Es gibt zur Zeit wohl kaum einen anderen Musiker, der Melancholie auf so elegante und angenehme Art in musikalische Klangwolken…
Es gibt zur Zeit wohl kaum einen anderen Musiker, der Melancholie auf so elegante und angenehme Art in musikalische Klangwolken gießen kann, wie der schwedische Songwriter Lars Bydgén. Das hat in dem Fall gleich mehrere Gründe. Zum einen ist Lars als Skandinavier ja von vorneherein mit einer gesunden Portion Melancholia gesegnet. Dann ist dieses Album…
Katie Henry hat einen großen Vorteil: Sie kommt nämlich nicht – wie so viele ihrer Kolleg(inn)en aus dem Süden der USA, sondern aus New Jersey. Warum das von Bedeutung ist? Nun, weil Katie eine Blueserin ist, während New Jersey zum Rockland, USA gehört. Und die Gute mag wohl über die Blues-Clubs in NYC (von denen…
Nina Goern und Yohan Hennequin schaffen es auf ihrem dritten Album als Cats On Trees scheinbar mit leichter Hand, eine makellose Sammlung brillant ausgeführter, hypnotischer und ambitionierter Melodien dahinzukomponieren, die einerseits sofort ins Ohr gehen, aber andererseits niemals ins Banale – geschweige denn – ins Vorhersehbare abdriften. Selbst dann nicht, wenn sie ihre gemeinsam erarbeiteten,…
Da gibt sich aber jemand Mühe. Prinzipiell macht Helena „Brimheim“ Heinesen Rebensdorff in Sachen melancholischer Skandinavia-Pop. Nun ist das aber so, dass die inzwischen in Kopenhagen wohnende Künstlerin ursprünglich von den Faröer-Inseln stammt (ihr Künstlernamen bedeutet „Heimat der brechenden Wellen“ auf faröisch). Und das heißt unterschwellig dann auch, dass ein Genre-Begriff für sie nur ein…
Erst mit seinem letzten Album, „Keep ‚Em On They Toes“ wandte sich der US-Songwriter Brent Cobb auch musikalisch seinem Heimatstaat Georgia zu, nachdem er sich zuvor jahrelang als Troubadour im inneramerikanischen Exil in Los Angeles und Nashville verdingt hatte. Es ist allerdings ein heftiger, fremd-verschuldeter Verkehrsunfall, bei dem er und sein Sohn knapp dem Tode…
Schon im Sommer vergangenen Jahres erschien dieses formidable Live-Album digital. Jetzt gibt es „Rise From The Ashes: Live At The Shrine“ auch für den heimischen Plattenschrank. Und in genau den gehört es rein. In jeden! Denn was ist das für ein Monster von Album, was für berauschendes Stück Musik. Sicher, man kann Live-Alben kacke finden.…
Es lässt sich nicht überhören – aber Anaïs Mitchells 2010er Magnum Opus „Hadestown“ hat die Karriere der charmanten Songwriterin aus Vermont schon mächtig überschattet. Zwar ließ sie 2012 auf „Hadestown“ mit „Young Man In America“ ein weiteres Highlight folgen – das war dann aber auch ihr seither letztes Lebenszeichen als Solo-Songwriterin, denn im Folgenden prägte…
Man kann tatsächlich so einiges mit diesem Album machen. Machen, während dieses Album läuft. Dieses neue Album von Steve Vai, instrumental, voller Fokus auf die Gitarre und mal eben die andere Musiker in den Schatten stellen. Dabei sind es Terry Bozzio, einst Musiker von Frank Zappa, Vinnie Colaiuta spielte zum Beispiel mit Sting und Billy…
Eigentlich war Ella Williams fest entschlossen, ihr zweites Album als Squirrel Flower selbst zu produzieren. Dann traf die charismatische Indie-Folk-Heroine auf Produzent Ali Chant und verstand sich mit dem früheren Kollaborateur von PJ Harvey und Perfume Genius auf Anhieb so gut, dass sie kurzerhand ihre Pläne änderte und das bereits treffend als „Liebesbrief an Katastrophen…