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  • Blind Guardian – Live

    Fans der Blindgardinen werden hier ohnehin blind zugreifen – und für ihr Vertrauen reich belohnt werden. Aber auch für alle, sich immer schon mal mehr mit diesem Melodic und Power Metal-Phänomen aus Krefeld beschäftigen wollten, ist dieses auch fair bepreiste Livedokument der ideale Einstieg – präsentiert er doch alle Highlights der Alben seit ’88, berücksichtigt…

  • Willkommen Zuhause Laika – Und der Rest ist Warten

    Willkommen Zuhause Laika sind eine ulkige Leipziger Formation, die ihren Stil irgendwo zwischen Easy-Swing und avantgardistischem Schlager (was immer das auch bedeuten mag) gefunden hat. Sie sehen ein wenig wie eine abgehalfterte Tingelband aus, die es irgendwie in einen Indie-Kontext gewarped hat. Dort verziehen sie jedoch keine Miene und spielen mit ihren Mitteln souverän auf.…

  • Greyhound Soul – Live And Dusted Vol. 1

    Joe Pena und seine Grauhunde sind aktuell – proudly presented by Gaesteliste.de – auf Deutschlandtournee, passend dazu erscheinen hier erstmals Live-Aufnahmen von Greyhound Soul. Diese stammen von einem offensichtlich besonders inspirierten Konzert der vorherigen Germany-Verwüstung der Desertrocker – konkret aus dem Pfleghofsaal in Langenau/Ulm, 2001. Damals mit im Hundechor: Joe Pena (guitar, vocals), Jason DeCorse…

  • Party Of One – Caught The Blast

    A „Slow Grower“ of an album indeed… Beim ersten Hören denkt / flucht / vorformuliert man vieleicht noch: „Diese Scheibe hat den melodischen und intellektuellen Gehalt eines Pupskissens“, beim etwa zweiten Mal wird man langsam sehr nachdenklich und beim dritten oder vierten Mal will man verdammt nochmal wissen, an welchen der eigenen Lieblinge einen Party…

  • Sunday Driver – A Letter To Bryson City

    Sunday Driver gibt es bereits seit 1995. 2001 veröffentlichte das Quartett aus Miami dann ihre erste Mini-CD „Third Place Prize“. Diese langweiligen, einleitenden Sätze lassen schon vermuten, dass hier die Begeisterung nicht wie aus geschüttelten Champagnerflaschen sprüht. Recht gehabt! Dieses Debüt, dessen Name den Aufnahmeort ehrt, ist gerade mal straighter American Rock. So spektakulär wie…

  • Morph / Eszella-Garni – Volt

    Die zweite Veröffentlichung des jungen Labels Moving Magnet Records präsentiert gleich zwei Bands, die ihre Interpretation von deutschsprachigem Pop zum Besten geben. Und beide Bands dieser Split-EP wissen auf ihre eigene Art zu überzeugen. Eszella Garni dürften dem ein oder anderen bereits von diversen Samplerbeiträgen (u.a. Komm Küssen) her bekannt sein. Kleine Indiehelden also. Und…

  • Nuclear Assault – Alive Again

    Mit diesem Thrash-Leckerbissen kann man m. E. nur zwei bis drei Problemchen haben: A) man braucht mehr als 38 Minuten zum Warmwerden (hier kann die Repeat-Taste empfohlen werden)%3B B) man besitzt bereits das Bühnen-Statement der Band „Live At The Hammersmith Odeon“ von ’89 (Congratulations! End of story)%3B C) man mag eigentlich Trash Metal nicht so…

  • Amorphis – Far From The Sun

    Amorphis (amorph: chaotisch, formlos) konnten Schubladenpedanten immer schon ins Chaos des Wahnsinns stürzen. Anfang der Neunziger noch – wie so viele – als kompromisslose Death Metal-Totengräber gestartet, verblüfften die Finnen zur Zeit von „My Kantele“ dann bereits mit einer der zartesten und melancholischsten Ethno-Anverwandlungen, der man damals außerhalb des traditionellen Celtic Folk begegnen konnte. Insofern…

  • Whirlwind Heat – Do Rabbits Wonder?

    Puah! Also alles was recht ist: Whirlwind Heat aus Detroit, das erste Signing auf White Stripes Mastermind Jack Whites neuem eigenen Label, tun wirklich alles, um den Zuhörer zu verstören. Mit Bass, Schlagzeug, White Noise und Schreigesang machen David Swanson und seine beiden Kumpane Front gegen alle Hörgewohnheiten und jegliches akzeptable Konsumverhalten. Hart, schnell, betont…

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