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  • Silent Decay – Do Your Job

    Vier Jungs, vier Songs, vier (von fünf imaginären) Sternen. Silent Decay können auch mit ihrer aktuellen Platte einen klaren Sieg einfahren. Wieder heißt es Groove-Metal, sprich moderner, innovativer Nu-Metal, der einigen Größen des Genres recht alt aussehen lässt. Nach ihrer letzten Platte haben Silent Decay einen großen Schritt in Richtung Selbständigkeit und weg von den…

  • Magnet – Where Happiness Lives EP

    Manche Leute sagen, die wahre Schönheit liegt im Norden, aber kann man dieses so verallgemeinern? Wohl kaum. Und doch gibt es musiktechnisch gesehen in der nördlichen Hemisphäre immer wieder neue Anziehungspunkte, die uns auf ihre Art begeistern und die Blicke auf sich ziehen. Der aus Bergen stammende Songwriter Even Johansen, der sich schlicht Magnet nennt,…

  • Cinema – Before The Dark

    Wenn sich eine Band Cinema nennt und auf analogen Synthesizern instrumentale Musik produziert drängt sich die Assoziation „Filmsoundtrack“ geradezu auf. Welch schöne Metapher und doch ein leicht irriger Gedanke. Denn was Crawford Tait und Gregor Reid auf ihrem Debüt „Before The Dark“ hier abliefern, ist eher ein monumentaler Electro-Epos als der Soundtrack eines imaginären Films.…

  • Sleater-Kinney – One Beat

    Platte der Woche KW 35/2002 Herauszufinden, warum die Mädels von Sleater-Kinney ihre neue Scheibe NICHT auf Matador veröffentlichen, muss den investigativen Fähigkeiten unseres Initiativagenten Whlfld anvertraut werden. Musikalisch ist diese Scheibe jedenfalls ein Bruch mit der Vergangenheit. „Wir werden wohl niemals eine Ballade schreiben“, meinte nämlich Janet Weiss noch bei der letzten Interviewrunde. Genau genommen…

  • Glassjaw – Worship & Tribute

    Glassjaws zweites Album ist verdammt harter Stoff. Die New Yorker Band spielt mit den Emotionen ihrer Zuhörer: Überraschend wie ein plötzliches Gewitter schleudert sie einem einen Klumpen aus erbitterten Riffs und dem komplexen Wut-Verzweiflungsgemisch entgegen. Dabei verstrickt sich das Quartett in ungewöhnliche Rhythmusgebilde, die trotz allem strukturiert erscheinen. Es ist wohl das melodische Zwitterwesen aus…

  • Family*5 – Das Brot der frühen Tage

    Für die einen ist es eine große Sache, für die Protagonisten selbst eher eine andere Art der Urlaubsgestaltung: Family*5 sind gut zehn Jahre nach ihrem letzten tonträgertechnischen Lebenszeichen zurück. Im Herbst soll es erstmals seit Jahren wieder Konzerte geben, eine in mehreren Jahren in kleinen Schritten eingespielte neue Platte namens „Wege zum Ruhm“ soll Anfang…

  • Substyle – Out To Lunch

    Okay, verglichen mit dem 2000er Album „On The Rocks“ (das des Rezensenten Leben immerhin mit den zwei Dauerbrennern auf Schmusebackenmixtapes „Fuse“ und „Peace“ bereichert hat), ist „Out To Lunch“ zwar nicht eine komplett neue, kaum wiederzuerkennende Band, aber der Sprung ist schon erstaunlich. War schon der Vorläufer auf Stars In The Dark ein starkes, vielschichtiges…

  • The Zephyrs – The Love That Will Guide You Back Home

    Nachdem die Schotten schon letztes Jahr mit ihrem Album „When The Sky Comes Down It Comes Down On Your Head“ das Kunststück fertig brachten, wie über Jahre liebgewonnene Bekannte zu klingen und nicht wie eine Band, von der die meisten damals zum ersten Mal gehört hatten, schließt diese leider nur vier Stücke lange EP nun…

  • Liars – They Threw Us All In A Trench And Stuck A Monument On Top

    Dass das Quartett aus Brooklyn ausgerechnet bei Blast First / Mute gelandet ist, dürfte nicht nur Labelchef Paul Smith, sondern auch die Band selbst freuen, denn die Herren Andrew, Hemphill, Nature und Albertson dürften so einige der frühen Blast-First-Veröffentlichungen (Big Black / Sonic Youth / Dinosaur Jr.) im eigenen Plattenregal stehen haben. Zumindest klingt ihre…

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