Vorhang auf, die Horrorshow kann beginnen und jetzt tretet alle ein. Was 1995 als Projekt mit Namen The Rejects von…
Vorhang auf, die Horrorshow kann beginnen und jetzt tretet alle ein. Was 1995 als Projekt mit Namen The Rejects von Slipknot-Drummer Joey Jordison begann, wird jetzt, etliche Jahre später, mit dem Album „Beyond The Valley Of The Murderdolls“ und unter dem Namen Murderdolls unters gemeine Volk gebracht. Mit ihrer Mischung aus trashigem Rock und absurd…
Damit einem diese Platte so richtig gefallen kann, sollte man folgendes mitbringen: Genügend Freigeist, um mit dem pietätarmen Cover (Engel vergnügt sich gewissermassen kreuzweise am Gekreuzigten) klarzukommen, ausreichend Lässigkeit, um sich darüber hinwegzusetzen, dass die Dinslakener Metal-Hoffnung Messiah’s Kiss sich ihr Debüt nahezu vollständig zusammengeklaut haben und schließlich sollte man natürlich ein Faible für die…
Vier junge Menschen aus Melbourne machen Musik. Schon etwas länger. Vor zwei Jahren erschien ihr Debüt „Imaginate“, das dafür sorgte, dass das Quartett von Downunder sogar als Support von Tina Turner das altehrwürdige und inzwischen leider abgerissene/umgebaute Wembley Stadion beschallte. Das besagt zumindest der Waschzettel des Labels, und man darf vermuten, dass das unter „Besondere…
Nach dem gut beleumundeten Vorgänger „Food For Thought Substitute“, der ja schon von ’96 herrührt, wurde dieser Zweitling von einigen bereits sehnsüchtig erwartet. Was haben sie von „Primal Power Addiction“ zu erwarten? Auf alle Fälle einen extremen „Slow Grower“: Die Scheibe der kanadischen Proggies haut einen eben gerade nicht mit einem einzigen Himmelsschrei um, sondern…
Platte der Woche KW 36/2002 Das neue Album von George Evelyn alias Nightmares On Wax schließt fast nahtlos an das 1999er Meisterwerk „Carboot Soul“ an. Wie schon vor drei Jahren greift der Mann aus Leeds nämlich auch auf „Mind Elevation“ vor allem auf Live-Instrumentation, langsam groovende Beats und samtweiche Soul-Vocals zurück. Auf dieser Platte gelingt…
Seit Jahren werden The Get Up Kids immer wieder gerne in die Emo-Rock-Ecke gedrängt – nie war diese Schublade unpassender als heute. Zwar geben sich die Amis weiterhin musikalisch vom klassischen Indie-Rock geprägt und textlich emotional, aber verbittert oder auf Mitgröhl-Refrains sind sie ganz sicher nicht aus. Ein Eindruck, der sich durch die Zusammenarbeit mit…
Dass das Debütalbum der Briten eine tolle Platte ist, die Erinnerungen an die großen Shoegazer-Zeiten wachruft und damit beweist, dass der Sound von Bands wie Ride oder Swervedriver auch nach zehn Jahren die ihm des Öfteren abgesproche Zeitlosigkeit besitzt, haben wir euch schon letztes Jahr an dieser Stelle wissen lassen. Nun erscheint das Album erneut,…
Das Spoon mal klingen würden wie eine britische Pop-Band hätte sich wahrscheinlich nicht mal Britt Daniel, Kopf und musikalischer Direktor des texanischen Haufens träumen lassen, als er und seine beiden damaligen Kumpels, von denen heute nur noch Jim Eno dabei ist, Mitte der 90er ansetzten, die Welt mit kurzen und knappen Grunge-Songs zu beglücken. Kurz…