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  • Money – The Shadow Of Heaven

    Jamie Lee und seine Kollegen aus Manchester sehen sich als Ideologen. Deswegen der pragmatische Projektname und deswegen die Verweigerung als potentielles Next Big Thing den üblichen Erwartungen an eine junge Brit-Pop-Band zu entsprechen. Statt poppiger Riffs und blasierter Oberflächlichkeit finden sich hier komplexe, ätherische Ambient-Schleifen, viel Struktur, viel gewichtigen Inhalt (Liebe & Verlust, soziale Standortbestimmungen,…

  • Laura Veirs – Warp & Weft

    Platte der Woche KW 32/2013 Nachdem Laura Veirs in den letzten Jahren – bedingt durch ihre Mutterschaft – musikalisch etwas zurückhaltender agierte und sich auf die Folk-Aspekte ihres Tuns beschränkte, ja zuletzt sogar auf Kinderlieder, kehrt sie mit ihrem neunten Album sozusagen zu ihren Wurzeln zurück und schlägt – auch musikalisch – einen Bogen. Die…

  • Landshapes – Rambutan

    TAFKALATL (The artists formerly known as Lulu and the Landshapes) beschränken sich nicht nur bezüglich der Kürzung des Bandnamens auf ihrem Debüt-Album auf das Wesentliche. Jeder Song besitzt eine klare Linie, ein Zentrum, um das herum sich der Rest gruppiert (meist sind es die mit Effekten versehenen Vokal-Parts) und ein bestimmtes Setting. Das kann mal…

  • Marques Toliver – Land Of CanAan

    Schön, wenn es mal Scheiben wie dieses Debüt von Marques Toliver gibt, die mit einem Kontext daherkommt, der ein wenig über den üblichen Selbstverwirklichungs-Anspruch hinausgeht, den Musikanten für gewöhnlich als Triebfeder ihres Tuns betrachten: Marques Toliver kommt ursprünglich aus Florida, lebt und arbeitet indes in NYC, London und Antwerpen. Er ist ausgebildeter Geiger, Straßenmusiker und…

  • The Flaming Lips – The Terror

    Das muss man sich auch erst mal reintun: „The Terror“ ist bereits das 13. Studio-Album der besten Live-Band der Welt! Und: Nach dem eher verstörenden und weitestgehend unhörbaren Experimental-Kollaborations-Krach-Album „The Flaming Lips & Heady Fwends“ ist es – trotz des als Drohung auffassbaren Titels – tatsächlich das zugänglichste und zurückhaltendste der gesamten Sammlung geworden. Wayne…

  • John Grant – Pale Green Ghosts

    Mit „Queen Of Denmark“, einer Sammlung im Prinzip unscheinbarer Folk-Songs, gelang dem weltgewandten Kosmopoliten John Grant ein beachtlicher Coup, denn dieses Solo-Debüt beförderte ihn gleich an die Spitze der angesagten Indie-Songwriter unsere Tage. Der ehemalige Frontmann der Band Czars hatte offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen. Nun, auf dem zweiten Album, auf dem er ü.a.…

  • Veronica Falls – Waiting For Something To Happen

    So muss zeitgemäßer Hippie-Schrammelpop einfach klingen! Das Quartett aus London zeigt auf diesem zweiten Album genau jene Entwicklung, die man sich grundsätzlich von Acts dieser Art wünschte. Die unkonventionellen Do-It-Yourself Riffs und -Harmonien, die Veronica Falls von Anfang an der Lehrbuch-Dramaturgie studierter Musikanten vorziehen, treffen hier auf sorgsam ausgearbeitete Songstrukturen mit einer erfreulich frischen Pop-Note,…

  • Poor Moon – Poor Moon

    Hier ist die Sache mal andersrum als allgemein üblich: Hier formierte sich nicht eine Band, um gemeinsam Songs zu schreiben, sondern hier gab es erst mal die Songs, die Christian Wargo über einen Zeitraum von mehreren Jahren ansammelte und für deren Umsetzung er dann aus dem Kreis seiner Freunde die Band Poor Moon rekrutierte. Vielleicht…

  • The Flaming Lips – The Flaming Lips & Heady Fwends

    Anlässlich des letzten Record Store Day leisteten sich Wayne Coyne und seine Kumpels den Luxus, das nun vorliegende musikalische Experiment als limitierte (und ergo schnellstmöglich ausverkaufte) Vinyl-Edition herauszubringen. Was vielleicht kein schlechter Schachzug war, denn dadurch wurde das Interesse an dieser Veröffentlichung enorm angeregt. Und diese hat es in sich: Entstanden ist diese Sammlung von…

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