John Hermann ist der Keyboard-Spieler von Widespread Panic aus Athens (bei uns vielleicht noch bekannt durch das Brute Proejekt mit…
John Hermann ist der Keyboard-Spieler von Widespread Panic aus Athens (bei uns vielleicht noch bekannt durch das Brute Proejekt mit Vic Chesnutt). Auf dieser Scheibe spielen Keyboards jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt tradtionellen, jedoch gut ausgereiften und mit guten Songs angereicherten Americana-Rock. Diverse Kollegen, darunter Cary Hudson von Blue Mountain tragen ihr Scherflein…
Auf seiner vierten CD macht der akustische Slide-Virtuoso Kelly Joe Phelps eher in Richtung Song und Folk als Blues – und das tut seinem Oeuvre richtig gut, da Phelps eh ein ziemlich guter Geschichtenerzähler ist. Unterstützt wird er diesmal – auch rein akustisch – von Barry Taylor am Baß (Tom Waits) und Billy Conway an…
Zum 10-jährigen Bestehen rollt eine ganze VÖ-Welle des Hut Labels über uns hinweg. Luke Haines – der erst soeben mit seinem Soundtrack zu „Christy Mairy’s Own Dounble Entry“ reüssierte, legt nun auch ein „normales“ Solo-Album vor (einige – allerdings abgweandelte – Überschneidungen inklusive). Dieses ist witzigerweise weniger Auteurs-ähnlich als der Soundtrack. Es finden sich hier…
Thumb die dritte wird keinen der zahlreichen Fans vor Überraschung in die Knie zwingen. Aber das war auch nie Ziel der Band. Grundsätze wie sich selbst treu zu bleiben und mit Inhalten statt mit Klischees daher zu kommen, sind über die vierjährige Pause erhalten geblieben. Und auch dies ist eine Feststellung, die niemanden ernsthaft vor…
In München steht ein Hofbräuhaus… Und nicht nur das, denn mit den Emil Bulls bringt die Stadt eine richtige Rarität hervor. Obwohl die Bayern ja aller Meinung nach erzkonservativ und fromm wie Schäfchen sind, schlägt die Band um Sänger Christ (allein der Name sagt ja schon alles) Töne an, bei denen der Papst gleich mal…
Oh fucking hell yeah! Diese Scheibe rockt gewaltig! Die Bouncing Souls bieten uns wundervollen Punkrock. Meist irgendwo zwischen Lag Wagon und Good Riddance, zum Teil sogar mit Snuff-Anleihen („Gone“ oder „The Something Special“). Klar, das ist alles nix Neues oder wirklich Aufregendes. Aber die Band macht einfach Spaß. Und das zählt. Die Melodien sind mehr…
Auf dem Cover tummeln sich lustige Strichmännchen, die sich mittels ungelenker Schriftblasen offenbaren. So ähnlich klingt auch die Musik: Fröhlich und für englische Verhältnisse geradezu unbeschwert. Und das, obwohl Geoff Barradale und seine Mannen ausgerechnet aus Sheffield kommen. Die Musik der Seafruits ist angesiedelt zwischen Glamrock und Brit-Pop, aber mit jeder Menge Kirmes dazwischen –…
„Drunk Love“ beginnt mit netten Poprock, melodiös und mit harmonischen Instrumenten mit „The Right Words“, um dann den direkten Wechsel mit „Ready To Go“ anzustreben, das dann schon ruhiger herkommt, aber mit einer sehr eindrucksvolen Stimme des Sängers. So wechselt es dann weiter, wobei die Rockelemente nie zu überhören sind, sowieso ist das Album sehr…
Sie sind einfach die ultimativen Nachfolger von Guns’n’Roses! Niemand posed und prollt so sympathisch wie Dregen und seine Säuglinge. Auch musikalisch gibt es gewisse Ähnlichkeiten. Und die heißen Rock’n’Roll und Hymne. Alleine die Single und Quasi-Titelsong „Brand New Hate“ wird in die Rock-Analen eingehen. Ehrlich, emotional, intensiv! Alles in allem ist der neueste Streich zwar…