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  • Lyschko – Selbstbestimmt, intuitiv und emotionalisiert

    „Lyschko sind drei Menschen aus einer mittleren Großstadt in NRW, deren Frust sich in geballter musikalischer Wucht entlädt. Brutale Pop-Musik gerissen aus dem finsteren Herzen jugendlicher Furcht angesichts des Zustandes der Welt“, heißt es im Info zum just erschienenen zweiten Album von Lyschko. Zwei Jahre, nachdem das Solinger Trio mit seinem Debüt „Brennen“ ein erstes…

  • Leftovers – Es kann sein, dass alles endet

    Es ist fast ein wenig gemein, aber so ein bisschen freut man sich über das Leid der anderen. Die Sorgen und Probleme und Gedanken der Leftovers. Machen die daraus doch so tolle Musik und jetzt schon wieder eine tolle Platte. Mögen sie niemals… erwachsen werden. Glücklich gerne, aber doch bitte ständig mitten in der Pubertät.…

  • Kitty Solaris – James Bond

    Die Berliner Musikerin Kitty Solaris gehört seit Jahren zu den beständigsten Indie-Künstlerinnen überhaupt und legt regelmäßig neue Alben auf, auf denen sie ihren Traum von einer Welt, in der der New Wave-Pop nie altmodisch geworden ist, weiterspinnt. Das ist natürlich auch auf ihrem neuen Werk „James Bond“ nicht anders. Es ist ja bei KünstlerInnen, die…

  • Desolat – Ückendorfication

    Der zugegebenermaßen originelle Titel des Debüt-Albums des Gelsenkirchener Quintetts führt ein wenig in die Irre, denn mit den Red Hot Chili Peppers haben Desolat nur eine allgemeine Haltung gemein. Musikalisch setzen die Jungs (und Bassistin Lilly) auf ganz andere Grundwerte: Punk, Schrammel-Power-Pop, Metal und insbesondere Grunge-Rock (dafür aber dezidiert kein Postpunk) sind das, wovon sich…

  • Mest – Youth

    Wir schreiben das Jahr 2000. Mest releasen auf Madonnas Maverick-Label das Album „Wasting Time“ – und wir finden das doof. „Schamlos werden die wohl zur Zeit mit erfolgreichsten Bands Blink 182, Lit und Sublime in einen Topf geworfen, einmal gut schütteln und fertig ist’s.“ Heute wissen wir: Das musste so sein, was sie da gemacht…

  • The Truffauts – Refrain

    Noch zwei Jahre braucht das Nürnberger Trio The Truffauts bis zum 40. Jubiläum – und dabei klingen Jean-Jacques Boucher, Ron Chateauroux und Monsieur Accèle auch auf dem Album #14 immer noch so frisch und unverbraucht, als haben sie gerade erst angefangen, zusammen Musik zu machen. Kaum zu glauben, wie die Indie-Veteranen da in die Saiten…

  • Fcking Angry – …Still Fucking Angry

    Fast zehn Jahre sind seit der ersten und einzigen Platte dieser tollen Band vergangen, fünf seit einer letzten EP. Aber sind weiterhin… da. Wieder da. Wieder sehr gut, ganz schön abwechslungsreich und immer Punkrock. Einfach ein ganz, ganz tolles Album, das Sängerin Beckx, Daniel (Gitarre), Dominik (Gitarre), Chris (Bass) und Gabo (Schlagzeuger) da gemacht haben.…

  • Svavar Knútur – AHOY! Side B

    Das Leben als solches kann doch komplizierter sein, als ein Album. So ähnlich jedenfalls muss die Erkenntnis gewesen sein, die der isländische Songwriter Svavar Knútur (Kristinsson) gehabt haben muss, als er sich vornahm, sein Leben und seine Abenteuer auf seinen Reisen als Troubadour auf einem Album namens „Ahoy!“ Revue passieren zu lassen. Da er aber…

  • Snuff – Off On The Charabanc

    Erst im vergangenen Jahr kam das tolle Akustik-Album von Snuff, jetzt legen die Briten um den fabulösen Drummer, Sänger und Songwriter Duncan Redmonds eine echte Platte nach. Zum Teil. Eine zum Teil echte Snuff-Platte, die einfach immer Snuff – und damit ganz, ganz viel ist. Die erste Hälfte. Auf der zweiten gibt es Folk, Songwriter-Sachen,…

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