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  • Intestine Baalism – Banquet In The Darkness

    Schon mal’n irre kreativer Bandname, wie kommt man nur auf sowas? (Unsereinerwelchem fiele ja höchstens „Gert Gräßlich und die Nebengeräusche“ ein, wohingegen „Intestine Baalism“ ja doch deutlich geheimnisvoller und grausamer klingt. Und irgendwie auf Darmverschlingungen und Baals-Kult hinzudeuten scheint. Naja, die alten Römer hatten ja wohl die Angewohnheit, den Ausgang ihrer Kriege nicht wie Bushens…

  • Karamelo Santo – Los Guachos

    Das Label verpflichtet. In diesem Fall Übersee Records aus Hannover. Wer hier veröffentlicht, muss gut sein. So war es bisher, und so ist es auch mit Karamelo Santo. Die kommen aus Argentinien, bestehen seit 1993 und sind mit Hilfe von Manu Chao, der mit dem Oktett auf Tour und auch auf zwei Songs von „Los…

  • One Bar Town – Say Me A Rosary

    Dass dieses erst die zweite Scheibe der dänisch-deutschen Combo mit dem Herzen in Amerika ist, kann man so wahrlich nicht heraushören. Denn das, was die Jungs hier fabrizieren klingt, als hätten sie schon seit mindestens 30 Jahren zusammengespielt. Im positiven, wie im negativen Sinne übrigens. Denn obwohl die Sache unglaublich ausgeschlafen und routiniert daherkommt, klingt…

  • Xandria – Kill The Sun

    Die Bielefelder Xandria sind für aufmerksame Gaestelistenleser schon seit dem „the FiRST iM.PACT!“-Sampler keine Unbekannten mehr. Der damals schon vor allem durch Lisas Gesang aufhörenerregende Track „Mermaids“ erscheint auf diesem Full Length-Debüt nun eingebettet in den Kontext von neun Songeschwistern – die sämtlich auch sehr schöne Kinder sind. Speziell das mächtige „Ginger“, das etwas an…

  • Compilation – Atticus…Dragging The Lake 2

    Satte elf bisher unveröffentlichte Songs sind für einen Sampler ja schon eine ganz ordentliche Leistung. Vor allem, wenn es sich um Bands wie Blink 182, H2O, Sparta oder Down By Law handelt. Doch damit nicht genug, die Atticus-Compilater haben noch 15 bekannte Tracks von nicht gerade Kleinkalibern wie Hot Water Music, Rocket From The Crypt,…

  • Tony Joe White – Snakey

    Eine Tony Joe White-Scheibe ist eigentlich wie jede andere Tony Joe White-Scheibe auch. D.h.: Alle Fans werden begeistert sein, und alle anderen werden mit den Schultern zucken. Dabei muss man dem Altmeister zu Gute halten, dass er auch nach einer 30-jährigen Karriere immer noch eine ungestüme Energie an den Tag legt, die vielen seiner Altersgenossen…

  • Solefald – In Harmonia Universali

    Zufriedenen Käufern vom Voralbum „Pills Against The Ageless Ills“ braucht man zu dieser Platte vermutlich nur mitzuteilen, dass sie existiert, um sofortigen Kaufrausch auszulösen. Anderen sei gesagt, dass Solefald sich immer noch erfolgreich um eine Art Avantgarde-Musik auf Black Metal-Fundament bemüht, die in dieser Form zwar einzigartig ist, aber gelegentlich wie eine Mischung aus King…

  • Overkill – Wrecking Everything: An Evening In Asbury Park

    Keine Hektik, kein Stau, keine Kompromisse – und anderer Thrash kommt uns auch nicht in die Strandhütte! Jedenfalls nicht, wenn es um die leicht schweinerockige, unter AC/DC-Strom stehende Thrash Metal-Variante geht. Da hätten wir also nun Overkills erste DVD, die wie das gleichnamige Live-Album im Paramount Theatre, Asbury Park, in ihrem Heimatstaat New Jersey aufgenommen…

  • Mono – One More Step And You Die

    Der Sound von Mono ist dunkel, dreckig und nicht selten brachial. Postrock darf man es wohl nennen, wenngleich die vier Japaner nichts mit der bis ins letzte ausgefeilten Musik der Chicagoer Bands des Genres zu tun haben, sondern stilistisch eher an den amerikanischen „The“-Bands orientiert sind. Mono können ähnlich wie Sonic Youth und Mogwai laut…

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