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  • BC Camplight – How To Die In The North

    Brian Christinzio – alias BC Camplight – ist einer dieser Underdogs des Indie-Pop, an den sich wohl nur aufmerksame Spezialisten noch erinnern werden: 2005 und 2007 veröffentliche der Mann aus den USA zwei vielversprechende New-Wave-Indie-Pop-Scheiben, bevor er es dann – nach eigener Aussage – versaute und in Philadelphia untertauchte. Nun, 12 Jahre später, startet er…

  • John Grant – With The BBC Philharmonic Orchestra: Live In Concert

    Platte der Woche KW 48/2014 John Grant gelang mit dieser Produktion zweifelsohne ein genialer Schachzug: Alle, die er mit der eigenartig elektronischen Auslegung seines zweiten Albums „Pale Green Ghosts“ verprellt haben mochte, holt er mit dieser Scheibe nämlich wieder ins Boot (das seit der Veröffentlichung seines phänomenalen Debüts überhaupt zweifelsohne gut gefüllt schien). Zusammen mit…

  • The Czars – Best Of

    Wer auf melancholisch/stoischen Slowcore stand, der hatte in der Zeit zwischen 2000 und 2004 auch die Czars als Entertainment-Option. Die Band, die heutzutage dafür bekannt ist, dass ihr ehemaliger Frontmann, John Grant, als Solo-Songwriter in aller Munde ist, hatte sich im Laufe ihrer Karriere auf die ruhigeren, düsteren Aspekte des Daseins eingeschossen, die sie –…

  • The Flaming Lips – With A Little Help From My Fwends

    Kaum eine Band ist dermaßen an den Arrangements ihrer Songs festzumachen wie die Beatles. Nicht zuletzt deswegen, weil die Herren niemals mit ihrem Hauptwerk tourten und deswegen auch immer die klassischen LP-Arrangements mit den jeweiligen Songs verbunden sein werden. Wenn sich dann eine Band, die dafür bekannt ist, regelmäßig auch die eigenen Arrangements zu zerstören,…

  • Philip Selway – Weatherhouse

    Platte der Woche KW 41/2014 Auf seinem zweiten Solo-Album schöpft der Radiohead-Drummer Philip Selway sehr viel mehr aus dem Fundus, mit dem seine Mutterband wuchert, als auf seinem – betont als klassisches Songwriter-Album ausgelegten – Debüt und agiert mit Effekten, synthetischen Klangflächen, Orchester und Computertechnik. Das mag einerseits schade sein – da er sich so…

  • Ballet School – The Dew Lasts An Hour

    Einen ersten Versuchsballon ließ das Berliner Trio Ballet School zuletzt mit ihrer EP „Boys Again“ aufsteigen. Auf dem nun vorliegenden Debüt-Album wurde das dort angedeutete Konzept – organischen New Wave Pop mit elektronischen Elementen und empathischem Soul Gesang zu einem clubtauglichen Ganzen zu verquicken – in Formvollendung ausformuliert wurde. Dass sich das Trio als Gitarrenband…

  • Celebration – Albumin

    Simon Raymondes Belle Union Label ist gemeinhin die Heimat eher ruhiger und atmosphärischer Klänge. Gerade in letzter Zeit aber erscheinen dort Scheiben, die aus diesem Schema ausbrechen. Dazu gehört auch das neueste Werk der Art-Rock-Band Celebration aus Baltimore. Katrina Ford und ihre Mannen (zu denen auch Gatte Sean Antanaitis gehört) nehmen dieses Label-Debüt zum Anlass,…

  • Van Dyke Parks – The Super Chief: Music For The Silver Screen

    Ursprünglich für den letztjährigen Record Store Day aufgelegt, findet diese Sammlung eklektischer Filmmusiken, die der Meister in mühevoller Kleinarbeit aus den Archiven hervorkramte und für diese Kollektion zusammenstellte, den Weg auf CD. Die Sammlung besteht aus Material, das Van Dyke Parkes entweder aus existierenden Filmen extrahierte oder auch unveröffentlichten Oddities. Stilistisch gibt es keine Einschränkungen:…

  • The Trouble With Templeton – Rookie

    Das Baby des australischen Songwriters Thomas Calder begann zunächst als Solo-Projekt, bevor es dann im Sommer 2012 durch die Hinzunahme von vier versierten Musikanten zu einer echten Band wurde. Angesichts dessen, was TTWT hier auf ihrem Debüt-Album bieten, erscheint dies im Nachhinein als kluger Schachzug, denn in Sachen Komplexität und stilistischer Vielfalt suchen TTWT zweifelsohne…

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