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  • Florian Ostertag – Flo And The Machine

    Florian Ostertags erstes Album von 2009 hieß „The Constant Search“. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum der Mann von der schwäbischen Alb sich dann zehn Jahre Zeit mit dieser Suche nach neuem Songmaterial Zeit ließ. Die Antwort gibt er auf der neuen Scheibe nur teilweise, denn die neuen Songs kommen eigentlich zwar nachdenklich, aber…

  • Christmas – Hot Nights In Saint Vandal

    Es gibt so viele Gründe, diese Band erstmal richtig scheiße zu finden. Schon der Name nervt und klingt gezwungen witzig, die Jungs dahinter nennen sich dann auch noch Max. Motherfucker, Lobster Louie, Crystal Mat und Cladymirko, ihre Songs heißen „Born To Booze“ oder „Candy Me“, Witzig? Scheiße? Oh mein Gott? Nein, verdammt. „Hot Nights In…

  • Cascade Lakes – Cascade Lakes

    Die Indie-Pop-Melange der Hamburger Cascade Lakes als Schrammelpop oder Garage Rock abzukanzeln, wäre vielleicht ein wenig unfair – denn zwar schrammelt das Ganze recht anschaulich und erdig, aber es klingt keineswegs nach Übungskeller oder musikalischem Hörner-Abstoßen. (Was auch kein Wunder nimmt, da das Trio aus altgedienten Indie-Veteranen besteht.) Mag auch sein, dass Jan Niklas Jansen…

  • Cabane – Grand Est La Maison

    Es ist der Belgier Thomas Jean Henri, der seine Gedanken in eigenwillig strukturierten, feinsinnig angerichteten Kammer-Folk-Pop-Songs als Cabane zum Ausdruck bringt – und nicht etwa Sean O’Hagan von den High Llamas, der allerdings dem Album nicht nur produktionstechnisch und als Arrangeur der Streicher-Sektionen seinen Stempel aufdrückt. Bisher machte Henri zuvor lediglich als Drummer der Band…

  • Lanterns On The Lake – Spook The Herd

    Platte der Woche KW 08/2020 Seit mittlerweile auch schon wieder zehn Jahren geistert das Newcastler Indie-Art-Rock-Ensemble Lanterns On The Lake durch die Sphären. Und genau diese Formulierung darf mit Bezug auf das Thema des neuen Albums durchaus wörtlich genommen werden. Hazel Wilde, die der Combo vorstehende wortgewaltige Texterin und Sängerin, berichtet, dass es auf dem…

  • Greg Dulli – Random Desire

    Glaubst du nicht. Ist aber so. „Random Desire“ ist tatsächlich das Debüt von Greg Dulli. Greg Dulli, die Indie-Ikone, der Mann, den sie Legende rufen, der Mann, der natürlich auch The Twilight Singers und die Gutter Twins macht, der aber vor allem mit den Afghan Whigs-Klassiker schuf und Geschichte schrieb. Jetzt erst hat er ein eigenes Album…

  • Douglas Dare – Milkteeth

    Milchzähne hat man ja, bevor das mit dem Ernst des Lebens so richtig los geht. Und so wundert es nicht, dass der englische Songwriter auf seiner dritten LP einen einfühlsamen, wehmütigen Blick zurück auf seine Kindheit und Jugend wirft und eine Sammlung bemerkenswert feinfühlige Kindheitserinnerungen in musikalisch minimalistischen Szenarien platziert, die gerade durch die asketische…

  • The Franklin Electric – In Your Heart

    Was die Musik des kanadischen Ensembles auszeichnet, ist eine gewisse Rastlosigkeit. Und das ist gar nicht mal als Kritik gemeint, denn Jon Matte und seine Mannen gehören eben nicht zu jener Spezies von Musikern, die sich auf errungenen Lorbeeren ausruhen. Stattdessen erforschen The Franklin Electric auf jeder Veröffentlichung (und davon gibt es so einige) zumindest…

  • The Amity Affliction – Everyone Loves You… Once You Leave Them

    Es ist das bereits siebte Studioalbum der Australier. Das erste auf Pure Noise Records – und tatsächlich auch das erste, das wir hier mal genauer unter die Lupe nehmen. Doch vor allem ist es: ganz, ganz oft ein ganz, ganz feines Stück Musik.„Everyone Loves You… Once You Leave Them“ ist Metalcore, Post-Hardcore, Melodie, Emotion und Pop und zusammen meist…

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