Hat ja ein bißchen gedauert, bis das neue Werk fertig geworden ist. Ob sich das Warten gelohnt hat, muß jeder…
Hat ja ein bißchen gedauert, bis das neue Werk fertig geworden ist. Ob sich das Warten gelohnt hat, muß jeder selber entscheiden, denn: Das, was uns John McCrea und seine Mannen hier präsentieren, ist nicht gerade neu – aber in jeder Beziehung genauso gut und unterhaltsam, wie alles, was uns die Jungs seit „Fashion Nugget“…
Man muß sich immer wieder eines bewußt machen: Ohne die Byrds wären viele heutige Gitarrenbands in der Form nicht denkbar. Insofern gefällt dann auch Alan McGee’s Idee, auf seinem Poptones Label eine eher obskure Sammlung von dieser legendären Combo auszugraben und neu aufzulegen. Es handelt sich um eine Sammlung von Demos, Outtakes und alternative Versions,…
Ohren auf – hier kommt wirklich großartige Rockmusik aus Saarbrücken. Hinter Peer Gynt verbergen sich die Herren Jochen Philippi (Gitarre, Gesang), Michael Simon (Bass) und Daniel Schmidt (Drums) und ihre Musik lebt von den Höhen und Tiefen des Lebens. Mal lassen sie die Rocksau frei, im nächsten Moment sind sie zahm wie nur was und…
Ein weiterer Export von weit her, Australien. Magic Dirt nennen sich Adalita, Raul, Dean und Adam, und sie spielen Rock mit Pop. Was Rockstars heutzutage machen, können sie aber auch nicht unbedingt verdeutlichen, denn wenn sämtliche Rockstars Songs im Magic Dirt Stil aufnehmen würden, dann könnten wir uns alle gemütlich zurücklehnen und im Midtempo-Fluß paddeln.…
Eigentlich ist es ja schon ihre dritte Platte, aber soweit es uns in Europa angeht, könnte es genauso gut die erste sein: „Völlig unbekannt, aber durch und durch genial“, lautet das Urteil für die zwei Amerikaner. Und das ist eigentlich fast schon verwunderlich, denn eigentlich spielen die Geschwister Meg und Jack White aus Detroit, Michigan,…
Hier haben wir wieder einen Fall von Spielzeugmusik. Ein Genre, dem in letzter Zeit immer mehr Bedeutung zuzukommen scheint. Cane 141 klingen – trotz aller musikalischen Vielfalt – zerbrechlich und naiv. Das ist angesichts der üblichen britischen Überheblichkeit aber gar nicht negativ zu sehen. Die simpel angelegten Melodien (die die Assoziation zu Kinderliedern entstehen lassen)…
Das zweite Album des Londoner Duos Tram hat es in sich. Denn während die ruhig dahinfließende, melancholisch angehauchte Musik genaus ziellos herumzufließen scheint, wie auf dem Debüt „Heavy Black Frame“, eröffnen sich beim zweiten Hinhören doch tatsächlich gängige Songstrukturen. Und so findet man im allgemeinen Schönklang dann auch Ankerpunkte, an denen man sich orientieren kann…
Ist es ein unter Drogeneinfluß amoklaufendes Metronom? Ist es Manowars „Sting Of The Bumble Bee“ in dreifacher Geschwindigkeit? Oder springt der CD-Player vielleicht nur? Alles falsch, es ist tatsächlich „nur“ die neue Krisiun, bzw. der eigenartig tickend-surrende Schlagzeugsound, mit dem die meisten Stücke einsetzen. Dieses irrsinnig schnelle Flirren sind die Double Bass Drums! Das resultierende…
Wie hört sich die Scheibe von jemandem an, der seine Jugend als Sohn des Tourdrivers von Rush verbrachte? Wenn das so klingt wie Marmoset, dann gibt es ja noch Hoffnung! Die Band um Jorma Whittaker macht jene Art spröden Alternative-Pop, den man aus der Richtung von Leuten wie den Go Betweens oder Sebadoh kennt. Stilistisch…