Das Debutalbum von Shopmouse „Welcome To The Upper Class“ poppt gewaltig. Wobei Track Nummer zwei „A May Move“ schon besonders…
Das Debutalbum von Shopmouse „Welcome To The Upper Class“ poppt gewaltig. Wobei Track Nummer zwei „A May Move“ schon besonders ist durch den Travis angehauchten Stil, sprich guter alter Britpop. Sowieso ist das Album in sich sehr Chartstauglich, was ich persönlich jetzt nicht so schlimm finde, denn die Jungs wollen schließlich auch ihr Geld verdienen.…
Da kommt eine Platte daher, die den Hörer aufs Erste etwas kopfkratzend zurücklässt. Ist das jetzt Ambient oder moderne E-musik oder was, kann man sich schon mal fragen, wenn man des seltsamen knackenden und rauschenden Geräuschteppichs gewahr wird, der sich da über eine Dreiviertelstunde ausbreitet. Wer Jeck kennt, weiß, dass solche Fragen nicht angebracht sind,…
Das erste selbstbetitelte Album des früheren M.-Walking-On-The-Water-Chefs Markus Maria Jansen und seiner Mitstreiter hat ein Zeichen gesetzt und bewiesen, dass man auch mit wirklich anspruchsvoller deutschsprachiger Musik POPulär sein kann. Von dieser Annahme ausgehend ist die zweite Scheibe weniger verschroben, straighter, ohne dabei in seichtes Fahrwasser zu geraten. Musik ganz im Sinne eines Tom Waits…
Was ist denn das für ein Name? Dum Dums? Da fragt sich ja wohl jeder, der einen einigermaßen klaren Menschenverstand hat, was dieser Name bedeuten soll. Also einfach mal ein bißchen Recherche betreiben und fündig werden. Dum Dums ist eine amerikanische Lutschermarke, die das Trio vorzugsweise bei jedem Gig ins Publikum warfen. Aha! Da ist…
„Ich habe einen Loop und einen Fieps, damit kann man guten Elektro backen.“ (Zombie Nation) – die Audiolounge fand statt in der Berliner Akademie der Künste kurz vor dem Ende des letzten Jahrtausends. Es gab sie nur für einen Abend, in einem Raum. Die akustischen Spuren, die sie hinterlässt, sind allerdings mit dem Begriff „experimentell“…
Belle And Sebastian melden sich zurück. Mal wieder mit einer EP, die der Fan sich unbesehen zulegen kann. Sie enthält drei gewohnt beschwingte Songs mit den für die Band so typischen Sixties Folk-Pop Melodien und der ausgefeilt arrangierten, größtenteils akustischen Instrumentierung. Die Platte schließt ziemlich nahtlos an das letzte Album an, mit dem die Band…
Um es mal ganz vorsichtig auszudrücken: Unnötig. Okay, Apartment 26 (könnten einige vom „M:I2“-Soundtrack kennen) haben ordentlich Power und Sänger Biff (Butler, Sohn von Black Sabbath-Hero Geezer) ein ganz ordentliches Stimmorgan. Aber die Musik? Naja. Recht harter und sehr simpler Elektro-Metal irgendwo zwischen Machine Head, Fear Factory und White Zombie, wobei der Elektronik-Anteil bei dieser…
Die achtziger Jahre scheinen unaufhaltsam auf dem Vormarsch zu sein. Man kann ja von der Frisur von Limahl und Konsorten halten was man mag, musikalisch gibt dieses Jahrzent aber einen Bezugsrahmen ab, den man insbesondere für die deutschsprachige Popmusik nicht unterschätzen sollte. Genau, von der Neuen Deutschen Welle ist hier die Rede und genauso wie…
Das ist eine neue Stranglers-Scheibe – egal ob da nun J.J. Burnell mitspielt oder nicht. Die Stimme von den Stranglers war ja immer schon eher Hugh Cornwell. Auf dieser Scheibe tummelt sich Cornwell auf jenen poppigen Gefilden, auf denen die Stranglers bereits seit „Aural Sculpture“ wandelten. Nur bringt Cornwell heutzutage so was organischer und wesentlich…