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  • Sean Riley & The Slowriders – It’s Been A Long Night

    Americana-Musik ist mittlerweile so etwas wie das Hollywood der Musikszene: Sie ist offensichtlich universell verständlich und demzufolge – außer in den USA – quasi auch weltweit durchsetzungsfähig. Außer in Kanada und Australien fand diese Spielrichtung auch in Europa stets Freunde. Auch in Portugal, wo Sean Riley – der eigentlich Alfonso Rodrigues heißt – und seine…

  • Dota & Die Stadtpiraten – Das große Leuchten – live

    Diese Scheibe ist quasi das Schwester-Album zum erst kürzlich erschienenen Dota-Solo-Live-Album „Dota Solo Live“. Hier gibt es dann die Tracks, die Dota Kehr bei ihrer Tour im letzten Sommer mit ihrer Band, den Stadtpiraten, spielte. Die, die dabei gewesen sind, werden bestätigen können, dass diese beiden Scheiben zusammengenommen ein lebendiges und repräsentatives Abbild dieser Shows…

  • Monostars – Absolut!

    Seit man neue und interessante deutschsprachige Bands mittlerweise fast mit der Lupe suchen muss, ist das neue Album der Monostars, die immerhin schon seit 1995 im Spiel sind, eine angenehme Überraschung. Ihre mittlerweile sechste Platte trägt den Titel „Absolut!“.Düsterer Post-Wave, der von schönen Gitarrenflächen getragen wird und eine durchgehend melancholische Atmosphäre erzeugt, dominiert das Album.…

  • David Fonseca – Between Waves

    In seiner Heimat Portugal ist Davis Fonseca ein unangefochtener Superstar. Eigentlich hätte er es nicht nötig, aber um größere künstlerische Freiheit zu haben, gründete er sein eigenes Label Castle Of The Amazing Cats – und das ist auch der Grund, warum wir nun in den Genuss seines neuesten Albums kommen. Fonseca ist ein musikalischer Bohèmien…

  • Franz K. – Rock in Deutsch

    Als eine der ersten Bands, die sich traute, auf Deutsch zu rocken, machten sich Franz K. in den frühen 70ern einen Namen. Damals tourte man in dem Leichenwagen, der auch das Cover dieser Scheibe zierte durch die Republik und betrat Neuland. Auch wenn sich das heute nicht mehr so anhört. Einfach deswegen, weil die Themen,…

  • Destroy, Munich – Don’t Forget The Birthday Cake

    Wie viel Musiker bei dem Musikantenkollektiv Destroy, Munich gerade mitspielen, wisse man nicht so genau, heißt es in der Info. So hört sich die Scheibe auch an: Charmant chaotisch – mal hierhin, mal dorthin lavierend – irgendwo zwischen Beatmusik, Folkpop und Garagensound angesiedelt und auf provozierende Art unberechenbar. Nur nach ihrem eigenen Namen hören sich…

  • Saxofourte – Tango Affairs

    Das Saxofon ist ja bekanntlich das Nudelholz des Jazz, mit dem sich alles platt machen lässt. Wenn es aber dergestalt außerhalb dieses Klischeekontextes eingesetzt wird, wie im Falle des Instrumental-Quartetts Saxofourte – und dann auch noch außerhalb des Genres im kammermusikalisch konstruierten Rahmen -, dann sieht die Sache schon anders aus. Denn mit wilden Improvisationen…

  • Thirsty Moon – Lunar Orbit

    Thirsty Moon war eine jener Krautrock-Bands, die von vorneherein darauf verzichtete, dem ungeliebten Problem Gesang allzu viel Aufmerksamkeit zugedeihen zu lassen. So verstieg man sich auf den einfachen Weg und machte im weitesten Sinne Jazzrock, der – wie auf dieser obskuren Live-Aufnahme aus den seligen 70ern zu erkennen ist – zwar mit viel Improvisation und…

  • Wet Paint – Woe

    Die Sache ist nicht ganz einfach: Die Band Wet Paint ging aus einer ehemaligen Alt-Country-Band namens Absentee hervor (wovon man jetzt nichts mehr hört) – macht jedoch heutzutage ziemlich freistiligen, elektrischen Indie-Pop mit Schräglage und Ambitionen in Richtung Prog. „Woe“ heißt das Album, weil Wet Paint gerne auf den Punkt kommen (so wie beim letzten…

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