Auch im Americana-Setting kann man eine eigene Identität einbringen und experimentieren – wenn man es denn nur möchte. So, wie…
Auch im Americana-Setting kann man eine eigene Identität einbringen und experimentieren – wenn man es denn nur möchte. So, wie Christina Martin auf ihrem fünften Album vormacht. So schien es Christina bislang zu genügen, einfach die bestmöglichen Songs zu schreiben, die dann in angenehm temperierten Folkpop-Settings mit leichtem Country-Einschlag inszeniert wurden. Zusammen mit ihrem Gatten…
Gerne mal Neues. Oder: Diese listigen Weltenbummler aus dem Hause Redfield. Überall sind sie unterwegs, von überall her bringen sie Bands mit. Aus den Vereinten Arabischen Emiraten, Indonesien, Südkorea oder Russland. Siehe: „We Are Louder Than You 2.0“. Jetzt haben sie sich mit Taped eine Band aus Liechtenstein geangelt. Nein, stimmt so nicht. Jetzt haben…
Was zur Hölle? Das geht ja gar nicht. Da möchte man das ein bisschen nebenbei laufen lassen. Weil: Ist ja Elektro und Pop und Club und Soul. So steht es da, so sagt es die Promo-Agentur. Hätte man mal alles gelesen und es nicht nur überflogen. Da ist auch von afrikanischen Sounds und Sounds aus…
Endlich Nachschub von Jim Grey (voc, guit%3B u.a. Caligula’s Horse) und seinen Geheimnisvollen! Im Gegensatz zum Vorgänger „Chronicles Of The Waking Dream“ ist „Known – Learned“ kein Konzeptalbum im engeren Sinne, kennt aber dennoch „recurring characters“ und „fragmented moments in the life of a father and his daughter, their loss, their love, their journey“. Vielleicht…
Ein Jahr nach der Veröffentlichung seines Albums „Falling Faster Than You Can Run“ schiebt Nathaniel Rateliff anlässlich seiner anstehenden Solo-Tour die EP „Closer“ nach, die – nicht besonders überraschend – die ruhigeren Aspekte seines Tuns präsentiert. Bis auf den sympathisch holpernden Low-Fi-Piano-Pop-Song handelt es sich um nachdenkliche Solo-Songs, die das Thema der EP – die…
Nomen est Omen: Diese Scheibe der kanadischen Inuit-Künstlerin Tanya Tagaq macht ihrem Namen insofern alle Ehre, als dass sie aus nonverbalen, animalischen Geräuschkulissen besteht, die Tanya mit Hilfe ihres Kehlkopfgesanges erzeugt (sofern man diese vertonten Körpergeräusche überhaupt Gesang nennen darf), der über beinharte, hörspielartige Avantgarde-Arrangements gelegt wurde, der von einer exquisiten Musikantenriege erzeugt wurde, die…
Wem die neue Scheibe der Söhne von Bill aus Virginia nun vorkommen mag wie ein eingelaufener musikalischer Wanderschuh oder eine liebgewonnene Schmusedecke, der liegt gar nicht mal so falsch – denn Sam, Abe und James Wilson schufen auf dieser neuen CD unter der Regie von Ken Coomer eine Sammlung von handwerklich brillant inszenierten Instant-Klassikern. Dass…
Die Kanadierin Catherine MacLellan hat lange Zeit unter Depressionen gelitten. Das sollte man in Bezug auf die nun vorliegende CD „The Raven’s Sun“ schon wissen, denn nur so lässt sich dieses Werk richtig goutieren. Der Rabe ist in der Vorstellung der nordamerikanischen Ureinwohner der Westküste ein Bringer des Lichtes – insofern ist die vom Raben…
Scott Matthews passt mit seiner Ernsthaftigkeit, Tiefe und was die musikalische Gestaltung seiner Songs betrifft, so gar nicht ins Schema der jugendlichen, romantischen Pop-Songwriter, zu denen er auf dem Papier eigentlich zählen müsste. Die transparente Weite der Produktion, die auch auf diesem Album deutlich wird, der fast körperlose, ätherische Flüster-Gesang Matthews und die jazzige Auffassung…