Während andere Plattenfirmen teuer bezahlte Talent-Scouts durch die halbe Welt jagen, um spannender, neuer Musik auf die Spur zu kommen,…
Während andere Plattenfirmen teuer bezahlte Talent-Scouts durch die halbe Welt jagen, um spannender, neuer Musik auf die Spur zu kommen, hat das symphatische Wiesbadener Label Apricot es wirklich gut. Christian Kracht, seines Zeichens in Bangkok lebender Pop-Literat und Freund gepflegter P!O!P!-Musik, hat hier für seine Wiesbadener Freunde etwas ganz Besonderes ausgegraben. Einfach so! Auf dem…
Während andere Bands froh sind, alle paar Jahre knapp ein Dutzend Stücke für ein Album zusammenzubekommen, und die Singles höchstens mit Liveaufnahmen oder grottenschlechten Remixen aufwarten können, haben bei Sneeze sogar die Singles acht Stücke – sieben davon unveröffentlicht! So gibt es neben dem an dieser Stelle bereits gelobten Titelstück mit dem aberwitzigen Text („Maybe…
Auch wenn es die Posies momentan so richtig gar nicht gibt (die alte Rhythmus-Gruppe hilft bei den Walkabouts aus, während sich Stringfellow und Auer solo oder im Duett rumtreiben), heißt das nicht, dass es nur deswegen kein neues Material geben muss. Es handelt sich in diesem Fall um Überarbeitungen irgendwo liegengebliebener Stücke – so wie…
Diese 20-30.000 Tage haben wir dem überraschenden Erfolg von Francoizes Labelkollegen und Arrangeur Yann Tiersen zu verdanken, der über den „Amelie“-Soundtrack so populär wurde, dass man sich entschloss, diese Scheibe auch bei uns zu veröffentlichen. Dabei ermangelt es Francoiz weder an musikalischem Format noch an populären Fans (die Walkabouts coverten eines ihrer Stücke und Howie…
Wer schlau ist, merkt’s auch ohne Blick aufs Cover: „Children Laughing And Reading Kerouac“ kann man prima C.L.A.R.K. abkürzen, und damit ist schon eine Menge über das Debüt von Axel Koch und seiner Gang gesagt. Denn hier gibt es wirklich Popmusik aus den Zeiten der Beat-Generation, clever und mit einer Prise Humor, als gälte es,…
Hach! Das ist wieder mal eine dieser schönen, sperrigen, spröden aber auch herzenswarmen „Neo-Folk“ -Scheiben mit Effét, die man aus dem Hause Domino gelegentlich vorgesetzt bekommt. Ohne Aufsehen zu erregen, bohren sich die zurückhaltend arrangierten, halbakustischen Songs von James Yorkston und seinen Athleten ins Gemüt und setzen sich dort fest. Ähnlich wie Will Oldham und…
Es gibt sie noch, die „typischen“ Seattle-Bands. Das zumindest scheint uns das zweite Album der Band mit dem etwas unglücklichen Namen vermitteln zu wollen. Folgerichtig auf Sub Pop veröffentlicht, ist von dem titelgebenden Stillstand jedenfalls nichts zu hören. Das Tempo ist durchweg sehr hoch, die Lautstärke bestens dazu geeignet, die Boxem der heimischen Stereoanlage in…
Das kleine, aber feine englische Label Rocket Girl rät dem geneigten Hörer dieses Tonträgers: Um zu erahnen, was sich hinter der Musik des englischen Quartetts um Patrick Byrne verbirgt, sollte man sich vorstellen, The Velvet Underground hätten sich über die „Lost Tapes“ des „Weißen Albums“ der Beatles hergemacht. Popmusik alter Schule mit einem Faible für’s…
„Kill The Captain“ lautet der Titel des Debütalbums der Berliner Band Cinema Favorit. Brachial und laut ist die Musik der drei Berliner und man fragt sich, in welche Schublade man dies nun stecken soll. Noise ist das, gewiß, schließlich hat das Ganze bluNoise-Chef Guido Lucas produziert. Ein Garant für Qualität. Cinema Favorit überzeugen mit ihren…