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  • Midnight Sister – Painting The Roses

    Ein recht spezielles Sub-Genre hat sich das aus Sängerin Juliana Giraffe und Multiinstrumentalist Ari Balouzian bestehende L.A.-Duo Midnight Sister ausgesucht. Es gibt einen eigenartigem Mix aus psychedelischem Soul-Pop, Disco-Flair, 60s Westcoast Surf-Beat Ästhetik, Noir-Cocktail-Jazz und einer gehörigen Portion musikalischem Alice-In-Wonderland-Spleen mit selbstironischer Distanz. „Painting The Roses“ ist das Nachfolgealbum des 2017er Debüts „Saturn Over Sunsets“,…

  • Grandbrothers – All The Unknown

    Mit einem besonderen Konzept wenden sich Erol Sarp und Lukas Vogel a.k.a. Grandbrothers seit 2012 an ihr Publikum: Präpariertes Klavier und elektronische Produktionstechniken sollten in einem neoklassizsistischen Minimalmusik-Ambiente zu einer organischen Synthese zusammengeführt werden. Natürlich behalten sie dieses Prinzip auf dem nunmehr dritten Album auch noch bei – erlauben sich aber nun auch die Freiheit,…

  • Emma McGrath – Settled In Motion (Silent Minds, Pt.3)

    Zwar griff Emma McGrath dem Vernehmen nach bereits im zarten Alter von zehn Jahren zur Gitarre – so richtig eilig hatte sie es trotzdem nie, sich als Songwriterin zu etablieren. Stattdessen nutzte sie die Zeit, nach einem eigenen Stil zu suchen und sich vor allen Dingen in der Disziplin der Songwriterin zu schulen. 2018 begann…

  • Buck Meek – Two Saviors

    Dass sich das zweite Solo-Album des on/off/on Big Thief-Gitarristen Buck Meek keineswegs anhört wie eine Big-Thief-Light-Scheibe mit männlichem Gesang, hat mehrere Ursachen. Zum einen nämlich sieht sich Meek noch viel weniger als Sänger als seine Chefin Adrienne Lenker und nuschelt und lispelt sich mehr oder minder durch sein Oeuvre. Und dann war da noch Produzent…

  • Blackout Problems – Dark

    Nein. Ihre letzten Platten waren nicht schlecht. Sie waren okay, meistens gut und zum Teil besser. Aber was die Blackout Problems hier und heute abliefern, ist einfach mal überraschend klasse. Das ist das Album, an dem sich die Band ab sofort messen lassen muss. Und wahrscheinlich auch die ein oder andere Band da draußen. Dark-Pop…

  • The Kills – Little Bastards

    Das Jahr 2020 hat aus den bekannten Gründen für viele ungeplante Veröffentlichungen gesorgt. Manche Künstler machten aus finanziellen Zwängen heraus neue Aufnahmen, manche wurden durch die pure Langeweile in diesem Tournee-armen Jahr zurück ins (Heim-)Studio getrieben. Einige dagegen nutzen die Zeit auch nur dazu, mal feucht im Archiv durchzuwischen. The Kills zum Beispiel, die nun…

  • Maggie Rogers – Notes From The Archives: Recordings 2011 – 2016

    Es mag ja wie ein Klischee klingen, aber es war letztlich ein Writers-Block, der Maggie Rogers zu dem machte, was sie heute ist (eine immens erfolgreiche Pop-Künstlerin nämlich). Als sie 2017 – nach einem ebensolchen Writers-Block – den Song „Alaska“ schrieb und während eines Workshops Pharell Williams vorspielte, änderte das alles, denn diese Performance ging…

  • Less Than Jake – Silver Linings

    Beginnen wir am Ende. Less Than Jake zocken hier als zwölften und letzten Song „So Much Less“. Eine Ska-Punk-Ballade mit Jazz-Momenten, mit 80er Jahre-Momenten, mit kitschigen, klebrigen Kuschelrock-Momenten. Der Song ist super, man kann nur selig lächeln und ihn genießen. Und dabei zufrieden zurückblicken. Auf die ersten elf Songs von „Silver Linings“. Was für ein…

  • Kacy & Clayton And Marlon Williams – Plastic Bouquet

    Geografisch liegen zwischen Christchurch, Neuseeland, und Saskatoon, Saskatchewan, Welten, aber wenn Kacy & Clayton zusammen mit Marlon Williams Musik machen, sind sich Kanada und Downunder plötzlich ganz nah: Zusammengeschweißt durch ihre Liebe zum Sound des nordamerikanischen Country und Folk von gestern und vorgestern, widmen sie sich ihren Vorlieben hier noch ungenierter als auf ihren eigenen…

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