Bei dieser „Chimäre“ handelt es sich um eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von Steve Walsh (Leadsänger von Kansas) und dem…
Bei dieser „Chimäre“ handelt es sich um eine Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von Steve Walsh (Leadsänger von Kansas) und dem italienischen Gitarristen und Komponisten Daniele Liverani für das „Genius“-All-Star-Rockopernprojekt. Was aber auch heißt, dass „Khymera“ die Abwechslung durch andere Sänger fehlt. Dafür aber hat ein All Star-Team komponiert: Das Material stammt u.a. von Russ Ballard,…
Diese Scheibe mutet dann doch moderner an, als sie tatsächlich ist. Hinter dem hippen Namen und dem mondänen Covermotiv verbirgt sich nämlich keineswegs eine Brit-Pop Band, sondern eben das, was der Titel besagt. Hipnosis sind ein Quintett aus München. Stilistisch relativ offen, aber basierend auf den traditionellen Eckpfeilern Cool, Bebop und einem kleinen Schuss Free…
Es waren einmal vier Jungs, die zogen im Jahre 1998 aus, um Amerika unter dem Namen The Vidablue musikalisch zu beglücken und sich auch unter den größten Ignoranten einen Namen zu machen. Als sie so nach und nach immer mehr Konzerthallen füllten und mit Bands wie The Blood Brothers oder GVSB auf der Bühne standen,…
Seit den 70er Jahren geistert der Name Plainsong durch die Musikgeschichte. Gegründet von Iain Matthews und Andy Roberts, gab es im Laufe der Jahre zahlreiche Line-Ups, Break-Ups, One-Offs und Re-Unions. Die hier vorliegende Inkarnation mit Julian Dawson gab es Anfang der 90er bereits schon ein Mal. Um es kurz zu machen: Angesichts des möglichen kreativen…
To/Die/For waren immer schon Him für die, welche ihre ärgsten Pickelprobleme bereits überwunden hatten. Auch auf dem 2003er Album kreuzen sie mit sicherem kommerziellem Gespür, aber strikt unpeinlich in Gothic-Gewässern à la Sentenced („Dying Embers“ und dem Titelsong) hin zu Pop-Tümpeln (vgl. das Cutting Crew-Cover „(I Just) Died In Your Arms Tonight“ – vermutlich sehr…
„Ich mag keine Musik, die absichtlich lustig ist, wie die von They Might Be Giants zum Beispiel“, erklärte uns neulich Lisa Germano im Interview. Nun mag Lisa Germano aufgrund ihrer emotionalen und musikalischen Gemengelage zwar gewissermaßen vorbelastet sein – es ist aber was dran: In dieser geballten Form sind die eben absichtlich lustigen Elaborate von…
Das Interessanteste an diesem Soundtrack zum zur Zeit angesagtesten Frauenfilm unserer Tage ist schlicht die Tatsache, dass die Musik auf dieser Scheibe des Altmeisters der Minimal-Musik, Philip Glass, eher so klingt wie die seiner Kinder. Ähnlich der eher simplen Strukturen eines Michael Nyman oder mehr noch, wie der des Merchant Ivory Hofkomponisten Richard Robbins gleiten…
Die sechste Veröffentlichung der Finnen seit ’99 (einschließlich Single, EP und einem Live-Album): Hier scheint sich Kreativität mit Geschäftstüchtigkeit und ewiglangen nordischen Wintern zu vereinen, um vor allem die japanischen Fans mit immer neuen Lebenszeichen der arktischen Sonatenschmiede zu erfreuen. Was ja auch überhaupt nicht schlimm wäre, wenn das nicht alles so gleichförmig daherkäme. Mit…
Nein, wirklich neu ist weder die Platte noch die Musik. Das Album kam in Amerika nämlich bereits vor zwei Jahren auf dem kleinen Germ Blandsten-Label auf den Markt und erscheint erst jetzt – mit Bonusmaterial – auch in Deutschland. Und die Musik haben wir auch schon vorher gehört, denn die Amerikaner fabrizieren Emocore der klassischen…