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  • Emiliana Torrini – Love In The Time Of Science

    So muß Popmusik heutzutage klingen, wenn sie sich von der leichtfüßigen Masse abheben soll: Teuer, edel, elegant, voluminös und dennoch transparent, perfekt aber nicht steril und mit Liebe zum Detail. All das trifft auf das Debut von Emiliana Torrini zu. Die Frau, die herkunftstechnisch halb Europa heranziehen kann, hatte hierbei – neben zweifellos vorhandenem Talent…

  • Divine Comedy – A Secret History

    Neil Hannon ist ein Spinner. Einer jener sympathischen englischen Sonderlinge, die den unerklärlichen Drang verspüren, ihre Muse unter aberwitzigen Umständen Gassi führen zu müssen. Das führt dann im Falle von Divine Comedy zuweilen zu netten Pop-Hits wie „Generation Sex“ oder aber zu Titelmedlodien für englische Fernsehserien oder aber zu überdrehten Arrangements irgendwo zwischen Größenwahn und…

  • Demolition Doll Rods – Demolition Doll Rods

    Warum können nicht alle Scheiben so sein? (Nun ja, weil man den Verstand verlieren würde, vermutlich). Vorliegende CD klingt wie ein wohlgewähltes Pendant zu Matador’s anderen Rock’n’Roll-Tieren, Guitar Wolf. Allerdings bestehen DDR vorwiegend aus Mädels. Das macht die Sache noch witziger. DDR sind Trash pur. Schlampig und im Stile seliger Vorreiter wie der Stooges und…

  • Matt Taylor – Mad With The World

    Ob es nun klug ist, einen Sticker auf der Platte anzubringen der sagt „Gary Barlow’s Gitarrist“ sei mal dahingestellt. Denn welcher Gary Barlow Fan interessiert sich denn für poppigen Blues-Rock im 80’s Gewand wie er hier geboten wird? Alle anderen schreckt es eh ab. Taylor klingt, als mache er Musik, weil er sich langweile. Und…

  • Vivid – Sundown To Sunrise

    Gast-Kritik von Olaf Didolff (Chester)Chester kommen aus Köln und machen Pop-Musik mit englischen Texten. In Köln sind sie seit langem Lokalmatadoren und versuchen von dieser Basis aus, nun auch ein breiteres Publikum zu erreichen. Erste Erfolge haben sich bereits eingestellt: Neben mehreren selbst veröffentlichten Singles, gab es eine Tour mit Marla Glen, eine Rolle in…

  • Tindersticks – Simple Pleasure

    Nach langer Pause melden sich die Totenträger des Popsongs wieder zurück. Vorsichtig fragt der erste Track „Can We Start Again?“. Eine korrekte Frage angesichts des kreativen Burn-Outs der letzten Scheibe, die sich in hilflosen Wiederholungen erging. Insofern taten die Tindersticks gut daran, sich nach neuen Wegen umzusehen, ihre düster-schönen Visionen wieder in adäquate musikalische Abenteuer…

  • Red House Painters – Retrospective

    Mit großen Schritten schreitet die Neuorganisation des 4AD-Labels voran. Die neuen Acts – wie z.B. Cuba – haben nichts mehr mit der bisherigen Ausrichtung des Labels zu tun (die ja immer schon vielseitig war, allerdings nunmehr total hip daherkommt). Insofern ist die Vergangenheitsbewältigung sicherlich integraler Bestandteil des Konzeptes. Daher liegt nun, nach ähnlich gearteten Projekten…

  • New Model Army – …& Nobody Else

    Diese Live-Doppel-CD ist ein weiteres Beispiel dafür, daß die Bands langsam versuchen, die Kontrolle über ihre Musik wieder zurückzugewinnen. (Was angesichts der ziellosen Repertoirepflege – bzw. -vernachlässigung – durch die Industrie auch kein Wunder ist. Vorliegende CD erscheint nämlich auf dem bandeigenen Label Attack.) Es ist dies eine Dokumentation der letzten Tour. Das Konzept ist…

  • Kramer & Jad Fair – The Sound Of Music

    Das kommt dabei raus, wenn Genies sich langweilen! Die Musik zu dieser Kollaboration hat Enfant Terrible der Autoren-Produzenten, Kramer, im Alleingang in seinem Studio in drei Tagen eingespielt. Das hat sich dann Half-Japanese Jad Fair einmal angehört, dann beim zweiten Mal die Texte dazu geschrieben und bei einem dritten Durchgang selbige aufgesprochen (muß man schon…

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