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  • toechter – Zephyr

    Was könnte man denn mit Cello, Violine und Viola außer Kammermusik sonst noch machen? Diese Frage müssen sich Marie-Claire, Lisa Marie Vogel und Katrine Grarup Elbo gedacht haben, als sie das Experimental-Trio toechter ins Leben riefen. Und um es gleich zu sagen: Dabei ist ist ihnen dann Vieles eingefallen, auf das Andere einfach noch nicht…

  • Bart Davenport – Episodes

    Bereits anlässlich von Bart Davenports zweiter Solo-LP „Game Preserve“ von 2003 ließen wir uns zu der Aussage hinreißen, dass diese klänge wie „das Re-Issue einer obskuren, verschollenen Westcoast-Scheibe von 1967“. Ungefähr 20 Jahre nach Beginn von Barts Solo-Karriere und mindestens sechs eigene Alben später ist das im Grunde genommen immer noch ganz ähnlich. In seinem…

  • The Jeremy Days – Beauty In Broken

    Als The Jeremy Days 1988 ihr „Brand New Toy“ veröffentlichten, hörten die einen lieber waschechten Pop und Michael Jackson, andere Hardrock, Hosen und Hair Metal und ein paar wenigen standen auf Indie, Rock und den coolen Shit, den niemand kannte. The Jeremy Days gehörten, so sagt es die Erinnerung, irgendwie nirgends dazu. Der Song wurde…

  • The Hanging Stars – Hollow Heart

    Manchmal kommt es auf eine Perspektivänderung an. Anstatt sich – wie gewohnt – damit zu begnügen, auf den Studio-Alben die Faszination einer Live-Jam-Session einzufangen, entschlossen sich die Londoner Hanging Stars dieses Mal, das neue Werk auf Einladung in Edwyn Collins‘ Studio in den schottischen Highlands einzuspielen und mit komplett fertiggestellten Songs und einem festen Konzept…

  • Selah Sue – Persona

    Also, ein wenig einfach macht es sich Sanne Selah Sue Putseys ja schon mit ihrem neuen Album. Als die belgische Songwriterin vor ungefähr zehn Jahren ihre musikalische Laufbahn einschlug, empfahl sie sich noch als abenteuerlustige Pop-Künstlerin, die (übrigens auf typisch belgische Art) alles Mögliche einmal antestete, um so vielleicht zu einem eigenen musikalischen Stil finden…

  • Proper. – The Great American Novel

    Viele reden davon. Proper. haben es geschafft. Die Band mit Punkt am Ende nämlich ist sämtlichen Schubladen entsprungen und hüpft auf ihrem neuen Album lieber von Stil zu Stil. Das Kunststück daran: Trotzdem ist „The Great American Novel“ eine runde Sache, eine echtes Proper.-Ding und bei aller Abwechslung eine stimmige Scheibe. Eine sehr sehr gute…

  • Miki Ratsula – I Owe It To Myself

    „Als Kind finnischer Eltern in Südkalifornien wuchs Miki Ratsula umgeben von Musik auf“%3B heißt es einleitend in der Bio zum Debüt. Zufälligerweise passt diese sachliche Beschreibung ganz gut zu der Musik, die Ratsula macht. Denn es geht um organischen, nicht folk-basierten Indie-Dream-Pop mit Westcoast-Flair und dezentem Soul-Touch, der aber zugleich von einer immanenten Melancholie durchzogen…

  • Midlake – For The Sake Of Bethel Woods

    Platte der Woche KW 11/2022 Fast zehn Jahre gab es kein Lebenszeichen mehr von Midlake – jener Band aus Denton. Texas, die sich spätestens 2006, mit der Veröffentlichung des zweiten Albums „The Trials Of Van Occupanther“, in die Herzen aller Freunde klassischer Artpop und Americana-Prog-Sounds gespielt hatte (falls es solche überhaupt gibt). Nicht eben geradlinig…

  • The Pictish Trail – Island Family

    Johnny Lynch gehört zur Gruppe der schottischen Sonderlinge wie z.B. James Yorkston und Malcolm Middleton (mit denen er auch gelegentlich zusammen musizierte) und ist seit 2002 unter dem Pseudonym The Pictish Trail tätig. Zusammen mit seiner Partnerin Sarah Boden und den gemeinsamen Kindern residiert Lynch auf der Insel Eigg in den Hebriden, wo er auch…

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