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  • Slow Jams – Punk Standards

    Vergessen wir Bandname und Albumtitel. Diese Platte ist überragend gut, sie ist sensationell, unendlich aufregend und mitreißend, sie ist wunderschön, beeindruckend, super. Ein unfassbares Stück Musik. Slow Jams kommen aus Berlin, haben ihre Wurzeln aber in Italien, Frankreich, Rumänien und Deutschland, alle gemeinsam brettern sich durch ihren ganz eigenen Sound aus Hardcore, Punk und Nirvana.…

  • Michelle Willis – Just One Voice

    Als die in England geborene kanadische Songwriterin und studierte Jazzerin 2016 von Toronto nach Brooklyn zog und sich einen Job als Hausmusikerin in den legendären aber überraschend kleinen Rockwood Music Hall-Clubs in der New Yorker Lower East-Side ergatterte, blieb das nicht lange unbemerkt. Innerhalb kürzester Zeit arbeitete sie mit David Crosby in verschiedenen Bandprojekten, schloss…

  • Leader Of Down – The Screwtape Letters

    Leader Of Down waren nie eine normale Band und werden auch nie eine normale Band sein. Weil sie immer die Band sein werden, die einst auch von Michael Burston gegründet wurde. Der als Würzel mit Motörhead Geschichte schrieb. DER Würzel. Außerdem nicht normal: 2008 entstanden Leader Of Down, 2011 starb Burston, 2018 kam das erste,…

  • Jack Pott – Bomben über Disneyland

    Es ist so ein ähnlicher Effekt wie ich ihn bei Grundhass erlebt habe. Auch der Dackelton-Buddy von Jack Pott brachte mich erst auf die komplett falsche Fährte und machte alleine mit seinem Namen nicht gerade große Lust auf seine Platte. Aber: Die ist super. Wie auch „Bomben über Disneyland“ super ist. Von der Band Jack…

  • HVOB – Too

    Als „wütenden, zärtlichen, verletzlichen aber auch entschlossenen Bericht über den Seelenzustand einer Generation, die sich auf der Suche nach innerer und äußerer Zugehörigkeit befindet“ bezeichnet die aktuelle Bio das fünfte Studioalbum des aus Anna Müller und Paul Wallner bestehenden österreichischen E-Pop-Duos HVOB (Her Voice Over Beats). Das erklärt dann vermutlich auch den gebrochenen stilistischen Eindruck,…

  • Daniel Rossen – You Belong There

    20 Jahre Basisarbeit als umtriebiger, aber nicht alleine maßgeblicher Gitarrist der US Indie-Psycho-Folk-Rock-Institution Grizzly Bear haben auf dem Solo-Debüt von Daniel Rossen zweifelsohne ihre Spuren hinterlassen. Weniger in dem Sinne, dass sich Rossen hier deutlich vom Ansatz seiner Mutterband freischwimmt, sondern indem er deren Tugenden – vornehmlich das komplexe Verschachteln von Strukturen, Melodien, Harmonien, Rhythmen…

  • Dahlia Sleeps – Overflow

    Bislang ging es immer hin und her mit Luke Hester und Lucy Hill: 2014 in London als Duo-Projekt gegründet, entwickelte sich das Projekt zur Band und veröffentlichte diverse Singles, die anschließend in EPs zusammengefasst wurden. Zum Teil aus Budget-Gründen – hauptsächlich aber deshalb, weil Luke Hester als Produzent ein experimenteller Kontrollfreak ist, der im heimatlichen…

  • Pup – The Unraveling Of Puptheband

    Platte der Woche KW 13/2022 Man könnte sich jetzt natürlich hinsetzen und die Unterschiede zwischen dieser Platte und denen zuvor erforschen. Weil Pup zum Beispiel erstmals mit Produzent Peter Katis (Death Cab For Cutie, Interpol, The National) statt mit David Schiffman aufgenommen haben. Weil: Was ist seit dem letzten Album „Morbid Stuff“ passiert, das wir…

  • Jon Spencer And The Hitmakers – Spencer Gets It Lit

    Wäre es nicht Jon Spencer selbst, der hier spielt, würde man die Musik vielleicht mit „Jon Spencer mit den Orgeln der frühen Caesars“ beschreiben. So sagt man einfach: Geil, Neues von Jon Spencer. Und das mit der Orgel stimmt auch gar nicht immer. Denn immer macht der Spencer nicht. Er macht mal und dann wieder…

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