch, schwyzerdütsch und dieses Mal auch italienisch)…
Nach der ziemlich gelungenen Indierock-Platte „Under the Western Freeway“, die Vergleiche mit Pavement und Wheezer nahe legte und der Band den musikalischen Durchbruch bescherte, hatten Grandaddy mit „The Sophtware Slump“ einen äußerst gelungenen Ansatz vorgelegt, diesen Sound mit Keyboardorgien zu kombinieren. Die aktuelle Veröffentlichung „Sumday“ ist ein weiterer Schritt weg von der LoFi Vergangenheit der…
Meine Güte, sie können’s ja doch noch! Schienen die Pennsylvania Shootingstars Live mit ihrem letzten, viel und zu Recht verprügelten Opus „V“ in eine Mischung aus Bono Voxens hohlem Pathos und Creeds Mädchen-Stadionrock abgestürzt, macht „Birds Of Pray“ von den ersten Takten an deutlich, dass man inzwischen ganz woanders angekommen ist.„I don’t need no one/…