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  • Flaming Sideburns – Hallelujah Rock’n’Rollah

    In Skandinavien scheint irgendwie jeder in einer punkigen Rockband zu spielen. Doch ist das nun ein musikalischer Segen oder die große Hype-Schrott-Seuche? Im Falle der Sideburns eindeutig ersteres. Denn auch das erste Full-Length-Album der Finnen mit dem südamerikanischen Sänger ist ein Burner. Auf der Split mit den Hellacopters zeigten sie schon, was sie können. Jetzt…

  • Shopmouse – Welcome To The Upperclass

    Das Debutalbum von Shopmouse „Welcome To The Upper Class“ poppt gewaltig. Wobei Track Nummer zwei „A May Move“ schon besonders ist durch den Travis angehauchten Stil, sprich guter alter Britpop. Sowieso ist das Album in sich sehr Chartstauglich, was ich persönlich jetzt nicht so schlimm finde, denn die Jungs wollen schließlich auch ihr Geld verdienen.…

  • Philip Jeck – Vinyl Coda IV

    Da kommt eine Platte daher, die den Hörer aufs Erste etwas kopfkratzend zurücklässt. Ist das jetzt Ambient oder moderne E-musik oder was, kann man sich schon mal fragen, wenn man des seltsamen knackenden und rauschenden Geräuschteppichs gewahr wird, der sich da über eine Dreiviertelstunde ausbreitet. Wer Jeck kennt, weiß, dass solche Fragen nicht angebracht sind,…

  • Jansen – Prepost

    Das erste selbstbetitelte Album des früheren M.-Walking-On-The-Water-Chefs Markus Maria Jansen und seiner Mitstreiter hat ein Zeichen gesetzt und bewiesen, dass man auch mit wirklich anspruchsvoller deutschsprachiger Musik POPulär sein kann. Von dieser Annahme ausgehend ist die zweite Scheibe weniger verschroben, straighter, ohne dabei in seichtes Fahrwasser zu geraten. Musik ganz im Sinne eines Tom Waits…

  • Dum Dums – It Goes Without Saying

    Was ist denn das für ein Name? Dum Dums? Da fragt sich ja wohl jeder, der einen einigermaßen klaren Menschenverstand hat, was dieser Name bedeuten soll. Also einfach mal ein bißchen Recherche betreiben und fündig werden. Dum Dums ist eine amerikanische Lutschermarke, die das Trio vorzugsweise bei jedem Gig ins Publikum warfen. Aha! Da ist…

  • Compilation – Audiolounge

    „Ich habe einen Loop und einen Fieps, damit kann man guten Elektro backen.“ (Zombie Nation) – die Audiolounge fand statt in der Berliner Akademie der Künste kurz vor dem Ende des letzten Jahrtausends. Es gab sie nur für einen Abend, in einem Raum. Die akustischen Spuren, die sie hinterlässt, sind allerdings mit dem Begriff „experimentell“…

  • Belle And Sebastian – Sing Jonathan David

    Belle And Sebastian melden sich zurück. Mal wieder mit einer EP, die der Fan sich unbesehen zulegen kann. Sie enthält drei gewohnt beschwingte Songs mit den für die Band so typischen Sixties Folk-Pop Melodien und der ausgefeilt arrangierten, größtenteils akustischen Instrumentierung. Die Platte schließt ziemlich nahtlos an das letzte Album an, mit dem die Band…

  • Apartment 26 – Hallucinating

    Um es mal ganz vorsichtig auszudrücken: Unnötig. Okay, Apartment 26 (könnten einige vom „M:I2“-Soundtrack kennen) haben ordentlich Power und Sänger Biff (Butler, Sohn von Black Sabbath-Hero Geezer) ein ganz ordentliches Stimmorgan. Aber die Musik? Naja. Recht harter und sehr simpler Elektro-Metal irgendwo zwischen Machine Head, Fear Factory und White Zombie, wobei der Elektronik-Anteil bei dieser…

  • 2raumwohnung – Kommt zusammen

    Die achtziger Jahre scheinen unaufhaltsam auf dem Vormarsch zu sein. Man kann ja von der Frisur von Limahl und Konsorten halten was man mag, musikalisch gibt dieses Jahrzent aber einen Bezugsrahmen ab, den man insbesondere für die deutschsprachige Popmusik nicht unterschätzen sollte. Genau, von der Neuen Deutschen Welle ist hier die Rede und genauso wie…

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