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  • Gresham – It’s Always Been There

    Irgendwo im unterhaltsamen Enhanced-Teil der CD steht was von „modernem Inner City Blues“ – und irgendwie passt dieses Klischee-Label zum Ansatz, den „my man Gresham, the holy fool“ hier verfolgt. Es gibt eine Art relaxten, groovenden Soul, durchsetzt mit sachten Funk und Reggae-Impulsen, überraschenden Samples, ein wenig Hip-Hop-Ästhetik und einem satten, urbanen Sound, der das…

  • Firebird – No. 3

    Liebes Tagebuch, manchmal wäre man ohne die von unsereinemwelchen oft als nervig, reißerisch oder gar strunzblöd verlachten Liner Notes von Plattenfirma oder Promo-Agentur doch derbe aufgeschmissen. So ähnlich hätte das nämlich bei Firebird ausgesehen, hätten die Vorsehung und SPV davor nicht den die Waschzetteleinordnungsprosa gesetzt: Firebird „ist“ Bill Steer, den man als Gitarrist der Extremkrachkombo…

  • Christian Brückner & Yakou Tribe – Brückner – Bukowski

    Das ist nun bereits der zweite Aufguss des Projektes „Poesie Synchronisieren“ des Schauspielers und Synchronsprechers Christian Brückner – vielen deutschen Kinogängern besser bekannt als Robert De Niro. Für Brückner scheint das Synchronsieren so dermaßen selbstverständlich zu sein, dass er selbst ohne Bild nicht davor halt machen kann. Wie beim ersten Versuch – „Brückner Beat“ –…

  • Alvin Youngblood Hart – Down In The Alley

    Der Titel der Scheibe ist ein wenig irreführend, denn hier entdeckt Hart nicht etwa den elektrischen City Blues für sich, sondern verkriecht sich – ganz im Gegenteil – noch tiefer im Süden als bisher und wandelt ganz auf den Spuren der Vorväter des Mississippi-Delta Blues. Teilweise in mono, hauptsächlich auf Traditionals vertrauend erarbeitet sich Hart…

  • Fu Manchu – Go For It…Live!

    Die nach Kyuss‘ Abgang amtierenden Stoner-Kaiser Fu Manchu sind (gerade mal) Ur-Chinese Scott Hill (voc, guit), Bob Balch (guit), Brad Davis (bss) und Scott Reeder (drms). Mehr braucht’s auch nicht, um einen Abend lang wirklich trocken zu rocken, wie dieser auf der „California Crossing“-Tour in L.A. sowie Stockholm mitgeschnittene Live-Doppelburger überaus gepflegt dokumentiert. Die Songauswahl…

  • Shyne 11 – Not The Whole Truth

    Energie, Energie! Passend zu den in Österreich gerade vorherrschenden (schweißtreibend) heißen Sommernächten bringen die Tirol-stämmigen Shyne 11 – hierzulande schon länger keine Unbekannten mehr – ihre neue Platte „Not The Whole Truth“ auf den Markt. Indie-Rock mit ordentlich Drive ist wirklich das einzige, was jetzt abends noch wach halten kann, und hier kommt er uns…

  • Hot Hot Heat – Make Up The Breakdown

    Platte der Woche KW 22/2003 The Strokes waren ein wunderbares Gewitter für die internationale Rockszene. Ihre New Wave Attitüde der ersten Stunde, gepaart mit grandiosem Songwriting und einem gewissen Punkgefühl, riss alles und jeden vom Hocker. Das waren wunderbare Hochgefühle des Neuen, und Rock war wieder irgendwie dreckig. Plötzlich gab es tausend Bands, die sich…

  • Camouflage – Sensor

    „Unsere Stärke sind einfache Melodien mit Ohrwurmcharakter, die sich dem Hörer nach und nach immer weiter erschließen und die zudem häufig einen düster-melancholischen Hintergrund haben“, meint Marcus Meyn von Camouflage – und trifft genau in’s Schwarze. Das war schon immer das Erfolgsrezept der Synthie-Popper aus Deutschland, Hits wie „The Great Commandment“ (1987) oder „Love Is…

  • The Pretenders – Loose Screw

    Eine Schraube locker haben Chrissie Hynde und die Pretenders (darunter Ur-Drummer Martin Chambers) gewiss nicht. Denn das neue Album glänzt prinzipiell auf allen drei Ebenen, auf denen die Pretenders in den vergangenen 25 Jahren erfolgreich waren: Es gibt – ungefähr gleich gewichtet – Rock, klassischen Gitarrenpop und Reggae. An sich nichts besonderes, sollte man meinen…

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