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  • Neil Frances – There Is No Neil Frances

    So klingt also das Projekt eines Künstlers, den es eigentlich gar nicht gibt! Das liegt daran, dass es sich bei Neil Frances nicht um eine Person, sondern um ein aus dem Australier Jordan Feller und dem Amerikaner Marc Gilfry bestehendes E- und New Wave Pop-Duo handelt (das auf der Bühne zu einer vollständigen Band mutiert).…

  • MØ – Motordrome

    Die Dänin Karen Marie Aagaard Ørsted Andersen – besser bekannt als MØ – hätte es sich sehr viel einfacher machen können, und ihr erstes Album nach einem kreativen Burnout und einer (inzwischen natürlich auskurierten) Stimmbandverletzung vollständig in einem angenehm temperierten R’n’B-Pop-Setting anrichten können, um sich im Rahmen der Fortsetzung ihrer phänomenalen Karriere als Alternative für…

  • Madrugada – Chimes At Midnight

    15 Jahre nach dem Tod von Gitarrist und Gründungsmitglied Robert Burås und 14 Jahre nach dem letzten Album mit anschließender Auflösung Schrägstrich Auszeit, erscheint jetzt tatsächlich ein neues Album von Madrugada. Und es ist ein betörend schönes neues Album. Das liegt natürlich auch an den herausragenden Melodien, an der ergreifenden Stimme, an diesen dunklen bis…

  • Lucinda Williams – Lu’s Jukebox Vol. 6 – You Are Cordially Invited: A Tribute To The Rolling Stones

    Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich Lucinda Williams in ihrer Jukebox-Reihe auch die Rolling Stones vornehmen würde. Jetzt ist es dann so weit. Das ist dann vielleicht auch sogar eine der interessantesten Auswahlen, die Lucinda hätte treffen können, denn die Musik der Stones ist sicherlich am Weitesten von dem entfernt,…

  • Lars Bygdén – One Last Time For Love

    Es gibt zur Zeit wohl kaum einen anderen Musiker, der Melancholie auf so elegante und angenehme Art in musikalische Klangwolken gießen kann, wie der schwedische Songwriter Lars Bydgén. Das hat in dem Fall gleich mehrere Gründe. Zum einen ist Lars als Skandinavier ja von vorneherein mit einer gesunden Portion Melancholia gesegnet. Dann ist dieses Album…

  • Katie Henry – On My Way

    Katie Henry hat einen großen Vorteil: Sie kommt nämlich nicht – wie so viele ihrer Kolleg(inn)en aus dem Süden der USA, sondern aus New Jersey. Warum das von Bedeutung ist? Nun, weil Katie eine Blueserin ist, während New Jersey zum Rockland, USA gehört. Und die Gute mag wohl über die Blues-Clubs in NYC (von denen…

  • Cats On Trees – Alie

    Nina Goern und Yohan Hennequin schaffen es auf ihrem dritten Album als Cats On Trees scheinbar mit leichter Hand, eine makellose Sammlung brillant ausgeführter, hypnotischer und ambitionierter Melodien dahinzukomponieren, die einerseits sofort ins Ohr gehen, aber andererseits niemals ins Banale – geschweige denn – ins Vorhersehbare abdriften. Selbst dann nicht, wenn sie ihre gemeinsam erarbeiteten,…

  • Brimheim – Can’t Hate Myself Into A Different Shape

    Da gibt sich aber jemand Mühe. Prinzipiell macht Helena „Brimheim“ Heinesen Rebensdorff in Sachen melancholischer Skandinavia-Pop. Nun ist das aber so, dass die inzwischen in Kopenhagen wohnende Künstlerin ursprünglich von den Faröer-Inseln stammt (ihr Künstlernamen bedeutet „Heimat der brechenden Wellen“ auf faröisch). Und das heißt unterschwellig dann auch, dass ein Genre-Begriff für sie nur ein…

  • Brent Cobb – And Now, Let’s Turn To Page…

    Erst mit seinem letzten Album, „Keep ‚Em On They Toes“ wandte sich der US-Songwriter Brent Cobb auch musikalisch seinem Heimatstaat Georgia zu, nachdem er sich zuvor jahrelang als Troubadour im inneramerikanischen Exil in Los Angeles und Nashville verdingt hatte. Es ist allerdings ein heftiger, fremd-verschuldeter Verkehrsunfall, bei dem er und sein Sohn knapp dem Tode…

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