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  • The Vices – Before It Might Be Gone

    Kollege Mathias Frank merkte schon anlässlich „Unknown Affairs“ – des zweiten Albums der niederländischen Band The Vices – an, wie ausgereift und damit auf gewisse Weise altersweise das Quartett aus Groningen auf der musikalischen Seite mit seinem Mix aus Psychedelia, Schrammel- und Power Pop, Indie-Rock und einer Prise Westcoast-Flair agiere. Das ist auch auf Album…

  • Sarah Klang – Beautiful Woman

    Natürlich hat die schwedische Songwriterin Sarah Klang auch schon auf ihren bisherigen vier Alben Persönliches aus ihrem Leben in ihren Lyrics verwurschtelt. Das ging nur zuweilen etwas unter, weil eher der Klang ihrer Stimme und die oft plüschigen Dreampop-Arrangements im Zentrum der Aufmerksamkeit der Zuhörer standen. Deswegen war es vielleicht gar keine schlechte Idee, dass…

  • The Veils – Asphodels

    Hinsetzen. Zuhören. Gesabbelt wird nicht. Das würde nicht passen, wenn The Veils hier ihren betörenden und berührenden Klavierpop zum Besten geben. Pop im besten Sinne der Sache. A-ha-Balladen-Pop meets sanfter BritPOP mit Bryan-Ferry-Coolness. Manche hören hier auch noch Folk. Aber ist das so? Na ja… Zurück zum Sabbeln. Sollte man sich verkneifen. Wenn die Platte…

  • Gwen Doyln – Meine Waffe ist die Verletzlichkeit

    Eigentlich ist die Berliner/Darmstädter/Chemnitzer Musikerin Gwen Dolyn ja schon eine ganze Weile im Geschäft. So begann sie bereits früh, Musik zu machen und Songs zu schreiben, knüpfte über die heute Okta Lounge bekannte Psychedelia-Band erste Kontakte in der Szene und begann auch schon 2017 damit, erste Tracks ins Web zu stellen – zunächst Coverversionen, dann…

  • The Coward Brothers – The Coward Brothers

    Im Alter werden Künstler ja manchmal wunderlich. Das gilt sicherlich auch für T-Bone Burnett und Elvis Costello, die sich für dieses Projekt – zusammen mit dem Regisseur, Schauspieler Autor und Gelegenheits-Musikanten Christopher Guest – eine alternative Identität als The Coward Brothers zulegten. Die tragikomische Geschichte der Coward Brothers – einem fiktiven Musikanten-Brüderpaar, auf dessen wechselvolle…

  • Ramkot – Rosa

    Das ging ja fix. Und ging wieder gut. Wieder sehr gut, wieder aufregend, schönes Ding. Und das nicht mal zwei Jahre nach dem tollen Debüt der belgischen Rock N Roll-Lieblinge. Ramkot legen beeindruckend nach und klingen ein wenig anders als am Anfang, ohne sich neu erfunden zu haben. Oder anders: alles richtig gemacht. Wieder zocken…

  • Isaac Roux – Troubled Waters

    Manchmal kommt man mit Klischees dem Kern der Sache am nächsten: Der belgische Songwriter Louis de Roo a.k.a. Isaac Roux ist nämlich – wie Hitchcock – ein Meister der Suspense, nur halt auf der musikalischen Ebene. Dabei arbeitet Roux ganz unspektakulär mit regelrecht konventionellen Mitteln, die er aber mittels viel Hall und Raumgefühl atmosphärisch meisterlich…

  • Chuck Prophet – Musik ist meine Rettung

    2020 veröffentlichte Chuck Prophet das Album „The Land That Time Forgot“ – das musikalisch eines seiner stärksten Werke der letzten Jahre war und sich inhaltlich auf revisionistische Weise mit dem Zeitgeschehen auseinandersetzte. Eigentlich hätte Prophet dann auch wieder mit dem Album auf Tour gehen wollen – aber da war dann die Pandemie vor. Als dann…

  • Razorlight – Planet Nowhere

    War auf der letzten Platte noch Pretenders-Drummer Martin Chambers Teil der Band, sind Razorlight nun, satte sechs Jahre nach „Olympus Sleeping“, wieder in ihrer ersten Besetzung am Start: Johnny Borell, Björn Ågren, Carl Dalemo und Andy Burrows. Und was soll man sagen? Was die vier Kerle hier machen, macht einfach ganz viel Spaß. Ob es…

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