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  • Jughead – Jughead

    Das ist zwar keine Sensation, aber eine kleine Überraschung: Man nehme Ty Tabor an Gesang und Sahnegitarre, die Bissonette-Brüder an Bass, Schlagstöcken und Hamsterchören sowie Derek Sherinian an den Tasten, die die Welt bedeuten, rühre gut um und bringe ein InsideOut-Label an – und heraus kommt nicht etwa ein verkopftes Prog-Album sondern eine veritable Rockbedienung.…

  • My Favorite Chord – Red Eyed Reality

    Ein Blick auf die Band-Homepage: „Es ist weder möglich noch notwendig jeden Montagmorgen Musik neu zu erfinden.“ Sehr weise. Und My Favorite Chord versuchen es auch gar nicht. Und können trotzdem gefallen. Erst seit Ende 2001 sind die fünf Herren aus Dortmund und Münster unter diesem Namen unterwegs und haben mit „Red Eved Reality“ ein…

  • Compilation – Sinnbus…Transport

    Achtung! Hier kommt etwas ganz Feines. Zugegeben, die Idee ist nicht gerade neu, aber bei Beteiligung der richtigen Partner immer wieder charmant. Hinter Sinnbus Records steht ein Netzwerk von Leuten, die in Berliner Hinterhöfen an eigener Musik, abseits vom Mainstream, arbeiten. Sie tun dies mit Liebe und Enthusiasmus und die Ergebnisse können sich hören lassen.…

  • Bela B. & The Tikiwolves – You’ll Never Walk Alone

    Wenn 20.000 St. Pauli-Fans am Millerntor „You’ll Never Walk Alone“ singen, dann klingt das einfach großartig. Wenn allerdings Bela B. diesen Song singt, klingt das einfach nur langweilig. Und wenn er das dann auch noch auf deutsch singt, geht das gar nicht mehr („Geh‘ voran! Geh‘ voran, die Hoffung stirbt zuletzt. Und du gehst nicht…

  • Lake Of Tears – The Neonai

    Das mutet schon komisch an, wenn ein Bandchef auf seiner Homepage (siehe Links) seine Fans auffordert, seiner Plattenfirma mit „hässlichen“ Mails einzuheizen, but hey, after all: There’s no bizz like music bizz! Lake Of Tears bestehen eigentlich schon nicht mehr, „The Neonai“ ist also lediglich eine Vertragserfüllung gegenüber dem Label Black Mark, bei dem die…

  • L.A. Guns – Awaking The Dead

    Sleeeeaze is back – rette sich wer kann. Das zweite Album nach der 2001er Reunion der kalifornischen Schmutzrocker der ersten Stunde L.A. Guns polarisiert: Es hat ein irre hässliches Cover aufzubieten, sowie vier merklich in die Jahre gekommene, aber immer schon superb hässlich gewesene Ohrfeigengesichter im Booklet, und natürlich rund 40 Minuten „good unclean fun“,…

  • Milemarker – Satanic Versus

    Obwohl dieses Teil nur eine 33minütige EP ist, erreicht es doch auf Anhieb fast mühelos hohe bis höchste Ränge beim Wettlauf um den Titel „hassenswerteste CD 2002“. Laut Darstellung der urhebenden „Künstler“ beschäftigt sich dieses wortspielerisch betitelte Opus mit Konflikten und Gegensätzen, wie beispielsweise dem Kontrast zwischen analog und digital – so sei eine Hälfte…

  • Les Hommes Qui Wear Espandrillos – Sonic Silence

    Diese Band dürften so Einige zumindest aufgrund dieses ausgefallenen Namens kennen. Les Hommes Qui Wear Espandrillos! Ein Brett von Namen und ein Brett von brachialer, roher Energie. Mit ihrem letzten Album „Moto Fuzz“ wussten sie auch die letzten Kritiker zu überzeugen. Eine geballte Ladung Gitarren-Krach, der die Gehörgänge freigespült hat. Ihr neuer Longplayer „Sonic Silence“…

  • Idaho – We Were Young And Needed The Money

    Seit gut einem Jahrzehnt macht Jeff Martin (nicht zu verwechseln mit dem Tea-Party-Frontman gleichen Namens) Musik für die melancholischeren Momente des Daseins. Kein Wunder also, dass für Idaho in der Vergangenheit so ziemlich alle Slowcore-Größen Amerikas, von Codeine über Mark Eitzel bis hin zu den Red House Painters, zu Vergleichen herangezogen werden. Die sind auch…

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