The Dackel 5 sind natürlich niemand anderes als Unser Kleiner Dackel. Dass die Jungs (und Mädel Stefanie Schrank) dennoch nicht…
The Dackel 5 sind natürlich niemand anderes als Unser Kleiner Dackel. Dass die Jungs (und Mädel Stefanie Schrank) dennoch nicht so richtig erwachsen geworden sind, zeigt sich z.B. darin, dass immer noch ein Dackel im Bandnamen rummacht. Musikalisch sieht das schon ganz anders aus: Eine so dermaßen nonchalante und erwachsene Mixtur aus allem, was der…
Rick Renstrom ist körperlich behindert – wie auf dem Backcover und Booklet nicht zu übersehen und auch überhaupt nicht kaschiert – hat aber auch nicht den allerkleinsten Contergan-Bonus nötig. Wir haben es hier mit einem Gitarristen der neoklassischen Schule zu tun, der sich nicht nur (neben den üblichen Tatverdächtigen wie Richie Blackmore, Al Di Meola,…
Ravi Coltrane ist der Sohn von John und Alice Coltrane. Aber auch wenn er zwei Kompositionen des werten Vaters auf dieser CD präsentiert: Coltrane geht durchaus seinen eigenen Weg. „Mad 6“ bezieht sich auf die ungewöhnliche Konstellation von Musikern auf dieser Scheibe: Coltrane und Drummer Steve Hass sowie je zwei mal Piano / Bass sorgen…
Paul Dimmer gibt es nicht. Hinter der fiktiven Person verstecken sich drei junge Musiker aus Frankfurt, die nach eigener Angabe hier eine Platte mit dem Konzept „Weltschmerz können wir auch“ vorlegen. Musikalisch ist die Veröffentlichung unauffällig. Klingt alles ein bisschen nach amerikanischen Sad- und Slowcore Bands und immer wieder auch ein bisschen nach Tilman Rossmy…
Die Veröffentlichungspolitik des Fat Possum Label erweist sich immer mehr als würdige Fortsetzung der Traditionen, die mit Harry Smith und den Lomaxes begannen: Der Erhaltung audiophiler Schätzchen, die ansonsten im Wirrwarr der Geschichte verloren gingen. Joe Callicott war einer der alten Blueser, die sich nie einen Kopf um Stile, Moden oder sonst irgendwas machen mussten…
Wenn der nach den Scorpions auch international erfolgreichste deutsche Metal Act nach drei Jahren sowie „Umbesetzungen“ (sprich Rauswürfen und Schlammschlachten) den ersten richtig neuen Longplayer an den Start bringt, so begegnet dieser schon durchaus gesteigertem Interesse im Land (umso mehr, als man besagten Scorpions seit über zehn Jahren wünschen möchte, um ihrer eigenen Vergangenheit willen…
Ohne jetzt Randgruppen, die’s ohnehin schwer genug im Leben haben, zusätzlich belasten zu wollen: Dass Manowar die peinlichste Band der Welt ist, findet bei Menschen, deren IQ höher als der Durchschnittspromillewert liegt und/oder die nicht der Rock Hard-Redaktion angehören, eigentlich einen extrem breiten Konsens. Insofern stellt es doch eigentlich eine beinharte Empfehlung dar, wenn jemand…
Das ist also das Album, das Vicky Petersen scherzhaft als das „Boy Group Album“ der Continental Drifters bezeichnete! 1993 waren die Drifters noch in Los Angeles ansässig und eine reine Herrenkapelle (Vicky und Susan Cowsill stießen erst später als Mitglieder dazu und sangen auf dieser Scheibe – kaum hörbar – nur ein paar Harmony-Vocals). Auch…
808 State ist das immer mal wieder aufzuckende Projekt von Martin Price, Graham Massey und Gerald Simpson. Das Konzept ist ebenso simpel wie bewährt: Man nehme transparente, unberechenbare Acid-Trance Mucke mit einem Schuss Pop, vergleichsweise durchstrukturierte Songs (im Gegensatz zu etwa ziellosem, repetetivem oder ambientmäßigem Gedaddel, wie man es oft in diesem Genre vorfindet) und…