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  • The Green Apple Sea – Melancholisch, aber mit ausgestreckter Hand

    „Nostalgisch, bittersweet, organisch“. Das antwortet Stefan Prange, Sänger, Gitarrist und Songwriter von The Green Apple Sea, auf die Bitte, seine Band mit nur drei Worten zu beschreiben. Das gilt natürlich auch für „Dark Kid“, das neue Album des inzwischen in und um Nürnberg heimischen Quartetts. Acht Jahre sind seit der Veröffentlichung der an dieser Stelle…

  • Kapa Tult – Immer alles gleichzeitig

    So klingt es, wenn eine Band alles richtig macht! Für sein zweites Album, „Immer alles gleichzeitig“, nutzt das Leipziger Indie-Pop-Quartett Kapa Tult sein feines, vor drei Jahren veröffentlichtes Debütalbum„Es schmeckt nicht“ als Sprungbrett, um betont organisch neue Facetten am eigenen Tun zu entdecken. Anders als bei so vielen anderen Bands heute, für die ein DIY-Indie-Debütalbum…

  • 10+10 mit: Marla Moya

    Wenn dieser Tage das Debüt-Album „Sanguine Soul“ der ursprünglich aus Heidelberg stammenden kosmopolitischen Songwriterin Marla Moya erscheint, dann gibt es da Erklärungsbedarf. Denn als Marla (also ohne spanischen Familiennamen) hat die Künstlerin bereits 2016 ihr Solo-Album „Madawasky Valley“ veröffentlicht. Dieses wurde damals von dem kanadischen Songwriter David Celia produziert, den Marla bei Live-Auftritten kennen und…

  • Smith & Liddle – Songs For The Desert

    Billy Smith und Elizabeth Liddle wachsen in zwei nordenglischen Städtchen nur 25 km voneinander entfernt auf. Smith sucht eine Sängerin, sie hören zusammen Platten und entdecken ihre gemeinsame Liebe für Softrock, Americana und Folkpop der 1970er-Jahre. Der Titel ihres Debütalbums „Songs For The Desert“ wirkt wie eine Hommage an den West Coast- und Laurel Canyon-Sound.…

  • Emma Pollock – Begging The Night To Take Hold

    Nein, wie eine Frau, deren musikalische Karriere vor mehr als 30 Jahren begonnen hat, sieht Emma Pollock auf den Promofotos zu ihrem neuen Album nun wirklich nicht aus. Das allerdings passt gut zur Musik auf „Begging The Night To Take Hold“, dem inzwischen vierten Soloalbum der schottischen Singer/Songwriterin. Denn auch die ist einmal mehr zeitlos…

  • Hotel Rimini – Gefährdete Arten

    Mit ihrem Debüt-Album „Allein unter Möbeln“ hatten sich Julius Forster und sein insgesamt sechsköpfiges Kleinorchester Hotel Rimini (nicht zuletzt auch aufgrund ihrer einnehmenden Live-Shows) aus dem Stand in die erste Riege der deutschsprachigen Lieder-Poeten katapultiert; wie das in dem Genre übrig ist mit der gebotenen Ernsthaftigkeit und poetischen Tiefe – aber nicht ohne ironischen Unterton…

  • Karl die Große – Zwischen Metapher und Dystopie

    Wencke Wollny hat viel zu sagen. Kein Wunder also, dass „Aufgehoben“ – die dritte regelgerechte Studio-LP ihres wunderlich betitelten Kleinorchester-Projektes Karl die Große – mit satten 14 Tracks und einem eng bedruckten Text-Booklet daherkommt, in dem ihre wortreichen philosophisch/poetischen Gedankengänge nachzulesen sind. Denn Worte sind Wencke Wollny – die zurzeit von Leipzig an den Chiemsee…

  • 100 Kilo Herz – Hallo, Startblock

    100 Kilo Herz waren schon immer stark, Grundhass war es auch. Aber gemeinsam? Sind sie Next Level Punkrock. Hallo, Startblock. Hallo, du sensationelle Platte. Seit jetzt auch schon fast zwei Jahren ist Steffen Neumeister, der Mann, der auch Grundhass ist, der neue Sänger der Band 100 Kilo Herz. Der Mann, dessen Solo-Musik wir einst als…

  • 10+10 mit: Themis

    Themis ziehe mit seiner Musik die Hörer auf die dunkle Seite der Rockmusik, heißt es in einer der Biographien des Stuttgarter Indie-Musikers Themis. Da ist sicher auch etwas dran, wie die Songs seines zweiten Albums „Self Mythology“ eindrucksvoll belegen. Denn hier gibt sich der Mann, der erste Songideen mit 13 entwickelte und mit 18 in…

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