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  • Miracle Whips – The Art Of Facts

    Vor 11 Jahren veröffentlichte Jason Merritt a.k.a. „Whip“ ein Album namens „Blues For Losers“ auf dem rührigen Devil Duck Label. Um die Sache abzukürzen: Dieses neue Werk, das Merritt mit seinen Kumpels Paul Dillon und Jeff Mercel unter dem Moniker Miracle Whips einspielte, hört sich nun so an, als habe Merritt die besagten 11 Jahre…

  • Michael Moravek – November

    Ein wenig ungewöhnlich ist das Konzept des neuen Albums des Ravensburger Troubadours Michael Moravek schon. Es geht nämlich um Herman Melvilles Moby Dick. Moravek hat aber nicht einfach eine Sammlung (musikalisch übrigens als eine Art Indie-Shantys ausgeprägter) Songs geschrieben, die die Geschichte des Wals und seines Kontrahenten, Käpt’n Ahab erzählen, sondern zusammen mit dem Schauspieler…

  • Matt Holubowski – Weird Ones

    Der Kanadier Matt Holubowski nimmt selbst unter seinen wagemutigeren Landsleuten eine Ausnahmestellung ein. Nicht, weil er aufgrund seiner Roots zweisprachig aufgewachsen ist und gelegentlich auch mal auf Französisch agiert, sondern weil er auf der musikalischen Seite gerne mal in experimenteller Hinsicht über die Stränge schlägt und sich dabei keineswegs um Klischees, Normen oder Regeln kümmert.…

  • Madsen – Lichtjahre Live

    Madsen. Live-Album. Da war doch mal was? Ja, da war was. 2014 erschien „10 Jahre live“. Und was war das gut, aufgenommen auf ihrer „5 Alben, Tage“-Tour in Hamburg und mit Gästen von Deichkind bis Fettes Brot. Danach erschienen „nur“ zwei weitere Studio-Alben, für die Madsens aber genug für ein weiteres Live-Album.Fette 20 Live-Songs plus…

  • Coin – Dreamland

    An Ideen scheint es Coin nicht gemangelt zu haben, satte 14 Songs haben die drei Amis auf ihr drittes Album gepackt. 14 moderne, tanzbare, eingängige Popsongs mit gelegentlicher Indie-Note und häufigen 80er-Referenzen. 14 mal schnellere, mal euphorische, mal dunklere, mal dreampoppige und mal elektronische Songs, von denen einige ziemlich gefallen. Andere dagegen gar nicht. Popmusik eben.…

  • The Franklin Electric – In Your Heart

    Was die Musik des kanadischen Ensembles auszeichnet, ist eine gewisse Rastlosigkeit. Und das ist gar nicht mal als Kritik gemeint, denn Jon Matte und seine Mannen gehören eben nicht zu jener Spezies von Musikern, die sich auf errungenen Lorbeeren ausruhen. Stattdessen erforschen The Franklin Electric auf jeder Veröffentlichung (und davon gibt es so einige) zumindest…

  • The Amity Affliction – Everyone Loves You… Once You Leave Them

    Es ist das bereits siebte Studioalbum der Australier. Das erste auf Pure Noise Records – und tatsächlich auch das erste, das wir hier mal genauer unter die Lupe nehmen. Doch vor allem ist es: ganz, ganz oft ein ganz, ganz feines Stück Musik.„Everyone Loves You… Once You Leave Them“ ist Metalcore, Post-Hardcore, Melodie, Emotion und Pop und zusammen meist…

  • Sweet Lizzy Project – Technicolor

    Dass die ambitioniert strukturierte, aber hoffnungslos hinter der Zeit zurückgebliebene, organische Retro-Powerpop-Musik mit 70s-Flair, die sich Lisset Diaz und das Sweet Lizzy Project sich als Nische auserkoren haben, zwar mit jugendlicher Begeisterung aber auch mit kindlicher Naivität daher kommt, sollte man nachsehen – denn das Ensemble kommt aus Kuba – was ja nun eben weitab…

  • The Ballroom Thieves – Unlovely

    Platte der Woche KW 07/2020 Auf ihrem dritten Album beschäftigen sich Calin Peters, Martin Earley und Devin Mauch mit ihren „persönlichen bzw. emotionalen und politischen Differenzen mit der Welt“. Und die sind eben zuweilen recht unschön bzw. „unlovely“. Und komplex. Und das erklärt dann auch den musikalischen Ansatz, den das Trio dieses Mal verfolgte. Schon…

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