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  • The Lonesome Organist – Form And Follies

    Auch auf dem neuen Album des Lonesome Organist gibt es wieder hypnotisierenden Kirmes-Jazz – also genau den Style, mit dem er seit inzwischen mehr als einem halben Jahrzehnt – je nach Sichtweise – zu begeistern weiß bzw. den Leuten gehörig auf die Nerven geht. Jeremy Jacobson, die One Man Band aus Chicago, kombiniert mal Steel…

  • Seven Of Nine – Liquid Universe

    Das nennt man ja wohl gewöhnlich eine Mogelpackung: Trotz des „Voyager“-Fans einspeicheln lassenden Namens hat selbst bei wohlwollendster Betrachtung keiner der Bandmitglieder von Seven Of Nine auch nur annähernd die Körperausformungen von Jeri (Lynn) Ryan. Gemein.Wohl aber kann man dem selbst titelnden Intro der Scheibe gewisse Space Rock-Assoziationen nicht absprechen. Und ab Track 2, „Colors“…

  • Nils Lofgren Band – Live

    Warum bloß müssen Leute wie Nils Lofgren ab und an wie einem inneren Zwang folgend beliebige Live Scheiben dieser Art auf den Markt werfen? Dieses Doppelalbum ist ein Meisterbeispiel für eine routiniert aber uninspiriert heruntergespielte Pflichtübung in Sachen Bestandsaufnahme. Lofgren – von der Position her Rockmusikant, der sich aber prinzipiell immer im angenehmen Pop-Ambiente wohler…

  • Love And Rockets – So Alive

    Für die Uneingeweihten: Love And Rockets gingen vor zwanzig Jahren aus der Gothrock-Legende Bauhaus hervor, als deren Sänger Peter Murphy ein Leben mit seiner Familie dem Tourstress vorzog. Knapp 15 Jahre lang konnten Daniel Ash, David J. und Kevin Haskins stets mit sehr ausgeglichenen Platten einen konstant hohen Qualitätsstandard halten und mit Songs wie dem…

  • King’s X – Black Like Sunday

    Neu im Hause InsideOut ist die Gepflogenheit, nur eine (hier immerhin 25 Minuten lange) Pröbchenpackung statt des ganzen Albums auf das redakteurliche Ohr einwirken zu lassen. Hat wie ja etliches Anderes im Leben, wenn man lang genug sucht, auch irgendwie Vorteile, so etwa Zeitgewinn. Was von dem neuen-alten Album (dazu später mehr) vorab jedoch zu…

  • Hortus Animae – Waltzing Mephisto

    Trotz ausgesprochen reichlich gedeckter Tafel im Gothic Metal-Restaurant gibt es ja nur eine Handvoll Gerichte, die wirklich auf Dauer sowohl gefallen wie auch sättigen und zum Wiederkommen reizen. Die Italiener von Hortus Animae (Garten der Seele) bringen von ihrem Seelenacker jedenfalls jede Menge leckere Zutaten frisch auf den schwarzgedeckten Tisch. Offensichtlich konnten die bereits seit…

  • Gresham – It’s Always Been There

    Irgendwo im unterhaltsamen Enhanced-Teil der CD steht was von „modernem Inner City Blues“ – und irgendwie passt dieses Klischee-Label zum Ansatz, den „my man Gresham, the holy fool“ hier verfolgt. Es gibt eine Art relaxten, groovenden Soul, durchsetzt mit sachten Funk und Reggae-Impulsen, überraschenden Samples, ein wenig Hip-Hop-Ästhetik und einem satten, urbanen Sound, der das…

  • Firebird – No. 3

    Liebes Tagebuch, manchmal wäre man ohne die von unsereinemwelchen oft als nervig, reißerisch oder gar strunzblöd verlachten Liner Notes von Plattenfirma oder Promo-Agentur doch derbe aufgeschmissen. So ähnlich hätte das nämlich bei Firebird ausgesehen, hätten die Vorsehung und SPV davor nicht den die Waschzetteleinordnungsprosa gesetzt: Firebird „ist“ Bill Steer, den man als Gitarrist der Extremkrachkombo…

  • Christian Brückner & Yakou Tribe – Brückner – Bukowski

    Das ist nun bereits der zweite Aufguss des Projektes „Poesie Synchronisieren“ des Schauspielers und Synchronsprechers Christian Brückner – vielen deutschen Kinogängern besser bekannt als Robert De Niro. Für Brückner scheint das Synchronsieren so dermaßen selbstverständlich zu sein, dass er selbst ohne Bild nicht davor halt machen kann. Wie beim ersten Versuch – „Brückner Beat“ –…

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