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  • The Buttless Chaps – Cartography

    Die Buttless Chaps haben schon viel probiert und vor allem experimentiert, von altbackenem Country über New Wave bis Punk war auf den bisherigen fünf Studioalben alles dabei. Mit dieser sechsten Veröffentlichung, der vierten beim Indie-Label Mint Records, scheinen sie ihren Sound endlich gefunden zu haben – und was für einen!„Cartography“, das den geduldigen Zuhörer tatsächlich…

  • ClickClickDecker – Den Umständen entsprechend

    Der Bandinfo nach wurde das dritte ClickClickDecker-Album „Den Umständen entsprechend“ erstmals mit voller Bandbesetzung aufgenommen. Zuvor hatte ClickClickDecker alias Kevin Hamann stets alles alleine mit Gitarre und Computer in seinem Schlafzimmer eingespielt. Dementsprechend sind seine älteren Songs durchweg etwas elektronischer angehaucht – eine komplette Band stand ihm einfach nicht zur Verfügung, sodass der Computer die…

  • Menino – UniVerso

    Sechs Jahre nach der Veröffentlichung des prachtvollen Vorläufers „39°“ gibt es nun endlich neues Material dieser Gutmenschen, die bekanntlich mit ihrer Arbeit direkt und indirekt Straßenkinder im Nordosten Brasiliens unterstützen. Für dieses Engagement erhielt Sänger und Hauptkomponist Stephan Maria Glöckner übrigens im Jahr 2003 das Bundesverdienstkreuz. Und wir erhalten endlich wieder Frischfutter von Menino (portug.:…

  • Darren Hayman & The Secondary Modern – Pram Town

    Der einzig legitime Erbe von Ray Davies schlägt wieder zu. Und zwar ganz klassisch: „Pram Town“ ist ein Lobgesang auf eine jener englischen Trabantenstadt, in denen auch Darren Hayman aufwuchs. Genauer gesagt ist es kein Lobgesang, sondern ein detailreiches, liebevolles, humorvolles Portrait der dort ansässigen Charaktere in Form typisch englischer Kitchen-Sink-Dramen. Musikalisch fährt der ehemalige…

  • Flo Fernandez – La Pomme D’Enfer

    Ein seltsamer Heiliger ist Flo Fernandez schon irgendwie: Der als Indie-Songwriter gestartete Mann aus Hamburg bringt nun, nach sechs Jahren, sein zweites Album an den Start, das sich als Sammlung von Instrumental-Tracks mit gelegentlichem Sprechgesang entpuppt. Warum Fernandez das macht, wird nicht ganz klar, denn die Passagen, in denen es Stimmen gibt, klingen gar nicht…

  • Sternbuschweg – Die Unvollkommenheit

    Um es gleich zusagen: Der Name dieser Scheibe ist – auch wenn es sich nur um eine EP mit sieben Titeln handelt – pure Irreführung. Denn in Sachen deutssprachigem Gitarrenrockpop (und das „Rock“ muss in diesem Zusammenhang einfach sein) kann man kaum etwas besser machen als eben dieses Quartett Sternbuschweg. Alle Qualitäten, die auf ihrem…

  • Julia – The Scars We Hide

    Wir schrieben das Jahr 2006, als Julia ihren „Sunrise“ veröffentlichten und auf diesem ihren Mix aus Incubus, Readymade und Billy Talent zum Besten gaben und wir diesen richtig gelungen fanden. Nun kommt endlich der Nachfolger und der ist tatsächlich noch einen Ticken besser als der Vorgänger. Weil er lauter und leiser ist, ruhiger und doller,…

  • eheruncool – Wonach wir suchen

    Richtig uncool ist der sächsische Vierer aus der Provinz (auf dem Weg nach Hamburg) eigentlich nicht. Denn immerhin ist man cool genug, sich auf Blumfeld als Referenz zu beziehen. Nicht nur musikalisch, sondern auch in den Texten („Jochen singt Gedichte“). eheruncool als Epigonen bezeichnen zu wollen, geht trotzdem nicht – denn die Jungs machen sich…

  • Superleutnant – Schöner als die Weisheit

    Um es mal ganz knapp vorweg zu nehmen: Die Berliner Combo Superleutnant bietet auf ihrem zweiten Album „Schöner als die Weisheit“ zweifellos schönen, zuweilen recht tanzbaren Indie-Pop mit trashiger Note. Hier wird weder das Rad neu erfunden, noch entdeckt man eine relevante Fortentwicklung zum Erstling „Gib Her“. Das mag in diesem Falle nicht grundsätzlich schlecht…

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