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  • Seidenmatt – Wasserluft

    Eines steht fest, Seidenmatt sind elementar und das nicht nur wegen ihres Albumtitels „Wasserluft“. Nein, hört man sich ihr Debüt an, fällt einem sogleich auf, dass die Berliner Band ohne den Schlüsselaugenblick der Musik auskommen: dem Gesang. Und das ist auch nicht weiter schlimm, denn wie beschreibt man Emotionen am Besten ohne Worte? Na klar,…

  • Kelly Pardekooper – House Of Mud

    „These are strange times and I feel my country is sick and dizzy and ignorant and naive and powerful and arrogant and greedy…“ Das schreibt dieser Tage einer auf seiner Homepage, der eigentlich aus der Mitte der amerikanischen Gesellschaft stammt. In Iowa City im Mittleren Westen aufgewachsen und dort geblieben, Captain des örtlichen Football Teams…

  • The Men They Couldn’t Hang – The Cherry Red Jukebox

    Diese Männer haben wiederholt schurkenhaft gegen das Schubladengebot verstoßen. Und man konnte sie dennoch bislang nicht aufknüpfen – was für ein Glück! Und dies, obwohl „The Cherry Red Jukebox“ bereits das siebte Album der bislang 20-jährigen Verbrecherkarriere ist. Immer noch klingen T.M.T.C.H. wie eine lattendichte Mischung aus den lyrischen Lagerfeuerliedern der Beatfarmers („Rivertown“), aus Jason…

  • DoubleDrive – Blue In The Face

    Unternimmt man seinen obligatorischen Besuch im Plattenladen seines Vertrauens und möchte sich mal wieder gepflegten Rock zu Gemüte führen, merkt man schnell, dass die Regale mit selbiger Bezeichnung fast schon am überquellen sind und wöchentlich neue Platte die Auslagen füllen. Einer dieser Neuerscheinungen stellt das bereits zweite Album „Blue In The Face“ der amerikanischen Band…

  • The Heartaches – Lunacy & Devastation

    Wenn man gemein ist, könnte man behaupten, The Heartaches braucht wirklich niemand. Schließlich gibt es ja die Swingin‘ Utters und Rancid, die bessere Alben als die Belgier machen. Warum sollte man sich also mit der nicht ganz so brillanten Variante zufrieden geben? Es gibt eigentlich keinen Grund, für „Lunacy & Devastation“ Geld auszugeben. Dabei machen…

  • Lynch/Pilson – Wicked Underground

    Wem der Bandname erstmal so rein gar nichts sagen will: George Lynch war der enorm talentierte, im Umgang aber offensichtlich nicht allzu Don-kompatible Ausnahmegitarrist von Dokken, der nach dem Zerwürfnis mit Bandboss Don Dokken eher glücklos mit Lynch Mob auf Selbstjustiz aus war (u.a. als Support der ’91er Tour von Queensryche). Jeff Pilson war zur…

  • The High Llamas – Retrospective, Rarities & Instrumentals

    Schon im Namen steckt ein Hinweis auf die Musik der High Llamas – sie macht wirklich süchtig. Und das schon seit zehn Jahren. Für alle, die nicht genug bekommen können, gibt es nun diese Doppel-CD – auf der einen Scheibe ist die Retrospektive der Jahre 1992-2000 zu finden, die Songs von den Alben „Santa Barbara“…

  • Lucinda Williams – World Without Tears

    Eines vorweg: Auf ihrer neuen CD singt Lucinda Williams nicht etwa von einer Welt ohne Tränen, sondern von der Unmöglichkeit einer Welt ohne Tränen: „Woher sollte in einer Welt ohne Tränen der Trunkenbold das Gesicht nehmen, auf das er fallen kann?“, fragt sie im Titeltrack. Inhaltlich ist dies die definitiv die bislang desolateste Scheibe der…

  • Matchbook Romance – West For Wishing

    Wer anfangs gedacht hat, dass Epitaph nur ein kleines amerikanisches Garagenlabel sei, der wird jetzt eines besseren belehrt, denn mittlerweile hat sich das kalifornische Label zur Vorzeigeplattform punkorientierter Musik gemausert. Klar, dass niemand geringerer als Brett Gurewitz, der Gitarrist von Bad Religion, den Laden besitzt. Neueste Veröffentlichung sind da Matchbook Romance, die mit „West For…

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