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  • Fuzzman – Fuzzman 2

    Zum Glück macht Fuzzman – bis auf ganz wenige, nickelige Kleinigkeiten – seinem Namen eben KEINE Ehre. Ganz im Gegenteil: Herwig Zamernik (Naked Lunch) macht schlicht und ergreifend grandiosen, schrägen Indie-Pop – und zwar höchst originellen. Denn anstatt dem üblichen Schrammelrock zu verfallen, hantiert er mit geschickt verbogenen Keyboards, Blaskapellen, Samples und beinahe psychedelisch verfremdeten…

  • A Life, A Song, A Cigarette – Black Air

    Die Band mit dem Karteikarten sprengenden Namen kommt aus Österreich. Sollte man im Hinterkopf behalten, denn so käme man nie darauf. „Black Air“ ist trotz des Titels und trotz des Covers nämlich schönster, klassischer, beatlesquer Gitarrenpop mir allem, was dazu gehört. Unterstützt wurden die Jungs dabei von Posies-R.E.M.-Ken Stringfellow, der das Album auch produzierte und…

  • Zuhause – Autoscooter

    Wenn es mit dieser Platte nicht klappt, endlich den Geheimtipp-Status zu verlassen, womit dann? Als die Hamburger Band Zuhause 2005 ihr zauberhaftes Debütalbum „Dinge an ihrem Platz“ veröffentlichte, war die Mehrzahl der Kritik begeistert. Selten hatte man eine so angenehme Melange aus Tilman Rossmy-hafter Nöligkeit und dem melodieverliebten Indierock der Lemonheads gehört, doch richtig durchstarten…

  • Pelle Carlberg – The Lilac Time

    Das Cover seines neuen Albums zeigt Pelle Carlberg zwar in freier Natur umringt von – vermutlich seinen eigenen – Kindern, doch viel Zeit für Familienidylle dürfte er in den letzten Jahren nicht gehabt habe. „The Lilac Time“ ist sein drittes Solowerk in ebenso vielen Jahren, und mit jeder dieser ausgesprochen feinen Platten reiste der sympathische…

  • Bernhard Eder – Tales From The East Side

    Ein wenig wacht der Österreicher Bernhard Eder auf seinem neuen Album aus der selbstverordneten, schläfrigen Grundstimmung auf, in die er mit seinen akustisch orientierten, bedächtigen, melancholischen Glühwein-Songs abgerutscht war. Unterstützt von Streichern und zuweilen gar einer Band dreht Eder hier punktuell auf, bleibt sich aber dennoch vor allen Dingen als großer Melancholiker treu und beackert…

  • Beangrowers – Not In A Million Lovers

    Mal ehrlich: Als die nach wie vor einzige maltesische Band von Rang vor ca. zehn Jahren ihr Unwesen begann, hätten sich Alison, Ian und Mark vermutlich nicht mal selber vorstellen können, dass es sie heute noch gibt. Mehr noch: Dass es sie heute noch in genau derselben Konstellation und mit genau derselben Musik noch gibt.…

  • Landscape Izuma – Kolorit

    Tran Lap Vinh Georg ist ein gebürtiger Österreicher mit vietnamesischen Wurzeln, der hier unter dem Projektnamen Landscape Izuma sein Debüt vorlegt. Das vergisst man aber am besten gleich wieder, denn weder erscheint sein gerne auch akustisch orientierter Art-Pop Vietnamesisch oder gar Österreichisch. Stattdessen klingt er wie die großen Melancholiker mit Vornamen Mark: Mark Kozelek und…

  • The WoWz – Long Grain Rights

    Die Scheibe der WoWz sollte man waagrecht halten – damit nicht das ganze Müsli rausfällt. Denn irgendwie tobt sich das Trio aus Brooklyn auf dem Gebiet des anarchischen Indie-Folk aus. Ein wenig klingt die Sache nach den Violent Femmes – jedoch mehr Hippie als Rock. Einen richtigen Drummer haben die WoWz auch gar nicht –…

  • Metric Noise – Future From Sand

    Metric Noise haben mit „Future From The Sand“ eine äußerst interessante zweite Platte aufgenommen, die sich im großen Feld des Indie-Rocks bewegt und die sicher nur selten besser als gut ist, aber auch niemals wirklich doof ist. Sie ist recht spannend, vielfältig und durchaus für mehr als nur einen Durchlauf gut.Die drei Jungs aus dem…

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